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Newsletter 03_16 / September
SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz
Editorial von Barbara Berger  Aktuell 
Demnächst  Follow-Up's  News
  Publikationen


Liebe Mitglieder,
Sehr geehrte Damen und Herren


Am 26. September 2016 begingen wir in einer Koalition von 12 internationalen Nichtregierungsorganisationen den alljährlichen Weltverhütungstag - World Contraception Day. Gemeinsam ist uns an diesem Tag das Einstehen für das Grundrecht, dass jede Schwangerschaft eine gewollte ist. Jede Frau entscheidet selbst, ob sie schwanger werden will oder nicht. Lesen Sie dazu mehr im Bericht. Zudem finden Sie einen Kurzbericht über die nationale Tagung zur Sexualaufklärung im informellen Rahmen, die am 16. September 2016 in Genf stattfand. 150 Fachleute haben zusammen die Ergebnisse der Studie diskutiert, inwieweit die sexuellen Rechte Bestandteil der Sexualaufklärung in der Familie sind. Die Schlussfolgerungen sind für uns klar: Es braucht verstärkte Bestrebungen, dass die holistische Sexualaufklärung im schulischen Kontext besser verankert wird. Denn nur so haben alle Kinder denselben, gleichberechtigten Zugang zu Informationen. Zudem benötigen die Eltern mehr Unterstützung und mehr Informationen. Beide Anliegen behandeln wir prioritär.
Doch lesen und entdecken Sie selbst.

Herzlich
Barbara Berger


AKTUELL

WORLD CONTRACEPTION DAY 2016

Für dich – Zugang für Menschen mit Migrationsgeschichte.


Frauen unterliegen einem hohen Risiko in einer Flucht- oder Krisensituation schwanger zu werden. Sei es, weil sie sexualisierte Gewalt erleben oder keinen Zugang zu Verhütung haben. Damit wird ihr Grundrecht, selbst über eine Schwangerschaft zu entscheiden massiv verletzt. Diese Ausgangslage bleibt dieselbe nach ihrer Ankunft in der Schweiz. Deshalb hat SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz die Kantone aufgefordert, ihren Zugang zu Verhütung, Beratung und Verhütungsmittel für Asylsuchende offenzulegen und zu verbessern.
 

> Brief an die Kantone, Weltverhütungstag 2016
> Unsere Medienmitteilung, Weltverhütungstag 2016

Andererseits bietet die Publikation der neuen Broschüre «Sexuelle Gesundheit und Rechte – für dich» in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Farsi und Arabisch eine neue Möglichkeit des Zugangs zu Information.

WEGWEISENDER WHO-AKTIONSPLAN
FÜR DIE SEXUELLE GESUNDHEIT IN EUROPA - AGENDA 2030
WHO-Europa verabschiedet einen wegweisenden Aktionsplan zu sexueller Gesundheit. Dieser WHO-Aktionsplan muss in der Schweiz umgesetzt werden.


Das Regionalkomitee für Europa der Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 14. September in Kopehhagen einen wegweisenden Aktionsplan zur Förderung der sexuellen Gesundheit verabschiedet. Dieser soll den europäischen Mitgliedern als Leitrahmen zur Förderung der sexuellen Gesundheit dienen und zur Umsetzung diesezüglicher Zielsetzungen in der Agenda 2030 zu nachhaltiger Entwicklung beitragen. SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz begrüsst dieses neue bedeutende Rahmendokument und fordert die Schweiz auf, den Aktionsplan zügig in der Schweiz umzusetzen.

> Unsere Medienmitteilung vom 23.09.2016
 

WHO-AKTIONSPLAN ZUR SEXUELLEN GESUNDHEIT
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ANNE-MARIE REY, 1937-2016

In Gedenken an die Grande Dame des Zugangs zum Schwangerschaftsabbruch für alle.


