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Freikarten "Storming Papa Doc" / "Of Good Report" / Das koloniale Erbe Westlicher Museen
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“Of Good Report” in Anwesenheit des Regisseurs Jahmil XT Qubeka, Mittwoch, 11. Juni 2014, 20 Uhr, Hackesche Höfe Kino
Am nächsten Mittwoch ist einer der spannendsten Filmemacher des afrikanischen Kontinents bei AfricAvenir zu Gast. Jahmil XT Qubeka, der gerade in London an seinem neuen Film dreht, wird als der südafrikanische Hitchcock gehandelt und stellt seinen bereits zum Kultfilm avancierten Thriller "Of Good Report" vor. Voller Symbolik und Pop-Kultur Referenzen, ist die freie und zeitgenössisch südafrikanische Interpretation von Vladimir Nabokovs Roman "Lolita" ein echter Genuss für Kinofans. Doch hinter der packenden und hervorragend Inszenierten Geschichte steckt ein sensibles und hochpolitisches Thema: Machtmissbrauch von Autoritätspersonen und das Problem von Teenager-Schwangerschaften.

"Das fesselndste, überraschendste und intelligenteste Werk aus Südafrika seit Jahrzehnten." (Times Live) 

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Freikarten zur heutigen Europa-Premiere:
Storming Papa Doc (engl. Film), in Anwesenheit des Regisseurs Mario Delatour, Dienstag, 3. Juni 2014, 20:00 Uhr, Hackesche Höfe Kino

Am 28. Juli 1958 landen Ex-Offiziere der Haïtianischen Armee von Florida kommend in Délugé, im Norden der Hauptstadt Haïtis. Im Handumdrehen nehmen sie die „Dessaline Kasernen“ ein, die sich hinter dem Präsidentenpalast befinden. Ihr Ziel: Der Sturz des ein Jahr zuvor gewählten Präsidenten, Dr. François Duvalier.Es kommt zu einem langen Schlagabtausch zwischen François Duvalier und den Angreifern, in dem Duvalier schlussendlich die Oberhand behält. Die Nacht des 28. auf den 29. Juli 1958 wird die politische Geschichte Haïtis nachhaltig prägen, denn es folgen 29 Jahre brutale und repressive Duvalier-Diktatur.

Mittels Archivbildern, Interviews und speziell angefertigten, großartigen Illustrationen und Animationen des haitianischen Comic-Künstlers Chevelin Pierre, arbeitet der Film ein zentrales Kapitel der jüngeren Geschichte Haïtis auf. Die erste 100% haitianische Filmproduktion überhaupt!

AfricAvenir vergibt 4 einzelne Freikarten an die ersten Emailer/innen an info@africavenir.org, die folgende Frage korrekt beantworten: Wie hieß der Anführer des versuchten Putsches vom 28. Juli 1958?

