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ETH Zürich | Institut für Landschaftsarchitektur

Newsletter #05 Dezember 2015

Professur Günther Vogt


Einladungen und Ankündigungen

Entwurf Einladung zur Schlusskritik

Ausstellungseröffnung «ROMA 20-25» 

 
Die Ausstellungseröffnung im MAXXI in Rom des Projekts «Rome 20-25: New Life Cycles for the Metropolis» findet am 18. Dezember 2015 statt. Die Ausstellung dauert bis zum 17. Januar 2016.
 
Der Beitrag der Professur Günther Vogt zeigt einen umfangreichen Research zur Metropolitanregion Rom und einen Entwurfsvorschlag für einen ausgewählten Perimeter, der die geschützte Landschaft und die Verbrachung thematisiert, wobei Letztere als Potential und gemeinsame Ressource umgedeutet wird.
 

Eröffnung: Freitag, 18. Dezember 2015, 19:00 Uhr

Mehr Infos unter: www.roma20-25.it

Winter School Thema Druck

11. bis 20. Januar 2016


In Zusammenarbeit mit Dafi Kühne (www.babyinktwice.ch) organisiert die Professur Günther Vogt in den Semesterferien vom 11. bis 20. Januar 2016 eine Winter School zum Thema Druck. Dabei übersetzen wir mit den Studierenden aus dem Entwurfssemester die im Herbst entstandenen Arbeiten zum Territorium Lyon in achtzehn analoge Plakate. Filme, Vorträge und Atelierbesuche ergänzen den eineinhalb Wochen dauernden Workshop.
 
Die beiden Bilder zeigen Beispiele aus der Plakatserie, die im Zuge des Beitrags der Professur Günther Vogt für die 13. Architekturbiennale 2012 in Venedig zusammen mit Dafi Kühne entstanden sind.

Urban Food Lyon: Hauptstadt der Gastronomie

8. bis 16. Februar 2016

Baumnusshain in Grenoble
Das diesjährige Wahlfach «Urban Food» handelt von der zeitgenössischen Wechselwirkung zwischen Stadt und Land, zwischen Lyon und seiner Umgebung aus der Sicht des Foods. Wir interessieren uns insbesondere für die Transformationen, die derzeit in diesem Gebiet zu beobachten sind, seien es die Auswirkungen der neuen Subventionspolitik der EU oder die wachsende Nachfrage nach Halal-Fleisch.

Auf der dreitägigen Reise untersuchen wir die Produktion, Distribution und die Küche dreier Regionen des Territoriums um Lyon ausgehend von verschiedenen Produkten. So schauen wir uns beispielsweise im Dauphiné die geschützten Baumnüsse Noix de Grenobles an, die seit Jahrhunderten gezüchtet und europaweit vertrieben werden. Wir gehen früh morgens auf den Markt, besuchen danach die Walnusshaine bei Tullins und kosten die Nüsse abends in einem traditionellen Bouchon.

Dadurch setzen wir uns mit dem Essensthema sowohl innerhalb und ausserhalb der Stadt als auch innerhalb und ausserhalb des Alpenbogens auseinander. Als Werkzeug wird das erfolgreiche Visual Reader-Konzept vom letzten Jahr weiterentwickelt.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit das Thema durch eine schriftliche Wahlfacharbeit zu vertiefen. Die Erweiterung des schriftlichen Essays mit einem anderen Medium, sei es Film, einem Visual Reader oder Fotografie ist sehr erwünscht.
 
Professur Günther Vogt - www.vogt.arch.ethz.ch
Assistenz: Roland Shaw (shaw@arch.ethz.ch)
Wahlfach (051-0631-15 G - 3 KP)  Wahlfacharbeit (6 KP)
Die Blockwoche, inklusive Reise nach Lyon, findet vom 08.02.16 bis 16.02.16 statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 250 CHF.

Case Studio


Das Case Studio dient als Schnittstelle zwischen dem Büro und dem Lehrstuhl von Günther Vogt. 2010 wurde es eröffnet als Plattform für Forschung und Ausstellungen. Mehr Info: Case Studio

 

Zwei Ausstellungseröffnungen im Frühling 2016


8. März 2016:
Eröffnung der Ausstellung «Wunderlust/Wanderkammer»
in der 3A Gallery, 179 Canal Street, New York


Wunderkammer is a classification device that emphatically resists classification: it occupies a liminal netherworld between furniture and room, between the natural and the artificial, between the intimate and universal.
 
