Copy
Newsletter 04_16 / Dezember
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz
Editorial von Barbara Berger  Aktuell 
Demnächst   News
  Agenda 2017


Liebe Mitglieder,
Sehr geehrte Damen und Herren


Bevor ich Ihnen wundervolle Festtage wünsche, möchte ich noch 2 Themen ansprechen: Am 14. November startete die neue LOVE LIFE-Kampagne unter dem Motto: «Partner wechselt. Safer Sex bleibt». Wer sich an das Motto hält, kann sich vor einer HIV-Infektion schützen und das Risiko einer Ansteckung mit anderen STI verringern. Wenn Sie einen Blick auf die neusten Fallzahlen der sexuell übertragbaren Infektionen in diesem Newsletter werfen, sehen Sie, wie wichtig die Prävention ist.

SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz machte am 26. September 2016, dem internationalen Weltverhütungstag, auf das Thema des Zugangs von Asylsuchenden zu Verhütung aufmerksam, indem alle Kantone und das Staatsekretariat für Migration in einem Brief zu ihren Dienstleistungen in sexueller Gesundheit gegenüber Asylsuchenden befragt wurden. Und ob durch die vermehrte Nachfrage auch ein Ausbau in Aussicht gestellt wird. Lesen Sie dazu mehr in diesem Newsletter.

>Auch im nächsten Jahr werden wir pointiert zu den verschiedenen Themen der sexuellen Gesundheit aktiv sein. Ein Schwerpunkt liegt vor allem im besseren Zugang zu den Informationen und Dienstleistungen für Migrant_innen und Asylsuchende, für Menschen mit Behinderung und für LGBTIQ-Menschen. Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung in diesem Jahr und rechnen auch im 2017 mit Ihnen. Alles Gute zum Jahreswechsel und schöne Festtage!

Barbara Berger


AKTUELL

WORLD CONTRACEPTION DAY 2016

Gratiskondome für Asylsuchende reichen nicht!

 

Als Dachorganisation stellen wir fest, dass die Fachstellen und Zentren für sexuelle Gesundheit und Familienplanung seit ein paar Monaten einen Anstieg an Beratungsdienstleistungen gegenüber Asylsuchenden haben und auch vermehrt für Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Asylsuchende oder ihre Betreuer_innen angefragt werden. Denn die weltweite humanitäre Krise betrifft mit den Migrationsbewegungen auch die Schweiz: Menschen, die auf der Flucht sind, stellen auch in der Schweiz vermehrt Asylanträge. Davon sind auch unbegleitete Minderjährige, sogenannte UMA betroffen. Ihre Gesundheitsversorgung wird dabei über die Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung gedeckt. Diese enthält jedoch keine Leistungen zu Verhütung. Zudem ist der Zugang zu Verhütung für Asylsuchende je nach Kanton unterschiedlich geregelt oder muss teils über die Fachstellen, in schwerwiegenden Fällen bestenfalls über private Notfonds selbst finanziert werden. Eine erste Auswertung der Umfrage, die wir am Weltverhütungstag gegenüber den Kantonen und dem Staatsekretariat für Migration starteten, finden Sie im Artikel der NZZ am Sonntag. Weitere Auswertungen und Empfehlungen  werden folgen.
 

> NZZ am Sonntag, 23.10.16
> Brief an die Kantone, Weltverhütungstag 2016
> Unsere Medienmitteilung, Weltverhütungstag 2016

Die Broschüre > Sexuelle Gesundheit und Rechte – für dich ist seit dem Weltverhütungstag in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Farsi und Arabisch eine neue Möglichkeit des Zugangs zu Information.

NEUE FACT-SHEETS: SCHWANGERSCHAFT
Mit neuen Themen vervollständigte Informationen zu Schwangerschaft in mehr als 10 Sprachen sind ab sofort auf der Webplattform sex-i.ch als Fact-Sheets abrufbar.


Die Informationen wurden in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus den Fachverbänden >faseg und >Artcoss entwickelt. Sie behandeln die Themen >Schwangerschaft, Geburt und Stillen, Administrative Fragen sowie Sexualität und Verhütung. MEHR GOOD NEWS: Verbesserung beim Mutterschaftsurlaub für erwerbslose Frauen! Endlich haben erwerbslose Frauen das Recht auf 14 Wochen ungestörten Mutterschaftsurlaub. Bisher mussten diese Frauen bereits ab der 7. Woche nach der Geburt den Nachweis erbringen, dass sie sich um Stellen bewerben (in einigen Kantonen ab der 5. Woche). Dies obwohl eine Frau frühestens 8 Wochen nach Geburt angestellt werden darf. > Diese Anpassung ist gemäss SECO seit 1.1.2016 in Kraft.
 