«Sosehr die Wut sie anstachelt, so sehr ist die Selbstbestimmung der Frau das Ziel. Und deren Gleichberechtigung. Denn, sagt Rey, ‘solange Frauen nicht frei über die Mutterschaft entscheiden können, so lange bleibt die Gleichberechtigung der Geschlechter ein Traum.‘» Die Zeit, 6. Januar 2014

Wir sind traurig und betroffen, dass Anne-Marie Rey uns am 25. Juni 2016 für immer verlassen hat. Mit grossem Respekt und Dankbarkeit stehen wir vor ihrem Lebenswerk, dem unermüdlichen Einsatz für den barrierefreien Zugang aller Frauen zum straffreien Schwangerschaftsabbruch. Dieses lebenslange Engagement erschöpfte sich auch nach Einführung der Fristenregelung im Jahr 2002 nicht. Denn das Erreichte muss in Gleichstellungs- und Geschlechterfragen immer wieder verteidigt werden. Wer ihre Geschichte von ihr selbst hören möchte, höre sich die Sendung Vacarme vom Januar 2016 an. 2015 wurde auf Initiative von Anne-Marie Rey der > Hilfsfonds für mittellose Frauen beim Schwangerschaftsabbruch gegründet, damit in Zusammenarbeit mit > APAC-Suisse-Ärzt_innen und Beratungsstellen der sexuellen Gesundheit niemand mehr durch die Maschen der Gesundheitsversorgung fallen muss. Wir werden Anne-Marie Rey nicht vergessen. Im Gegenteil, wir tragen ihr Engagement in ihrem Gedenken und in Erinnerung an ihre Beharrlichkeit weiter.

In Gedenken an Anne-Marie Rey können Sie an den Hilfsfonds/Fonds d’aide, 1003 Lausanne PC 14-562701-8 mit dem Vermerk Anne-Marie Rey spenden.

 

FLYER HILFSFOND
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MONITORING < ZWANGSHEIRAT >
Im Rahmen des Bundesprogramms Bekämpfung Zwangsheiraten (Phase II, 2015-2017) versucht der Bund, die für das Phänomen in der Schweiz relevanten Fälle statistisch zu erfassen.


Nach einem Pilotprojekt im Jahr 2015 hat das Staatssekretariat das Formular zur Erfassung von Fällen von Zwangsheirat überarbeitet und in Zusammenarbeit mit der Fachstelle > zwangsheirat.ch ein hilfreiches Dokument mit den häufigsten Fragen (FAQ) erstellt. Innerhalb der Projekt-Phase II haben die Fachstellen für sexuelle Gesundheit in der Schweiz diese Unterlagen erhalten und unterstützen das Monitoring.


BUNDESPROGRAMM GEGEN ZWANGSHEIRATEN
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BULLETIN NO.3

SEXUALAUFKLÄRUNG

Fokusthema: Das Recht auf Privatsphäre - doch was bedeutet dies im Zusammenhang mit Sexualaufklärung und Jugendlichen?


Die dritte Ausgabe des Bulletins der Allianz für Sexualaufklärung in der Schweiz ist im Sommer erschienen.  Praktische Tipps, Materialien zur Förderung der Sexualaufklärung, Berichte zur Sexualaufklärung im Kontext der Sexuellen Rechte. Die Ausgabe NO.4 des BULLETIN erscheint Ende Oktober zum Recht auf Gleichstellung mit Fokus auf das Thema Handicap/Personen mit einer Behinderung.

 

BULLETIN NO.3
ALLE AUSGABEN DES BULLETINS
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DEMNÄCHST

KAIRO+ SITZUNG: THEMA HIV/AIDS

28. SEPTEMBER 2016, BUNDESHAUS BERN

Das nächste Treffen der parlamentarischen Gruppe KAIRO+ findet gemeinsam mit der parlamentarischen Gruppe Globale Gesundheit zum Thema HIV/Aids statt.
 