It is a space coevolved with an emergent early modern lust for collecting, an architecture hatched to domesticate the absurd vastness of the known universe, an idiosyncratic attempt to detect peculiar affinities between unlikely objects.
 
As a landscape architecture office, we enlist this typology as a means of materializing our current preoccupations as designers. The WK provides the flexible space for us to arrange and rearrange, to cross-pollinate. The discrete spaces in the WK may be checked out, like a book in the library. The displays – and the particular geographies they explore and strategies they are testing – are designed to circulate, providing a real-time snapshot of the way we work. What results is a shifting landscape of inquiry and experimentation, a shared hoard affording a multiplicity of perspectives.
 
Wunderlust / Wanderkammer will aggregate incrementally in three stages, building out to a fully enclosed space nesting inside the specific footprint of the 3A Gallery in New York City in March 2016. In each successive installation, the piece mutates from a box, to a cabinet, to a room. Each constructed addition constellates projects concerning a particular field method.
 
Teil der Wunderkammer, die in New York ausgestellt wird

 

9. März 2016:
Eröffnung des «Quaking Aspen»-Projekts im Innenhof des
Breuer-Gebäudes, New York


Once the iconic home of the Whitney Museum on Madison Avenue and 57th Street, the Breuer building will now find new life as it houses artworks from The Metropolitan Museum of Art. The entrance to the modernist building is accessed via a bridge which crosses over a sunken courtyard, 4.5 m below. This courtyard will be transformed into a publicly accessible space, making it part of the city. It is just off Madison Avenue and yet feels like a space of its own. Since the space needs to accommodate large events, most of the space is left open and flexible, while the long back wall will be changed from a flat, monotonous surface into a thickened and changing experience. By building up the existing planters, full size Quaking aspen (Populus tremuloides) can be planted. Its bark is smooth and pale, and its leaves shimmer and clatter in the wind, producing a soothing sound in the contained space below noisy Manhattan streets. The top of the trees are just visible from street level, marking a curious new level in relation to the pavement, and drawing the visitor in. As a backdrop to the aspens, standard size backlit billboards are being mounted, similar to the ubiquitous billboards of Times Square. However, instead of advertise ment, the billboards light up a life-size old-growth aspen forest, standing behind the newly planted trees. These two dimensions create a forced perspective – shifting between a highly artificial yet convincing illusion. Visitors may at first see the image as a coherent whole, then deconstruct it, and finally piece the foreground and background back together in their minds. At night, the image on the backlit billboards shines through the trees, while in daytime, the surface of the billboards reflects the trembling aspen leaves, the Breuer building across from it, and the human activity taking place in the courtyard. In this sense, the courtyard fits into the spatial culture Manhattan, where transparency, projection, and reflection are intrinsic to the experience of the city.
Modellstudien zum Innenhof im Breuer-Gebäude, New York

Ausblick Frühlingssemester 2016

Pairi-daeza: Köln


Das Wahlfach «Pairi-daeza», das sich mit der Aneignung von Landschaft als öffentliche Ressource in europäischen Metropolen befasst, wird im Frühlingssemester 2016 in Köln stattfinden. Im Anschluss an einen zweitätigen Field Trip, auf dem wir u.a. Architektur von Peter Zumthor und riesige Kohleabbaugebiete besichtigen werden, entwerfen die Studierenden einen metropolitanen Park für die Millionenstadt am Rhein. 

Rückblick Herbstsemester 2015

 

Entwurf

Einführung ins Semester mit einer Führung durch die Modellbauwerkstatt von Vogt Landschaftsarchitekten
Annäherung an die Landschaft über ihren Geschmack: das Tasting
Field Trip nach Lyon
Zwischenkritik der analytischen Annäherung an das alpine Territorium Lyons
Filmreihe: Im Rahmen des Entwurfssemesters zu Lyon präsentierte die Professur Günther Vogt ihre erste Filmreihe: «Alpi» von Armin Linke; «Food» von Gordon Matts-Clark; «Reisen ins Landesinnere» von Matthias von Gunten und «Spiral Jetty« von Robert Smithson.

