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Raja Amari in Berlin / Ökozid und multinationale Unternehmen in Nigeria / Yash Tandon / Festival gegen Rassismus
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Raja Amari zu Gast für die Berlin-Premiere von Buried Secrets / Dowaha!

9.September, 20h im Hackesche Höfe Kino und 10.September, 19h im Centre Français de Berlin


Ein dramatischer und berührender Film über das versteckte Leben dreier Frauen, die Entdeckung von Sehnsüchten und der eigenen Identität - und ihre Befreiung.

"Dieses Thema ist mir sehr wichtig und ich habe versucht, es auf unterschiedliche Weise in all meinen Werken auszudrücken." Raja Amari 

Aicha, Radia und ihre Mutter leben heimlich im Dienstbotenflügel eines verlassenen hochherrschaftlichen Hauses. Das labile Gleichgewicht ihres Alltags wird durch den Einzug eines jungen Paars erschüttert. Ein bizarres Nebeneinander setzt ein, denn die Frauen sind entschlossen, im Verborgenen zu bleiben. Mit gutem Grund, birgt doch das Haus lange verschwiegene Familiengeheimnisse... Doch Aicha, die jüngere Schwester, ist von den Neuankömmlingen dermaßen angezogen, dass sie jegliche Vorsicht vergisst.
Eine meisterhafte Reflexion über die Rolle der Frau in der tunesischen Gesellschaft. Von der Regisseurin von Satin Rouge!

Mehr zum Film und Raja Amari

zur Facebook-Veranstaltung
Dialogforum mit Peter Donatus: Ökozid im Nigerdelta - Flucht und Migration als Folge westlicher Rohstoffpolitik, 18.9.2015, 19Uhr, Betahaus

Peter Donatus benennt den wahren Grund für die Massenflucht insbesondere junger Menschen aus dem Niger-Delta in die nigerianischen Großstädte oder ins Ausland: das seit 1958 andauernde Ökodesaster und die Vernichtung von Lebensgrundlagen in dieser Region. Die in Europa verwendete abschätzige Benennung ‚Wirtschaftsflüchtling‘ ist die Konsequenz der menschen- bzw. umweltverachtenden Geschäftspraktiken der lobbymächtigen Multis in den Ländern des Globalen Südens...

Umwelt-und Menschenrechtsaktivist Peter Donatus, selbst einst aus der Region geflüchtet, wirft den Ölmultis in Nigeria einen Ökozid vor, der, wenngleich völkerrechtlich momentan noch nicht anerkannt, ganz klar als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bezeichnen ist.

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acebook-Verantstaltung
Yash Tandon in Berlin! "The Aid Lie Reloaded!" 25.9.2015, 19h, Rosa Luxemburg Stiftung Berlin

Der berühmte ugandische kritische Ökonom, Autor, Gründer von SEATINI (Southern and Eastern African Trade Information and Negotiations Institute) und ehemaliger Geschäftsführer des South Centre wird seine spannenden und kontroversen Ansätze zum Zusammenhang zwischen Entwicklungszusammenarbeit und ausbeuterischen globalen Handelsbeziehungen vorstellen.

In diesem Zusammenhang erklärt er auch seine Aussage, dass der Globale Süden den Globalen Norden entwickelt und nicht umgekehrt - und dass dies auch dann noch der Fall sein wird, wenn die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) durch die neue Agenda 2030 for Sustainable Development und die "Sustainable Development Goals" abgelöst sein werden.

Weitere Informationen / further information

Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.
Festival gegen Rassismus, 04.-06.9.2015, Blücherplatz
Das Festival gegen Rassismus 2015 lädt mit politisch-künstlerischem Programm ein, sich gegen vorherrschende menschenverachtende Ideologien und Wertesysteme zu wehren und bietet eine Plattform für die gemeinsame Gestaltung von Ideen.
Auch dieses Jahr soll ein öffentlicher Ort geschaffen werden, in dem die Perspektiven von Menschen, die von rassistischer Gewalt in all ihren Formen betroffen sind, im Mittelpunkt stehen. In diesem Rahmen können gemeinsam Ideen zum Widerstand entwickelt werden und sich neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Es geht um die Verknüpfung und den Austausch über gesellschaftskritische Strategien gegen Rassismus.
Das Festivalprogramm wird aus einem politisch-künstlerischen Bühnenprogramm, Diskussionsrunden, Lesungen, Ausstellungen, Theater,Filmvorführungen, Aktionen, Workshops, einem Kinderprogramm u.v.m bestehen. 

