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Weltpremiere Berlinale: "The Revolution Won't Be Televised" / Keur Gui live / Deutschlandpremiere: "Maybe Dreams Can Come True" / Save the Date! / Schulveranstaltung: "Die Piroge"
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Berlinale Weltpremiere

"The Revolution Won´t Be Televised" in Anwesenheit von Thiat, Kilifeu und Regisseurin Rama Thiaw, 17. bis 20. Februar 2016


Als der senegalische Präsident Abdoulaye Wade 2012 nach zwei Amtszeiten erneut kandidieren wollte, machten ihm die Bürger*innen einen Strich durch die Rechnung. "Y’en a marre" entwickelte sich von einem Protest gegen Stromausfälle zur Mobilisierungsparole gegen die unrechtmäßige Amtsverlängerung. Von Januar 2011 bis März 2012 schaffte es diese Jugendbewegung, die Bevölkerung zu einer Vielzahl von Protestaktionen zu mobilisieren.

Die senegalesische Filmemacherin Rama Thiaw stieß schon früh zum Gründerzirkel – und dokumentierte die Ereignisse fortan aus der "Innensicht". Über mehrere Jahre ist das mitreißende Porträt einer jugendlichen Protestbewegung entstanden. Rama Thiaw zeigt die Rapper und ihr Umfeld aus einer Nähe, die mit cinematographischer Raffinesse einen Raum und Rahmen für die heiklen Konflikte zwischen Musik und Politik, Straße und Staat gewährt. Hier geht's zum Trailer...

Weltpremiere: 17.02. um 19:30 Uhr im CinemaxX 4 / 18.02. um 16:15 Uhr im Delphi Filmpalast / 19.02. um 22:00 Uhr im CineStar 8 / 20:02. um 21:30 Uhr im Arsenal 1

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Keur Gui live @ Swag Jam!

Senegals legendäre Hip-Hop-Band Keur Gui live in Berlin, 16. Februar 2016 ab 22 Uhr im Badehaus Szimpla


Keur Gui gelten als eine der sichtbarsten und engagiertesten Hip-Hop-Gruppen Afrikas. Die beiden Musiker und Mitbegründer der Protestbewegung "Y'en a Marre" ("Wir haben es satt") Kilifeu und Thiat gerieten bereits als Jugendliche mit den autoritären Tendenzen im politischen System des Senegal in Konflikt und verbüßten mehrere Haftstrafen. Trotzdem sind sie ihren Grundsätzen, schlechter Regierungsführung und Ignoranz mit intelligenten Texten zu Leibe zu rücken, Kunst niemals zu kommerzialisieren und dem korrupten System die Stirn zu bieten, immer treu geblieben.

2011/2012 waren sie maßgeblich an der Protestbewegung im Senegal beteiligt, die zur Abwahl des ungeliebten Präsidenten Abdoulaye Wade führte. Ihre Einladungen als Musiker und Vertreter der senegalesischen Zivilgesellschaft haben Keur Gui unter anderem nach Spanien, Indien und immer wieder nach Burkina Faso geführt, wo die bekennenden Anhänger von Thomas Sankara an zahlreichen politischen Veranstaltungen und Hip-Hop-Festivals teilgenommen haben.

Anlässlich der Berlinale, in dessen Rahmen der Dokumentarfilm "The Revolution Won't Be Televised" als Weltpremiere gezeigt wird (s.o.), führt es Keur Gui nun nach Berlin, wo sie neben weiteren Artists als Special Guests zum stadtbekannten Swag Jam im Badehaus eingeladen sind!

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Deutschlandpremiere

"Maybe Dreams Can Come True" am 16. März 2016 um 20 Uhr im Hackesche Höfe Kino und am 17. März 2016 um 19 Uhr im Centre Français de Berlin


In this contemporary mix of narrative, experimental and documentary filmmaking, Chocolat is torn between nurturing her love relationship in the USA and maintaining a booming entertainment career in Europe. Looking for answers to her deepest questions, she uses a small video camera to explore and question her life by interviewing her friends abroad. We discover some of the common elements that drew them from their homes: economics, political climates, sexual freedom, and much more.

The screening will be followed by an open discussion with director Electra Weston as well as by a small reception in the cinema foyer.

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Save The Date!
Symposium “Fünf Jahre nach den nordafrikanischen Revolten” am Donnerstag, 7. April 2016, 10 bis 17 Uhr, Roter Salon der Volksbühne

Anfang 2011 löst die Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi im zentraltunesischen Sidi Bouzid Aufstände im ganzen Land aus. Innerhalb kürzester Zeit entwickeln sich die Proteste zu einer massiven Demokratiebewegung, die den langjährigen Machthaber Ben Ali zu Fall bringt. Die Bewegung greift auf alle nordafrikanischen Staaten über und nimmt völlig unterschiedliche Verläufe. So wird der Tahrir-Platz in Kairo als Schauplatz von Kundgebungen und Protestcamps zum Symbol der ägyptischen Rebellion, die den Präsidenten Mubarak zu Fall bringt. In Marokko reagiert das Regime auf die Proteste mit (Schein-)Reformen, in Algerien mit einer Mischung aus Zugeständnissen und Repression. In Libyen flammt ein von außen stark beförderter Bürgerkrieg auf, das einst wirtschaftlich prosperierende Land zerfällt.