Pairi-daeza: Lyon

 

Im Wahlfach «Pairi-daeza» erarbeiteten die Studierenden unter dem Leitthema «Schwelle» ein Nutzungsszenario für einen metropolitanen Park im Norden der südostfranzösischen Stadt Lyon. Die grossmassstäblichen Entwürfe, die auf Basis von GIS-Recherchen und fotografischen Eindrücken vor Ort entstanden sind, werden nun im Rahmen der Wahlfacharbeit weiter vertieft und ausgearbeitet.
Schlusskritik mit Günther Vogt

Seminarreise Graz, Ljubljana, Triest, Venedig

Auf den Spuren der südlichen Staats-Eisenbahn

 

Bilder (v.l.n.r.): Doppelwendeltreppe, Graz; Tromostovje, Ljubljana; Plecniks Haus, Ljubljana; Predjamski Grad, Predjama; Rozzol Melara, Triest; Castello Miramare, Miramare

NFP 65 «Urbane Potenziale und Strategien
in metropolitanen Territorien»

 

Mit dem Ziel, einen Beitrag zur Operationalisierung des Raumkonzepts Schweiz bezüglich der angestrebten Qualifizierung zu leisten, wurden im Rahmen des nationalen Forschungsprojekts NFP 65 «Neue urbane Qualität» innerhalb des Teilprojekts «Urbane Potenziale und Strategien in metropolitanen Territorien» während drei Jahren Urbanisierungsprozesse in der Metropolitanregion Zürich erforscht. In diesem Teilprojekt beschäftigte sich die Forschergruppe des Netzwerks Stadt und Landschaft (NSL) der ETH Zürich, bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Städtebauern und Sozialwissenschaftlern mit den Entstehungsbedingungen zeitgenössischer Städte und Stadtregionen und deren spezifischen Ausprägungen auf unterschiedlichen Massstabsebenen. Ausgangslage bildete dabei die empirische Untersuchung und Evaluation dreier konkreter Fallbeispiele in der Metropolitanregion Zürich (Fallstudie 1: Limmatplatz-Wiedikon, Fallstudie 2: Oerlikon-Flughafen, Fallstudie 3: Richterswil-Freienbach), die durch ihren prototypischen Charakter als repräsentativ für zahlreiche weitere strukturelle Räume in der Schweiz betrachtet werden können.

Die von der Professur Günther Vogt durchgeführten Betrachtungen fokussierten auf die im Metropolitanraum vorhandenen relevanten Massstäbe urbanisierter und urbaner Landschaften. Dabei stand neben einer morphologischen Bestandsaufnahme (gebaute Urbanität) die Nutzerperspektive im Vordergrund (gelebte Urbanität). Diese wurde anhand verschiedener Instrumente (Interview, Mental Map, Fotografie) ermittelt und mit der Absicht durchgeführt, herauszufinden, wie der urbane Freiraum genutzt, angeeignet und mental konzipiert wird, wie man sich darin bewegt und orientiert und was die spezifischen Merkmale des jeweiligen Freiraums sind.

Zusammen mit der Zeitung «Position» zum Zürichsee und einem Synthesetext wurden die Untersuchungen in den letzten Wochen umfassend dokumentiert und in einem Schuber zusammengestellt. Dieser ist an der Professur Günther Vogt einsehbar und steht ab Januar in der Baubibliothek an der ETH Hönggerberg zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung.
 
Seiten aus der Broschüre zur Fallstudie Richterswil Freienbach, Fallbeispiel Horn Richterswil

Publikationen Zeitungsreihe «Position»

Die Zeitungsreihe «Position» der Professur Günther Vogt dokumentiert die Arbeiten der Studierenden aus den Wahlfächern und dem Entwurfskurs und stellt diese zur öffentlichen Diskussion, indem die jeweiligen Ausgaben am Ort der Aufgabenstellung verteilt werden. Mit den zwei neusten Ausgaben zum Zürichsee (NFP 65) und zur Erweiterung des Friedhofs in Thalwil (Pairi-daeza) sind insgesamt bereits acht Zeitungen erschienen. Alle Zeitungen können an der Professur Günther Vogt im ONA kostenlos bezogen werden.

aus der Küche 

Da das ONA über keine Mensa verfügt, wurde den Studierenden die Küche der Professur Vogt zur Verfügung gestellt – und von diesen rege genutzt.

zu sehen «Das Bauhaus #allesistdesign»


Ausstellung im Vita Design Museum

26. Sept. 2015 bis 28. Febr. 2016
www.design-museum.de
Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein zeigt eine umfangreiche Übersicht über das Design am Bauhaus und konfrontiert diese mit aktuellen Designtendenzen und Werken heutiger Designer, Künstler und Architekten.


Bild: Fotografie aus einem Manual zum Gebrauch von Werkzeugen, Gebrüder Thonet, 1935
Copyright © 2015 ETH Zürich, Prof. Günther Vogt, All rights reserved.


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