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Kooperationen
Kooperation: Artist Talk: Astrid S. Klein, 4.9., Heidelberg
In fünf Volumes präsentiert die Ausstellung "disparaître dans la nature" poetisch-kritische Projekte der Künstlerin Astrid S. Klein zum Verhältnis des Globalen Nordens und Südens, Subsahara-Afrikas und Europas. weitere Infos 
Kooperation: Marimba meets Balafon, 6.9., 21h, Bi Nuu
Marimbamusik von KUTINYA mit dem hochangesehenen Marimba-Virtuosen Nicholas Manomano, Balafon-Jazz mit dem einzigartigen ALY KEÏTA und Reggae, Dancehall und AfroBeat mit dem zimbabwischen DJ RAS CHAMU - "Virtuosen treffen sich"! Dazu leckeres Essen von ChopBar! weitere Infos
Kooperation: Bantu im Lido, 13.9., 21h
Das von den Nigerianisch-Deutschen Brüdern Adé Bantu und Abiodun gegründete 13-köpfige musikalische Kollektiv BANTU ist endlich wieder in berlin! Ihre Musik ist eine eklektische Fusion aus Afrobeat, Highlife, Afrofunk & Afrohiphop. Ihre Songs verknüpfen politische Inhalte und Satire mit persönlichen Texten, die Gedanken und Hüften ihrer Zuschauerinnen und Zuschauer anregen. weitere Infos
Koop: Wole Soyinka, 15./16.9., Berliner Festspiele/Heilig-Kreuz
Die beiden miteinander verschränkten Begriffe von »displacement« [dt. Vertreibung] und »terror« [dt. Terror, auch: tiefster Schrecken] bilden an einem Abend jeweils Bezugspunkte der Gespräche und bestimmen zugleich Soyinkas Auswahl der Gedichte. Im Rahmen des ilb. weitere Infos
Koop: Ebo Taylor, 24.9, 21Uhr, BiNuu
Nach einer fast 30-jährigen Pause kehrt Ebo Taylor, eine Musiklegende des Highlife und Afrobeat aus Ghana, zurück auf die Bühne und tourt weltweit um mit seiner Band seine zwei letzten Alben "Love and Death" und "Appia Kwa Bridge" zu präsentieren. weitere Infos
"Bound - Africans vs. African-Americans", 27. & 28.9., HHK & CFB
Die kenianische Filmemacherin Peres Owino widmet sich dem schwierigen und selten thematisierten Verhältnis zwischen Afroamerikanern und in den USA lebenden Afrikanern. Mit poetisch-szenischen aber auch konfrontativen Mitteln bahnt der Film einen Weg hin zu Verständnis und Versöhnung. weiter
 
Links & Recommendations
"Zambezi News", 4.9., 19Uhr, Heinrich-Böll-Stiftung
Mit ihrer fiktiven Nachrichten-sendung, einer Parodie auf die propagandistische Berichterstattung der staatlichen Rundfunkgesellschaft, nutzen die Macher von "Zambezi News" ihren besonders scharf- und hintersinnigen Humor, um die Probleme des Landes auszuleuchten. mehr Infos
"139... Les derniers prédateurs", 3.9., 20:30 Uhr, :// about blank 
SOLI-Filmscreening des ersten satirischen politisch-kritischen Aktionsfilms aus Kamerun mit Regisseur Richard Djif. Nach dieser Filmsatire musste der Filmemacher Kamerun verlassen, das Nomadenkino sammelt nun Spenden um ihn zu unterstützen. mehr Infos
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