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Neues Projekt: Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen / Head Gone / Njabulo Ndebele / Thomas Sankara
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Neues Projekt: Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen (im Rahmen des Post-2015-Agendaprozesses), September 2014 -  Dezember 2015
Im Jahr 2015 werden die von der UN-Generalversammlung im Jahr 2001 verabschiedeten Millennium-Entwicklungsziele (MDG) auslaufen, ohne alle Ziele erreicht zu haben. Unbewältigte Armut und wachsende Ungleichheit sowie große regionale Unterschiede bei der Zielerreichung stellen weiterhin Hindernisse auf dem Weg zu den erwünschten Ergebnissen dar. Vor diesem Hintergrund findet derzeit auf UN-Ebene der sogenannte Post-2015-Agendaprozess statt, der angesichts der Unzulänglichkeiten der MDGs, Zielsetzungen für eine neue globale Zusammenarbeit nach 2015 erarbeiten soll.

Unser Projekt “Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen (im Rahmen des Post-2015-Agendaprozesses)” wird die Diskussionen um eine Post-2015-Agenda als Nachfolgeagenda für die MSDGs sowie die hierein zu integrierenden Sustainable Development Goals (SDG) aus afrikanischer Perspektive kritisch begleiten. Bei der Formulierung der MDGs wurden historische und strukturelle Ursachen für globale Ungerechtigkeit, insbesondere zwischen Afrika und Europa, nur unzureichend einbezogen. Erklärtes Ziel der Post-2015-Agenda ist es, den Globalen Süden und den Norden gleichermaßen in den Verhandlungsprozess miteinzubeziehen. Vor diesem Hintergrund möchte AfricAvenir afrikanische Standpunkte hierzu in Deutschland bekannt machen. Gemeinsam mit PartnerInnen sollen afrikanisch-europäische Ziele und Visionen für die kommende Post-2015 Agenda formuliert, diskutiert und in die politischen Entscheidungsprozesse eingebracht werden. Ein erklärtes Ziel ist es außerdem, in Bezug auf die Bewältigung zukünftiger gemeinsamer und spezifischer Entwicklungsherausforderungen von afrikanischen Erfahrungen und Ansätzen zu lernen.
AfricAvenir News
Weltpremiere: "Head Gone", DI, 16.9.2014, 20h, Hackesche Höfe
In unserer neue Reihe „New Nigeria Cinema“ kuratiert von Wale Ojo präsentiert AfricAvenir die Weltpremiere der Komödie „Head Gone“ in Anwesenheit von Regisseur Dare Fasasi. Der Film richtet einen ironisch-amüsierten Blick auf die sozialen und politischen Bedingungen in Nigeria. Mehr Satire als Komödie berührt er existentielle Fragen des Lebens und sinniert über unseren Blick auf mentale Krankheiten. Dare Fasasis Regie-Debüt wartet mit Nigerias besten Schauspieler/innen, Musiker/innen und Stand-Up Comedians auf. weiter
Neu im Verleih:
Capitaine Thomas Sankara
R: Christophe Cupelin, CH/BF, OdtU