SEX-I.CH / SCHWANGERSCHAFT
KONTAKT


 
LOVE LIFE KAMPAGNE 2016

Lancierung der Kampagne «Partner wechselt. Safer Sex bleibt.» und Publikation der HIV- und STI-Fallzahlen.


Am 14. November 2016 lancierte das >Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit der >Aids-Hilfe Schweiz und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz die neue LOVE LIFE-Kampagne, die den Partnerwechsel thematisiert. Das Motto lautet: «Partner wechselt. Safer Sex bleibt.» Ebenfalls wurde eine Studie zum Sexualleben der Schweizer_innen publiziert.

_ Medienmitteilung vom 11. November 2016
_ Die Kampagne im Überblick
_ Kostenloses Kampagnenmaterial D/F/I
_ Studienbericht: Sex in der Schweiz

HIV- und STI-Fallzahlen 2015
Die sexuell übertragbaren Infektionen (STI) waren 2015 auf dem Vormarsch. Die Gonorrhoe nahm gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent zu, die Syphilis um 7 Prozent und die Chlamydien um 5 Prozent, wohingegen die Zahl der HIV-Fälle stabil blieb. Dieser Trend ist in ganz Europa zu beobachten. Die Zahlen zeigen, dass die Präventionsbemühungen weitergeführt werden müssen.

_ Fallzahlen 2015 / BAG-Bulletin
 

LOVELIFE.CH

KONTAKT

 

WELTBEVÖLKERUNGSBERICHT 2016

Der diesjährige Bericht des UNO-Weltbevölkerungsfonds UNFPA widmet sich den Mädchen auf der ganzen Welt, die derzeit 10 Jahre alt sind.


Laut UNFPA sind von den weltweit 125 Millionen 10-jährigen Kindern 60 Millionen Mädchen, die meist systematisch benachteiligt werden in diesem kritischen Alter zwischen Pubertät und Erwachsenenleben. Sie sind dann besonders Gefahren ausgesetzt wie Zwangsheirat, Arbeit anstelle der Schule und weiblicher Genitalbeschneidung. Sie werden in den kommenden 15 Jahren der Massstab sein, ob die Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda 2030 der UNO als erfolgreich angesehen werden kann.

_ Weltbevölkerungsbericht 2016 (SWOP)
_ Medienmitteilung SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz,
20. Oktober 2016

 

KONTAKT

 

BULLETIN NO.4

SEXUALAUFKLÄRUNG

Fokusthema: Das Recht auf Gleichstellung und Nicht-Diskriminierung - doch was bedeutet dies im Zusammenhang mit Sexualaufklärung und Menschen mit Behinderung?


Die vierte Ausgabe des Bulletins der Allianz für Sexualaufklärung in der Schweiz ist  im November erschienen und enthält Praktische Tipps, Materialien zur Förderung der Sexualaufklärung und Berichte zur Sexualaufklärung im Kontext der Sexuellen Rechte. Die Ausgabe NO.5 des BULLETIN wird im Frühjahr 2017 erscheinen zum Recht auf Selbstbestimmung bezogen auf alle Themen rund um die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität.

 

BULLETIN NO.4
ALLE AUSGABEN DES BULLETINS
BULLETIN ABONNIEREN


 

MISS AFRICA SWITZERLAND & SEX-I.CH

26. NOVEMBER 2016, BERN
 

Um Migrantinnen und Migranten in der Schweiz direkten Zugang zu den aktuellen und fachlich abgestützten Informationen der sexuellen Gesundheit zu ermöglichen, hat sich SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz bei der African Mirror Foundation mit einem Sponsoringbetrag beteiligt. Das Sponsoring beinhaltet Werbemassnahmen für > sex-i.ch u.a. im Rahmen der Wahl von Miss Africa Switzerland 2017. Krönender Abschluss war die Wahlnacht am 26. November in Bern, an die die Sponsor_innen eingeladen waren. Der Entscheid zur Zusammenarbeit stützte sich auf eine Analyse von migesMedia. Nach ersten Auswertungen von Google Analytics Daten darf diese als erfolgreich betrachtet werden. 2017 werden weitere Zielgruppen für Werbeaktivitäten berücksichtigt.

MISS AFRICA SWITZERLAND
SEX-I.CH

KONTAKT

 


DEMNÄCHST

STUDIE SEXUALAUKLÄRUNG

ZWEITE ETAPPE ANFANG 2017

Für die zweite Etappe der Studie werden Akteur_innen eingeladen an der Studie teilzunehmen.
 

