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Film: Victims of our Wealth / Konzert: Songhoy Blues / Schulen: Linda Gabriel in Berlin / Afrofuturismus in Leipzig und Berlin
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Film

Victims of our wealth, OengU, 20./21.01. Hackesche Höfe Kino und Centre Français de Berlin

Afrika ist der reichste Kontinent der Welt und doch sind viele seiner Bewohner*innen arm. Kal Touré beleuchtet in diesem kraftvollen Dokumentarfilm, warum das so ist und wie die Ausbeutung der Ressourcen durch ausländische Konzerne mit Flucht und Migration zusammenhängt. Kluge Analysen zur sozio-ökonomischen Situation, insbesondere in Mali, kommen hier von Betroffenen: Bäuerinnen und Bauern, Wanderarbeiter*innen und Migrant*innen, die in Marokko auf eine Weiterreise nach Europa hoffen. Der Film lässt die Kraft „von unten“ erahnen, die zu Demokratiebewegungen in Ländern wie Senegal und Burkina Faso geführt hat.

Nach der Filmvorführung finden ein Publikumsgespräch mit dem anwesenden Regisseur Kal Touré sowie ein kleiner Empfang im Kino-Foyer statt.

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Konzert

Songhoy Blues (Mali), 16.1., 21 Uhr, Haus der Kulturen der Welt

Blues gegen die Gewaltherrschaft: Nachdem im Norden Malis islamistische Milizen 2012 die Macht übernahmen, konnte Musik nur noch hinter verschlossenen Türen stattfinden. Im Exil in Bamako trafen die jungen Musiker Aliou, Garba und Oumar Touré aus Timbuktu auf Schlagzeuger Nathanel Dembelé und gründeten Songhoy Blues. Einem Beitrag auf der Africa Express Compilation „Maison des jeunes“ in Zusammenarbeit mit Blur-Frontmann Damon Albarn folgte 2015 ihr internationales Debütalbum „Music in Exile“. Songhoy Blues verschmelzen traditionelle Rhythmik mit elektrischen Gitarren und treibenden Blues-, Rock- und Funkelementen, ihre mitreißende Liveenergie präsentieren sie auf ihrer derzeitigen Tournee. Videoclip "The Ring"

Vor dem Konzert: Film „They Will Have to Kill Us First“ (UK 2015, OmeU)
Der Film erzählt, wie sich die Musiker in Bamako kennenlernten. Im Anschluss findet eine Fragerunde mit der Band statt. 15 Uhr, Eintritt frei

Das Musikfestival Krieg singen untersucht die komplexe Beziehung von Krieg und Musik. Neben Songhoy Blues stehen am 16.10. Tobago Crusoe and the Kalypso Katz auf der Bühne (19.30h), wittmann/zeitblom präsentieren eine experimentelle Musikcollage (18.30h), im Panel „Töten mit Klang“ (17h) diskutieren u.a. der Journalist Yassin Musharbash und die Musiker Andreas Ammer und Victor Gama.

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Jugend-Theater

"Blind Chicken - no parents, no police" (P14 Theaterstück, R: Christel Gbaguidi). Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Wir sind gekommen, uns zu erinnern. Wir sind aus Deutschland, Albanien, Syrien, Sierra Leone, Benin und haben Eltern aus Israel, Russland und Bayern. Wir sind Berliner. Wir haben uns getroffen, um mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie einigen hochkomplexen globalen Grundzusammenhängen zu jonglieren, um den Ort zu finden, an dem Sprache nicht zählt und die Schatten echte Drachen sind (auf einem Bein ist aber Spielstop). Kommst du raus, spielen?

In der Stückentwicklung „BLIND CHICKEN. No parents, no police“ (Regie: Christel Gbaguidi) treffen auf einer Berliner Bühne junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen aufeinander: Sie kommen aus Berlin, aus dem Benin, Syrien, Sierra Leone oder Albanien, ihre Eltern aus Deutschland, Israel, Russland, Italien oder Polen. Der interkulturelle Dialog ist also schon in der Zusammensetzung des Ensembles angelegt. Dieser Dialog wird politisiert durch die Tatsache, dass einige Mitglieder des Ensembles als geflüchtete Menschen nach Berlin gekommen sind und hier nun auf P14-Mitglieder aus der Mitte der Berliner Gesellschaft treffen.

Spieldaten:
27.01., 19 Uhr; 30.01., 19 Uhr; 31.01., 19 Uhr; 10.02., 19 Uhr; 12.02., 19 Uhr
Karten: 8€ (erm. 5€)

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Angebot für Schule

Schulworkshops mit der simbabwischen Dichterin und Performerin Linda Gabriel, Februar, Berlin


Linda Gabriel, eine der aufregendsten jungen Poetry Performerinnen des südlichen Afrika, ist in Berlin zu Gast und bietet professionelle und einzigartige Workshops für Schulklassen in Creative Writing, Poetry Performance bis hin zur gemeinsamen Ausarbeitung einer Aufführung an.

Linda Gabriel, die in Simbabwe geboren wurde, gehört der sog. „born free“ Generation an, die zwar während der Euphorie der Unabhängigkeit aufwuchs, dann jedoch in ihrer Jugend vor allem politische Unterdrückung und ökonomische Krisen erfuhr. Vor diesem Hintergrund spielt ihre Poesie eine wichtige Rolle in den aktuellen Debatten unter jungen Menschen über die derzeitigen sozio-ökonomischen Herausforderungen, die ihre Generation zu bewältigen hat. Die Dichterin ist der Poetry Performance seit der High School verfallen und hat seitdem an großen Literaturevents in Simbabwe, dem südlichen Afrika und Europa teilgenommen. Ihre Arbeit feiert Weiblichkeit und die damit verbundenen Herausforderungen. Momentan lebt Linda Gabriel zwischen Johannesburg und Harare und ist Teil der sehr dynamischen Szenen des gesprochenen Wortes in beiden Städten.

3. – 21. Februar 2016
Ort: Einladende Schule
Sprache: Englisch
Dauer: Tagesworkshop oder auf Wunsch auch mehrtägiger Workshop
Empfehlung: ab 3. Klasse bis Oberstufe 
Teilnahmebeitrag Tagesworkshop: 10€ pro Schüler/in (mind. 15 Teilnehmer/innen, maximal 30); Teilnahmebeitrag mehrtägiger Workshop bitte anfragen
Buchung unter: info@africavenir.org 
Veranstalter: AfricAvenir International e.V.

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Vorsprechen für "The most unsatisfied town" 16.01, English Theater Berlin

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