Anfang 2016 flackern in Tunesien, das nach 2011 als Musterbeispiel der Demokratisierung gehandelt wird, erneut Aufstände gegen die wirtschaftliche Not auf. Hunderte von Demonstrierenden werden festgenommen. Das ägyptische Militärregime geht mit äußerster Härte gegen Kritiker*innen und Aktivist*innen vor. Die Situation in Algerien und Marokko hat sich kaum verändert, und Libyen reiht sich in die Reihe der „Failed States“ ein.

Fünf Jahre nach den „Arabellionen“ möchten wir gemeinsam mit Aktivist*innen und internationalen Expert*innen der nordafrikanischen Demokratiebewegungen in einem ganztägigen Symposium eine kritische Bilanz ziehen, den Status Quo analysieren und die Perspektiven diskutieren.

Die Veranstaltung findet in französischer und englischer Sprache statt, eine Übersetzung ins Deutsche kann leider nicht erfolgen!
 
Der Eintritt ist frei, die Anmeldung unter t.kulla@africavenir.org wird erbeten!
 

Schulveranstaltung

"Die Piroge" von Moussa Touré zum Thema Flucht und Migration am 18. April und am 08. Juni 2016 um 10 Uhr im Hackesche Höfe Kino


„La Pirogue“ erzählt vom senegalesischen Fischer Baye Laye, der sich widerwillig überreden lässt, eine Gruppe von Migrant*innen über den Atlantik zu den Kanarischen Inseln zu bringen. Die dreißig Männer an Bord des schlichten Motorboots haben alle teuer bezahlt für die Überfahrt und träumen von Karrieren als Fußballer und Musiker oder einfach nur davon, in Europa ein vernünftiges Auskommen zu finden. Und so beginnt die gefahrvolle Reise auf der Piroge, die sie vor große Herausforderungen stellen wird...

Der preisgekrönte Spielfilm von Moussa Touré behandelt eine Reihe von Aspekten der aktuellen Themen Flucht und Migration aus der Perspektive von Betroffenen. Jugendlichen wie Erwachsenen ermöglicht er einen emotionalen Zugang, bietet ihnen anschauliche Vorstellungen und vielfältige Anknüpfungspunkte, um Motive für Flucht und Migration ergründen und verstehen zu können.

"Die Piroge / La Pirogue"; Spielfilm, 87 Minuten
Sprache: Französisch-Wolof-Dioula u.a., Untertitel: deutsch
Geeignet: ab 14 Jahren, Sek I + II
Unterrichtsfächer: Sozialkunde, Geschichte, Politikwissenschaft, Ethik/Religion, Französisch
Themen: Migration und Flucht, Globalisierung, Nord-Süd-Konflikt, EU-Sicherheitspolitik, Freiheit und Verantwortung, Recht und Gerechtigkeit.

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Kooperationen

ABGESAGT! Kooperation: "You Think You Know Me", 24.02., 19:00
Aufgrund unerwartet hoher Raumkosten müssen wir diese Veranstaltung leider absagen. Linda Gabriel tritt jedoch in unterschiedlichen Kontexten in Berlin auf, u.a. am 26.02. beim "Ink Deep Spoken Word Evening" in der Not Only Jazz Bar weitere Infos
Kooperation: AfroFuturism-Filmabend, 18.02., 19:00
Das Grassimuseum in Leipzig und AfricAvenir laden zu einem afrofuturistischen Filmabend ein. Es werden die fünf Sci-Fi-Kurzfilme Jonah, Al Djazira - The Island, Afronauts, Pumzi und Robots of Brixton gezeigt. weitere Infos

 
Cooperation: "Ink Deep Spoken Word Evening", 26.02., 19:00
Ink Deep and AfricAvenir invite you to a special evening with Ogutu Muraya (Kenia), Akira (Germany), Joe Madog Bliese (Germany) and Zimbabwean poet, spoken word artist and MC Linda Gabriel at Berlin's Not Only Jazz Bar, Boxhagener Str. 111 weitere Infos
Kooperation: taz-Reise vom 27.02.-11.03.2016, Senegal
Die taz-Reise nach Dakar und an andere senegalesische Orte mit Eric van Grasdorff geht bald los! Für die Daheimgebliebenen wird es die Möglichkeit geben, den Reisenden auf Facebook und Instagram zu folgen.
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