Mitglieder der Schweizer Delegation werden über das > UNO-High Level Meeting zu Aids berichten und das daraus resultierende Abschlussdokument zur Bekämpfung von HIV/Aids bis 2030 vorstellen. Gleichzeitig werden wir den Blick auch auf nationale, beziehungsweise regionale Ebene werfen und die Strategie der lateinischen Kantone zur Promotion der sexuellen Gesundheit vorstellen, in welcher das Thema HIV/Aids eingebettet ist. Beiträge von Susanne Amsler, Spezialistin Globale Gesundheit bei der > DEZA / Carine Weiss, Projektleiterin > Medicus Mundi Schweiz / Alexia Fournier, Koordinatorin der Kommission zur Prävention und Gesundheitsförderung der lateinischen Kantone (CPPS).

AKTUELLER KAIRO+ NEWSLETTER

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FOLLOW-UP'S

NATIONALE TAGUNG - 16. September 2016

ERSTE STUDIENERGEBNISSE ZUR SEXUALAUFKLÄRUNG IN DER FAMILIE
 

Zum Thema <Die sexuellen Rechte als Grundlage für die Sexualaufklärung in der Schweiz> hat am 16. September 2016 die Nationale Tagung zu Sexualaufklärung in Genf stattgefunden. Die ersten Resultate einer landesweiten qualitativen Studie (SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz in Zusammenarbeit mit den Hochschulen für Soziale Arbeit Luzern und Genf) wurden präsentiert und in der Anwesenheit von 140 Fachpersonen diskutiert. Die Resultate und der Austausch an der Tagung heben die Bedeutung einer integrativen Herangehensweise bei der Sexualaufklärung hervor. Diese soll allen Akteur_innen ermöglichen gegenüber Kindern und Jugendlichen ihre Rolle kontinuierlich wahrzunehmen. Der integrierte Ansatz soll die formelle und informelle Sexualaufklärung als sich ergänzendes Modell fördern und die Eltern als «erste Erzieher_innen» unterstützen. Die Studie hebt ebenfalls die zentrale Rolle hervor, welche die sexuellen Rechte bei einem integrativen Ansatz einnehmen könnten. Sie zeigen Perspektiven auf für die Entwicklung der Curricula für Fachpersonen in der Sexualaufklärung sowie auch für Forschung in diesem Bereich. Der detaillierte Tagungsbericht wird anfangs 2017 publiziert.

> Medienmitteilung zur Nationalen Tagung

 

PROGRAMM
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JUGENDNETZWERK - ICH MACHE MIT - 16. März 2016

Bericht zum ersten Treffen für Jugendliche, die im Bereich der sexuellen Gesundheit in der Schweiz aktiv werden wollen.

 

Eine 20-köpfige Gruppe junger Leute traf sich zum ersten Mal um gemeinsam über die Thematik der sexuellen Gesundheit auszutauschen. Die Jugendlichen führten Überlegungen zu möglichen gemeinsamen Aktionen sowie zu bestehenden Lücken aus ihrer Sicht innerhalb der sexuellen Gesundheit und deren Rechte. Sie konnten sich vernetzen und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz als Partnerorganisation, welche die Jugendpartizipation fördert, identifizieren. Ein Bericht zu diesem Treffen mit Informationen zur Zukunft des "Jugendnetzwerks SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz" ist ab sofort verfügbar.
 