Die zweite Etappe der Studie zu den sexuellen Rechten als Grundlage für die Sexualaufklärung in der Schweiz, welche von der > HETS Genf, der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz geführt wird, beginnt im Januar 2017. Sie geht den Wahrnehmunen und Praxiserfahrungen der Akteur_innen im Bereich der formellen Sexualaufklärung nach. Falls Sie in der formellen Sexualaufklärung beruflich aktiv tätig sind und an der Studie teilnehmen möchten, bitten wir Sie sich an die entsprechende Projektleitung in Ihrem Sprachgebiet zu wenden:
für die Deutschschweiz >>>> daniel.kunz@hslu.ch
für die Romandie >>>> agnes.foldhazi@hesge.ch 


NATIONALE TAGUNG 16.09.16

KONTAKT

 

CAS-STUDIENGANG HSLU

INFOVERANSTALTUNG: 24. JANUAR 2016 

CAS Sexuelle Gesundheit und sexuelle Rechte - Niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten der sexuellen Gesundheit ermöglichen.

  
Das > CAS-Programm der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit qualifiziert über den Prozess der Weiterentwicklung der Menschenrechte zu den Themen Sexualität und Gesundheit. Dieser ist nicht nur für die Institutionen und Professionellen der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsversorgung relevant, sondern auch für Behörden, die sich mit Bildungs-, Gesundheits- und Sozialplanung befassen. Studierende werden befähigt, politische Analysen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse adäquat umzusetzen. So können Angebote nachhaltig in die verschiedenen Arbeitsfelder des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereichs implementiert werden.

FLYER CAS-PROGRAMM

 

YSAFE - JUGENDMEETING

10. BIS 12. FEBRUAR 2017, BRÜSSEL

Eva Rebholz wird SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz am YSAFE (youth sexual awareness for Europe)-Meeting repräsentieren.
 

Das Meeting, welches jährlich in Brüssel stattfindet, wird von der Jugendgruppe von IPPF zum Thema “Being an SRHR Youth Advocate” organisiert. Eva ist eine junge Studentin, welche bei >Lilli.ch, der Onlineberatungsplattform zur sexuellen Gesundheit für Jugendliche, als Beraterin arbeitet. Sie ist ebenfalls Mitglied des Jugendnetzwerks von SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz und wir freuen uns, dass sie uns nächstes Jahr in Brüssel repräsentiert. SAVE THE DATE 06.05.2017: 2. Nationales Treffen für Jugendliche in der Schweiz.

YSAFE

KONTAKT

 


NETZWERK-NEWS

BERICHTE, FACHARTIKEL, DOKUMENTATION, STUDIEN

 

 

 1  Teen-Spirit - 1. Webserie zu Sexualaufklärung aus der Romandie - RTS/Becurious


 2  Neuer Name - Aids Hilfe Luzern heisst neu: S&X Sexuelle Gesundheit Zentralschweiz


 3  Artikel bei Spectra -  Die psychische Gesundheit in der Schweiz verstärkt fördern

 

 4  Buchempfehlung (FR) - Repenser l'immigration von Johan Rochel

 5  Neue Webseite - "Violence que faire" auf Englisch und Französisch

 

 6  Fachbericht - Schweizerische Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht - Frauen-Flucht-Asyl
 


AGENDA 2017

VERANSTALTUNGEN IN DER SEXUELLEN GESUNDHEIT

www.sexuelle-gesundheit.ch/kalender

In diesem Veranstaltungskalender finden Sie bevorstehende Veranstaltungen der Themenfelder der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte.

Facebook







Copyright © 2016 SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz, All rights reserved.

Verantwortlich für die Herausgabe:
Elise Lichtenstern, Barbara Berger


Newsletter abbestellen
 
Büro Bern
Marktgasse 36 – CH-3011 Bern
Tel. +41 31 311 44 08
info@sexuelle-gesundheit.ch
www.sexuelle-gesundheit.ch

Bureau Lausanne
Rue St-Pierre 2 – CP 1229 – CH-1001 Lausanne
Tél. +41 21 661 22 33
info@sante-sexuelle.ch
www.sante-sexuelle.ch

Ufficio Locarno
Via Ospedale 14 - CH-6600 Locarno
Tel: +41 91 752 01 02
info@salute-sessuale.ch
www.salute-sessuale.ch
 






This email was sent to <<Email Address>>
why did I get this?    unsubscribe from this list    update subscription preferences
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz · Marktgasse 36 · Bern 3011 · Switzerland

Email Marketing Powered by Mailchimp