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Afrofuturism Filmabende in Berlin / Freikarten "Calypso Rose" / Call for Articles zu Fluchtursachen / Neue Videos: Symposium Burkina Faso
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Berlin-Premiere

"Afrofuturism - African Science Fiction Shorts" mit Peggy Piesche & Jean-Pierre Bekolo, 15., 16. & 17.12.2015, HHK & CFB

Kuratiert und moderiert durch Peggy Piesche und in Anwesenheit von Regisseur Jean-Pierre Bekolo laden wir ein zu einem afrofuturistischen Abend. Im ersten Teil des Abends präsentieren wir fünf Kurzfilme, gefolgt von einer Diskussion mit Peggy Piesche und Jean-Pierre Bekolo. Im Anschluss folgt der afrofuturistische Klassiker "Les Saignantes".

Die Kulturtheorie und künstlerische Bewegung, die dank einflussreicher kreativer Visionäre wie Sun Ra u.a. als „Afrofuturismus“ bekannt wurde nutzt das Sci-Fi Genre, um dezidiert Schwarze Versionen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu imaginieren. Während die Afrofuturismus-Bewegung in der Folge vor allem eine literarische und kulturelle Bewegung in der Diaspora wurde, ist es unmöglich, ihre Wurzeln auf dem afrikanischen Kontinnet zu ignorieren: die Vorstellung einer zukünftigen Welt, einer grundsätzlich unterschiedlichen Welt, jenseits von hegemonialen Kategorien und Gegensätzen, bis hin zur Infragestellung des Bgriffs des (Post)Humanismus und Utopie waren allesamt schon immer integraler Bestandteil der afrikanischen Erzähltradition(en). (Wanuri Kahiu, Kenya)

Wenn der preisgekrönte kamerunische Filmemacher Jean-Pierre Bekolo meint, dass „Afrika ein Bilder-Problem hat“, bezieht er sich schon auf zeitgenössische Filme und Visual Arts Produktionen, die sich als Teil einer Bewegung sehen, diese Geschichten in die Zukunftsform zu bringen. „Ich möchte den Menschen nicht erklären, was gewesen ist, ich möchte diejenigen, die das Morgen erschaffen werden, inspirieren!“

15.12.2015, 20 Uhr, Hackesche Höfe Kino: Link folgt
16.12.2015, 20 Uhr, Hackesche Höfe Kino: Tickets Afrofuturism und Tickets Les Saignantes
17.12.2015, 19 Uhr, Centre Francais de Berlin: Reservierung unter event@centre-francais.de; Tel: 030-45979399

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Berlin-Premiere

„Calypso Rose“ in Anwesenheit der Regisseurin Pascale Obolo, 18.11.2015, 20 Uhr, Hackesche Höfe Kino

„Ich bin nicht zu einer Calypso-Sängerin geworden, ich wurde ins Calypso hineingeboren“, stellt Calypso Rose fest. Der Film ist ein bewegendes und intimes Portrait der großen Diva des Calypso, aber auch eine Reise, die uns auf die Inseln Trinidad und Tobago, nach New York, Paris, Ouidah und Cotonou mitnimmt. Jeder dieser Orte erlaubt uns, eine besondere Episode in Roses Leben zu entdecken. Und Calypso Rose erzählt: sie erwähnt ihre Kindheit, die Quellen ihrer Inspiration, ihren Weg, ihr humanitäres Engagement und das für die Anerkennung von Frauenrechten… aber auch ihren Glauben, der sie durch das Leben führt und von außerordentlicher Wichtigkeit für ihren künstlerischen Weg war.

Im Anschluss an die Filmvorführung finden eine Diskussion mit der Regisseurin Pascale Obolo sowie ein kleiner Empfang im Kino-Foyer statt.

Wir vergeben 4 einzelne Freikarten an die ersten Emailer/innen, die folgende Frage richtig beantworten: Wie heisst der Kurzfilm von Pascale Obolo, der 2012 auf dem Afrikamera Festival in Berlin lief?

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Call for Articles

African perspectives on flight and migration


In the framework of our project "Why we are here!? African Perspectives on Flight and Migration", AfricAvenir is planning a special edition in cooperation with Pambazuka News as well as a publication in German in cooperation with Inkota/Südlink. We therefore are encouraging short articles (maximum 9000 characters, in German, English, or French) tackling the following questions:

How are the issues of flight and migration to Europe as well as within the African continent discussed in Africa itself? Which aspects are being neglected in the debate in Germany? How should a more humane refugee policy look like? Are there perspectives on migration in the so-called “countries of origin”, which radically question the mainstream, often racist images and approaches prominent in Europe? Who is responsible for the living conditions many people in the Global South flee from?

We believe that these questions cannot be answered without taking the German and European history and politics into account. What is the role of the neoliberal and neocolonial German and European policies in this context? What are the historical contexts of migrations from Africa to Europe? What interests are behind the European immigration and deportation policies? We are also interested in the protests of refugees living in Germany, on their perspectives and demands, and the connections that can be drawn to historical and political analyses.

