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Berlinpremiere "Dead Weight" / Freikarten: "Mörbayassa" / Neuer Termin: Konzert Carlou D im Pfefferberg
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Film

Berlin Premiere: "Dead Weight" in Anwesenheit des Regisseurs Yemane Demissie, 25. Mai, 20h, Hackesche Höfe Kino


Hewan, Musterbeispiel einer in den USA lebenden erfolgreichen und ehrgeizigen Migrantin, hofft mit dem Tod ihrer Mutter auch die Erinnerung an ihre Jugendjahre in Äthiopien zu begraben. Doch das unerwartete Auftauchen ihres entfremdeten Vaters und vor allem des Mannes, der sie in der Zeit des „Roten Terrors“ Mitte der 1970er Jahre gefoltert hat, beginnt ihr perfektes Leben nach und nach aufzulösen.

„Dead Weight“ erzählt die Geschichte eines verletzten Volkes, das langsam versucht, seine grausame Geschichte aufzuarbeiten. Es ist eine Geschichte die allgegenwärtig ist, jedoch bis heute kaum offen ausgesprochen und erzählt wird. Trailer: https://vimeo.com/102070981

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit dem Regisseur Yemane Demissie sowie ein kleiner Empfang im Kino-Foyer statt.

Yemane I. Demissie ist ein vielfach ausgezeichneter Independent-Filmemacher, dessen Werk bisher zwei Spielfilme "Tumult" und "Dead Weight" sowie eine Dokumentation "Twilight Revelations: Episodes in the Life and Times of Emperor Haile Selassie" umfasst. Zurzeit arbeitet er an "The Quantum Leapers: Ethiopia 1916-1975", eine Dokumentarfilmserie über die Ära des Königs Haile Selassie. Demissie unterrichtet Film-, Fernsehen- und Dokumentarfilmproduktion, Drehbuch und Filmgeschichte an der New York University. Er hat für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. das Guggenheim Stipendium, den Walter Mosley Preis für den besten Dokumentarfilm, die Paulin Vieyra Verdienstauszeichnung für außergewöhnliche Leistungen in der Filmbranche sowie die Fonds Sud Förderung.

Eine Veranstaltung von AfricAvenir in Kooperation mit Listros e.V. und dem Hackesche Höfe Kino. 

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Freikarten Film

Berlin Premiere: "Mörbayassa" in Anwesenheit des Regisseurs Cheick Fantamady Camara, 11. & 12. Mai, HHK (20h) und CFB (19h)


Die 30-jährige Bella aus Guinea muss sich als Sängerin und Prostituierte in einem Nachtklub in Dakar durchschlagen. Mit allen Mitteln versucht sie, sich aus der Abhängigkeit der Nachtklubbesitzer zu befreien. Sie will genügend Geld verdienen, um ihre Tochter zu suchen, die in Frankreich in einer Pflegefamilie lebt. Als sie den UN-Mitarbeiter Yelo trifft, scheint dies plötzlich auch möglich. Zusammen mit einer Kollegin glückt ihr endlich die Flucht und mit Yelos Unterstützung gelangt sie nach Frankreich. Doch die Annährung an ihre unbekannte Tochter stellt sich als schwieriger heraus als gedacht... Trailer: https://vimeo.com/114973698

Cheick Fantamady Camara wird 1960 in Conakry (Guinea) geboren. Seine ersten Schritte im Filmgeschäft macht er in Ouagadougou und arbeitet dann als Regiassistent unter Cheick Oumar Sissoko, Mohammed Camara und Zeka Laplaine. 1996 dreht er seinen ersten Dokumentarfilm über die Kunsthandwerksmesse von Ouagadougou (SIAO). 2000 folgen sein erster Kurzfilm „Konorofili“, für den er den Jurypreis beim FESPACO 2001 erhält. Sein erster Langfilm „Il va pleu-voir sur Conakry“ erhält mehrere internationale Preise.

Im Anschluss an die Filmvorführungen finden jeweils eine Diskussion mit dem Regisseur Cheick Fantamady Camara sowie im Höfekino auch ein kleiner Empfang im Kino-Foyer statt.

Wir verlosen für jede Filmvorführung 4 Einzelkarten für die ersten Antworten auf die folgende Frage: Was bedeutet bzw. für was steht "Mörbayassa"? Antworten bitte an info@africavenir.org senden und unbedingt angeben, für welchem Termin die Karte gelten soll.

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