Der von AfricAvenir in Deutschland vertriebene Dokumentarfilm von Christophe Cupelin ist eine Hommage an den außergewöhnlichen Staatsmann, der durch seine weitsichtigen und mutigen Reformen und seine resolut anti-imperialistische Politik die Geschichte seines Landes und des afrikanischen Kontinents nachhaltig beeinflusst hat. Kinos und Gruppen, die den Film anlässlich seines Todestages am 15.10. zeige möchten, wenden sich bitte an: info@africavenir.org
Prof. Njabulo Ndebele: "Goodbye Sandton, Hello Soweto!"
View and relive author, public commentator, and educationalist Njabulo S Ndebele's keynote address on "20 Years of South African Democracy and Beyond", held at the opening of the "20 Years of Denocracy in South Africa" festival at HKW on 28.8.2014. In his deeply impressiveand critical appraisal he pointed to the fact that South Africa might have focused too much on macroeconomic performance and too little on building livelyhoods.
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Kooperationen
ilb: "Die Piroge" Lesung mit Abasse Ndione, 12.09.2014, 19:00
Kultautor Abasse Ndione ist zu Gast beim ilb und liest aus seinem Roman "Die Piroge", der von Moussa Touré verfilmt wurde. Abasse Ndione erzählt anhand des Schicksals von dreißig Flüchtlingen aus dem Senegal stellvertretend die Geschichte von Millionen anderen. Eintritt frei, Martin-Luther-Kirche Neukölln. weiter
Premiere: "Concerning Violence", 17. September 2014, Arsenal
"Concerning Violence – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence" von Göran Hugo Olsson setzt sich mit den Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre in Afrika auseinander. Ein kinematografischer Essay, der Fanons Text, Lauryn Hills Stimme, neues Archivmaterial und Musik verbindet und die komplexen theoretischen Ideen in eine emotionale Filmerfahrung umsetzt. |+| weiter lesen
ilb: "Nairobi Heat" Lesung mit Mukoma Wa Ngugi, 20.09.2014, 21:00
Ein Professor aus Kenia wird des Mordes an einer Amerikanerin verdächtigt. Es stellt sich heraus, dass er einer der Helden im Kampf gegen den Völkermord in Ruanda war. Der ermittelnde Kommissar fliegt nach Nairobi, um einer Spur nachzugehen, und gerät in die tagtägliche Gewalt und Korruption Kenias. Haus der Berliner Festspiele, Eintritt: 8/ 6 / Schüler 4€. weiter

 
Empfehlungen
A Litany For Survival: The Life and Work of Audre Lorde, 11.09.2014, 19h
Auftakt der Reihe: "Kunst als Ort der Selbstermächtigung und des Widerstands. Perspektiven Schwarzer Frauen*, Frauen* of Color und Frauen* mit Migrationsgeschichte" präsentieren die Frauenkreise eine Dokumentation über die Schwarze Feministin, Dichterin und Aktivistin Audre Lorde von Ada G. Griffin und Michelle Parkerson (90 Min., Engl./D U,1995). weiter
Lyonel Trouillots beim ilb, 15.9.2014 21h, Collegium Hungaricum Berlin
Der haitianische Autor Lyonel Trouillot liest aus seinem neuen Roman "Die schöne Menschenliebe", der von einer einer jungen Frau handelt, die auf der Suche nach ihren Wurzeln nach Haiti reist und einen Ort findet, wo allein das Gesetz der Freundschaft gilt und selbst die Toten glücklich sind. »Eine hellsichtige Fabel über die Menschen und zugleich eine Ode auf die Menschlichkeit« (Le Monde). weiter
Postkolonialer Rundgang zum Manga-Bell-Platz, 13.9.2014
Die Tour mit Marie Biloa und Mnyaka Sururu Mboro erzählt u.a. wie das deutsche Kolonialregime noch 1914 in Kamerun zahlreiche Führungspersonen exekutieren ließ. Zu den prominentesten Vertreter/innen des Widerstandes zählte das Ehepaar Douala Manga Bell, das Berlin Postkolonial als neuen Namensgeber für den Nachtigalplatz vorschlägt. Start 13h, Start: U-Bhf. Afrikanische Straße. weiter
Film: "Ein Waisenhaus in China", 18.9.2014, 19h30, Frauenkreise
Ein essayistischer Film von Karen Michelsen Castañón, der sich mit der Alltäglichkeit von Kolonialismus in unseren Körpern, der Bildung und der Geschichtsschreibung beschäftigt. Der Film untersucht die Geheimnisse und Abgründe eines Zeitungsausschnitts vom Ende des 19. Jahrhunderts und durchdringt dessen koloniale Bedeutungsschichten. Anhand von Interviews werden neokoloniale Strukturen in Bildungssystemen, in westlichen Museen und Geschichten sichtbar. weiter lesen
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