BERICHT
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NETZWERK-NEWS

BERICHTE, FACHARTIKEL, DOKUMENTATION, STUDIEN

 

 

 1  40 Jahre SIPE-Zentren im Wallis - Jubiläumsfeierlichkeiten und Aktivitäten


 2  Mitteilung des Bundesrats - Menschen mit uneindeutigem Geschlecht - Sensibilität fördern


 3  Neue Artikel auf dem DIALOG-Blog - Fachstelle für Aids- und Sexualfragen St. Gallen

 

 4  Generation What? - Studie: Sexuelle Erfahrungen von jungen Menschen in Europa

 5   UNO-Menschenrechtsrat - Resolution für Einsatz eines/einer Experte/-in zum Schutz vor Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Identität

 

 6   UNICEF - Female Genital Mutilation/Cutting, A global concern - Bericht

 

 7   männer.ch - Unterschriftensammlung zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative

AUS DEM TEAM
 

Willkommen Melinda! Caroline Jacot-Descombes (Projektleiterin Sexualauklärung) ist seit dem 1. September im Mutterschaftsurlaub und damit Mutter der kleinen Melinda. Herzlich willkommen, wir freuen uns sehr! Der ganzen Familie wünscht das Team SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz von Herzen alles Gute und wundersame Stunden zu dritt! Caroline wird voraussichtlich ab Februar 2017 ihre Arbeit wieder aufnehmen.

 


PUBLIKATIONEN

BROSCHÜREN UND MATERIALIEN

www.sexuelle-gesundheit.ch/shop

Umfassendes Angebot an kostenlosem Informationsmaterial zu HIV/Aids und anderen STI. Ausserdem können Sie hier Kondome, Plakate der LOVE LIFE-Kampagne und Solidaritätsprodukte bestellen.
 

SEXUELLE GESUNDHEIT UND RECHTE - FÜR DICH

Neue Broschüre in sechs Sprachen, darunter Farsi und Arabisch

Die Broschüre umfasst eine Vielzahl von Themen der sexuellen Gesundheit. Sie informiert zu den Rechten, zu Sexualität und Partnerschaft, Anatomie, STI, Verhütung und Schwangerschaft. Sie ersetzt die Broschüre «Partnerschaft, Verhütung, Rechte, HIV, Schwangerschaft».

 

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REFERENZRAHMEN FÜR DIE SCHULISCHE
SEXUALAUFKLÄRUNG IN DER WESTSCHWEIZ


Diese Broschüre ist ein an den französischsprachigen Kontext der Schweiz angepasstes Dokument und stützt sich auf die „Standards für die Sexualaufklärung in Europa“ der WHO. Sie ist auf Französisch in unserem Online-Shop. Für die Mitglieder von SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz ist dieser für 20.00 CHF statt 30.00 CHF erhältlich.

 

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LEITFADEN FÜR EINE UMFASSENDE STRATEGIE ZUR FÖRDERUNG DER SEXUELLEN GESUNDHEIT AUF KANTONALER EBENE

Ab sofort in gedruckter Fassung zu bestellen!

Der von der lateinischen Konferenz der Gesundheits- und Sozialdepartemente (CLASS) und SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz herausgegebenen Leitfaden soll die Kantone in der Entwicklung einer Strategie zur sexuellen Gesundheit unterstützen (Dokument auf Französisch). Für die Mitglieder von SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz ist dieser für 20.00 CHF statt 30.00 CHF erhältlich.

 

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20 ANNI DI COOPERAZIONE NELLA SALUTE SESSUALE


Dieses Leaflet (Französisch, Italienisch) präsentiert im Panoramablick die Zusammenarbeit mit der nationalen Organisation SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz und der italienischsprachigen Schweiz im Bereich der sexuellen Gesundheit in den letzten 20 Jahren. Sie veranschaulicht die Integration der sexuellen Rechte im aktuellen schweizerischen Gesetz.

 

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CRAC-CRAC BOUM-BOUM

Wieder erhältlich!

Die französische Version von „Hoppel Poppel“ ist nun wieder im Online-Shop erhältlich.

 

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Verantwortlich für die Herausgabe:
Elise Lichtenstern, Barbara Berger


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c/o Coordinamento CoSS EOC
Ospedale Regionale di Locarno - CH-6600 Locarno
Tel: +41 91 752 01 02
info@salute-sessuale.ch
www.salute-sessuale.ch
 






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