We therefore call for articles that:
  • place current migration into a historical context, showing the connections with modern Europe and put the fear of an “influx of foreigners” or “infiltration” into perspective.
  • place current migration patterns into perspectives of historical continuities, global inequality structures and social/political contexts showing how narratives of “economic refugees“ are insufficient in view of the complex interrelations between these.
  • show the connection between German/European/multinational economic activities (i.e. biofuels, agricultural products, weapons, land grabbing) and migration.
  • deal with perspectives on migration which are under-represented in the public discourse: i.e. migration as a human right, migration as a temporary phenomenon, migration from the perspectives of those who have experienced it, etc.
  • summarize the debate in more than one country of origin.
Please send your ideas to k.schroeder@africavenir.org until December 15th in form of an abstract with no more than 500 words. The final deadline for the articles will be at the beginning of February.

read the full Call.
 

Vorschau: AfricAvenir Events im November & Dezember 2015

ABGESAGT: "L'or du Faso" und "Yaar", 25. & 26.11., HHK & CFB
Da die englischen Untertitel des Hauptfilms "L'Or du Faso" leider noch nicht fertiggestellt werden konnten, müssen wir die Veranstaltung leider auf 2016 verschieben. Wir bitten um Verständnis und informieren rechtzeitig über den neuen Termin.
Schulveranstaltung: "Flucht und Migration in Berlin", 2.12., CFB
Mit dieser Veranstaltung möchten wir SchülerInnen die Möglichkeit geben, unter der Leitung des erfahrenen Theaterpädagogen Christel Gbaguidi und des geflüchteten Fotographen Muhammed Lamin Jadama selbstkritisch über die Begriffe "Flucht und Migration" nachzudenken, sowie Fragen von „Identität“ und „Illegalität“ zu diskutieren. weiter
"The Politics of Heritage in Africa", 3.12., Galerie Wedding
Mit dem südafrikanischen Geschichtsprofessor Ciraj Rassool diskutiert Brigitta Kuster wie historisches Erbe ein Ort der kritischen Praxis werden kann. Erinnerungspolitik wird sowohl in ihrer grundlegenden Funktion im Aufbau neuer Nationen betrachtet, wie auch als Feld, auf dem sich die Ungleichheiten in der Beziehungen zum Globalen Norden verstetigen. weiter
Deutschlandpremiere: “Between Rings", 9.12., HHK
In Anwesenheit der Regisseurin Jessie Chisi erzählt “Between Rings” die Geschichte von Esther Phiri, der siebenmaligen Frauenbox-Weltmeisterin im Weltergewicht und zeigt die Frau hinter dem Boxchampion. weiter
Schulvorführung: „Genocide and the Second Reich“, 11.12., CFB
Der herausragende Dokumentarfilm des britisch-nigerianischen Filmemachers David Adetayo Olusoga aus dem Jahr 2004 setzt sich offensiv mit dem Genozid des deutschen Kaiserreiches auseinander und deckt seine zahlreichen Verbindungen zur Ideologie und Herrschaft der Nationalsozialisten auf. weiter

Neue Videos

Key Note Vortrag von Francis Kpantindé
Die Eröffnungsrede des Symposiums "Mit Besen und Kochlöffeln gegen den Diktator - Burkina Faso zwischen Revolte und Wahl" von Francis Kpatindé, dem ehemaligen Chefredakteur von Jeune Afrique, beleuchtet die internationale Dimension der Revolte in Burkina Faso, die 2014 Blaise Compaorés Herrschaft nach 27 Jahren an der Macht beendet hat. weiter
Podium 2: "Sankara raloaded!?"
Zweites Podium über den Stellenwert von Sankaras Erbe im aktuellen Prozess mit Sams'K Le Jah (Musiker, Gründer des Balai Citoyen), Smockey (Musiker, Gründer des Balai Citoyen), Bruno Jaffré (Sankara-Biograph) und David Gakunzi (Schriftsteller, Panafrikanist). Moderation: Dr. Dirke Köpp (Journalistin DW). weiter
Podium 1: "Revolte oder Revolution?"
Die Protagonisten der burkinischen Revolte im Gespräch. Großartiges erstes Podium mit einem zur Hochform auflaufenden Sams'K Le Jah (Musiker, Gründer des Balai Citoyen) sowie Aziz Salmone Fall (Politologe), Moussa Diallo (Gewerkschafter der CGT-B) und Humanist (Musiker, Balai Citoyen). Moderation: Isabel Pfaff (Journalistin, SZ). weiter
Podium 3: Zwischen Revolte & Wahl
Drittes Podium zum Thema "Wohin führt die Transition?" mit Smockey (Musiker, Gründer des Balai Citoyen), Moussa Diallo (Gewerkschafter CGT-B), Aziz Salomne Fall (Politologe), Bruno Jaffré (Sankara-Biograph) und Francis Kpatindé (Journalist). Moderation: Dr. Dirke Köpp (Journalistin bei der Deutschen Welle). weiter
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