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Dialogforum mit Ciraj Rassool: "Das Erbe kolonialer Forschung in ethnologischen Museen", 23.6.2014, 19h, August-Bebel-Institut
In den Sammlungen deutscher Museen stapelt sich ein spezieller Teil kolonialer Wissenschaftsgeschichte: Für "anthropometrische" Forschung wurden menschliche Gebeine in großer Anzahl aus den kolonialen Gebieten nach Deutschland gebracht. Ciraj Rassool, Professor für Geschichte an der University of Western Cape, Südafrika, war an der Transformation von südafrikanischen Museen zu Orten der Hinterfragung dieses rassistischen Erbes beteiligt. Entscheidend war dort nicht nur die Aufarbeitung einer Praxis der wissenschaftlichen Dehumanisierung von Menschen, sondern auch die aktive Beteiligung der Zivilgesellschaft an diesem Prozess. Weitere Infos in Kürze.
Kooperationen und Hinweise
Koop: Buchpräsentation: „Daima“, 12.06.2014, 19h
Der Portraitband "Daima" ist eine Sammlung eindrucksvoller schwarz-weiß Fotografien von inspirierenden Schwarzen Frauen, die in Deutschland leben und arbeiten. Frauenkreise lädt zu einer Präsentation dieses 2013 im Verlag edition assemblage erschienen Werkes mit den Macherinnen Nzitu Mawahka, Sharon Dodua Otoo und Clementine Burnley ein. |+| weiter lesen
Schwarzes Kulturfestival in Hamburg, 14.6. - 3.7.2014
Aus Protest gegen die Aufführung des Theaterstück „Die N*" und als Folge des Umgangs der Theatermacher mit diesem Protest, wurde in Hamburg ein Schwarzes Kulturfestival ins Leben gerufen, dessen Anliegen es ist, aktiv einen anderen Umgang mit dem Thema Rassismus aufzuzeigen. |+| weiter lesen
Koop: Themenabend mit Nnimmo Bassey, 20.6.2014, ab 16:30h, BUND
Seit Jahrzehnten fördert Shell im Nigerdelta Erdöl - mit katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt. Nnimmo Bassey, Träger des Alternativen Nobelpreises und Vorstandsmitglied von Friends of the Earth Nigeria, berichtet aus erster Hand aus Nigeria. |+| weiter lesen
Uranförderung in Niger: Hintergründe, Folgen, Widerstand, 26.6.2014, 18h, Afrika-Haus
Trotz Rohstoffreichtums und 40 Jahren Uranabbau ist Niger immer noch eines der ärmsten Länder der Welt. Regierung und Bevölkerung drängen daher auf stärkere Beteiligung an den Gewinnen. Almoustapha Alhacen von der nigrischen NGO Aghirin‘man wird über die Situation in Niger und den Widerstand der Bevölkerung berichten.
Pambazuka: "Africa in 50 Years Time - Inventing a New Africa"
Edited by Ama Biney, this special issue is a reflection on conceptualising and constructing a new Africa in 50 years’ time. It is also devoted to the memory of the late Tajudeen Abdul-Raheem (Picture) who was a Pan-Africanist visionary. Whilst we must ‘dare to invent the future’ as Thomas Sankara heeded us, we must be realistic in assessing the obstacles in the long term plans for Africa’s development. |+| Read more
AFRIKADAA #7 Corps Medium is out!
The interactive and bilingual (French and English) magazine dedicated to Afro contemporary art intends to re-conceptualize the building of bridges between territories, ideas and art theories. AFRIKADAA brings a new perspective to today’s art scene, by telling the stories of contemporary art communities of non-occidental heritage. |+| read more
Open Air Vorschau
Open Air: "Die Piroge" von Moussa Touré, 24.7.2014, 20:45 Uhr, Hasenheide
In packenden Bildern erzählt Moussa Touré die Geschichte einer gefahrvollen Reise über den Atlantik. Ziel der 30 Senegalesen sind die Kanarischen Inseln. Von dort aus hoffen sie, ihre Träume nach materiellem Wohlstand verwirklichen zu können. Nur Kapitän Baye Laye weiß um die Gefahren der Überfahrt... „Touré lässt unseren Atem stocken und uns an der Grausamkeit der Tragödie hautnah teilhaben." |+| weiter lesen
Open Air: "Death for Sale" von Faouzi Bensaidi, 14.08.2014, 21:15 Uhr, Hasenheide
Eine Jugend im Maghreb. Viele junge Menschen haben hier nicht allzu viel zu verlieren, die Gesellschaft bietet ihnen wenig Perspektiven. Für den Marokkaner Faouzi Bensaïdi ist dies der Ausgangspunkt eines ebenso verspielten wie lebensnahen Porträts dreier Freunde aus Tétouan, einer mittelgroßen Stadt im Norden von Marokko. Er verzaubert mit lakonischen und zugleich wuchtigen Kinobildern. |+| weiter lesen
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