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Presseaussendung

 

Mitten im ländlichen Raum, in Pöggstall im Südlichen Waldviertel, wurde Weltkunst angekauft und allermodernste Architektur umgesetzt – von Künstlern und Handwerkern, die erst danach für die Habsburger tätig waren.

Link zum VIDEO, Dr. Andreas Zajic: "Das weltberühmte Unikat aus Pöggstall!"
https://youtu.be/0zjD8C1C6wI
 
Pöggstall war ein Zentrum höfischer Kunst!
„Da ist innovativste Architektur, modernste Malerei, wie sie erst später für das Kaiserhaus dokumentiert ist, verwirklicht worden. Pöggstall war von Bedeutung -  da sind einflussreiche Menschen gesessen, die am Puls der Zeit waren, die sich prunkvolle Artefakte geholt haben, die sich der modernsten Kriegstechnik bedient haben. International gefragte Künstler sind in Pöggstall tätig gewesen“, schildern die beiden Wissenschaftler Univ.-Doz. Dr. Andreas Zajic und Dr. Peter Aichinger-Rosenberger voller Begeisterung.
  
Von den Rogendorfern wurden immer Künstler der ersten Reihe beschäftigt – man hatte nicht nur das Geld dazu, sondern konnte das Potential und den Marktwert der Künstler und Handwerker auch richtig einschätzen; man hatte ein Auge und ein Gespür für künstlerische Qualität.
 
Der schon damals weltberühmte Albrecht Dürer hat für die Brüder Wilhelm und Wolfgang von Rogendorf während eines Abendessens in Antwerpen das Wappen der Familie als Holzschnitt geschaffen – es handelt sich um den größten Wappenholzschnitt Dürers überhaupt.
Für all das waren auch große finanzielle Mittel notwendig. Der kostspielige Kostümharnisch Wilhelms von Rogendorf von 1523 erfüllte als prestigeträchtiges Schaustück ähnliche Funktionen wie ein Supersportwagen der heutigen Zeit. Dieses Prunkstück befindet sich  in der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums - ein weltbekanntes und weltberühmtes Unikat, welches in der Sonderausstellung in Pöggstall zu sehen sein wird.
 
Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof
Erstmals nach 500 Jahren werden Kunstobjekte, welche in musealen Sammlungen weltweit verstreut sind, in Pöggstall wieder zusammengeführt - an jenem Ort an dem diese Objekte u.a. in Auftrag gegeben wurden.  In der eigenen Sonderausstellung im Rondell, welche sich den sensationellen Erkenntnissen der Bauforschung und der Besitzgeschichte von Schloss Pöggstall widmet, wird u. a. eine Leihgabe aus der Eremitage Sankt Petersburg, das Porträt des Georg von Rogendorf, zu sehen sein.
 
In Anlehnung an die faszinierende Geschichte von Schloss Pöggstall ist eine neue Publikation unter der Serie „Menschen und Denkmale“ mit dem Titel „Schloss Pöggstall - Adelige Residenz zwischen Region und Kaiserhof“ geplant. Hauptautoren des Bandes sind die beiden Wissenschaftler Univ. Doz. Dr. Andreas Zajic und Mag. Dr. Aichinger-Rosenberger. Das Werk erscheint im Verlag Bibliothek der Provinz gegen erste Hälfte 2017.
 
Landesausstellung:
Von 1. April bis 12. November 2017 ist Schloss Pöggstall im Südlichen Waldviertel Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung. Unter dem Titel „Alles was Recht ist“ blicken wir auf die Geschichte der Rechtsprechung und dahin, wo wir uns gemeinsam hinbewegen. Wie wir miteinander unsere Welt gestalten, im Kleinen wie im Großen. Wie Menschen früher miteinander umgingen – und wir jetzt und hier.
 
Es liegt an uns wie wir diese Gesetze leben und ändern. Im Ausstellungsrundgang gehen wir in einem gemeinsamen Austausch mit unseren Gästen den Fragen nach: Reden oder richten? Versöhnen oder vergelten? Verfolgen oder vergessen? In der Ausstellung „Alles was RECHT ist“ blicken wir auf die Entwicklung der Rechtsprechung; im historischen Kontext bis zu aktuellen Fragestellungen und Rechtslagen.
 

Link zum VIDEO, "Das Südliche Waldviertel macht sich bereit":
https://youtu.be/6EaMz9-x-4g
 

Download:
- Passendes Bildmaterial wird für Pressezwecke honorarfrei zur Verfügung gestellt:
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=UO5ID
- Hauptfolder
- Ausstellungssujet
- Logo Button

 


Als MedienvertreterIn erhalten Sie über diesen Verteiler unsere Presseaussendungen. Über eine Berichterstattung würden wir uns sehr freuen!

Für Rückfragen kontaktieren Sie gerne:
Klaus Kerstinger, Pressesprecher Niederösterreichische Landesausstellungen

Tel: 02742 908046 - 652, Email: klaus.kerstinger@noe-landesausstellung.at

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