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ETH Zürich | Institut für Landschaftsarchitektur

Newsletter #09 Juli 2017

Professur Günther Vogt


 

Rückblick Frühlingssemester 2017

Studio Meili Vogt Conzett
Neue Stauseen: Hydrologie, Energie, Landschaftsräume

Visualisierung des entworfenen Stauwerks bei Bristen (Flavio Nef)
Mit der fortschreitenden Klimaänderung entstehen für Hydrologie und Energiewirtschaft neue Bedingungen. Der globale Temperaturanstieg lässt die Gletscher in den Alpen kontinuierlich an Eisvolumen und Fläche verlieren. Mit dem fortschreitenden Abschmelzen der Gletscher verschwindet auch deren Speicherfunktion, die für den Wasserhaushalt in der Schweiz von grosser Bedeutung ist. Die Flüsse werden im Sommer bedeutend weniger Wasser führen und Niederschlagsspitzen im Herbst und Frühling nicht mehr durch Schneefall in höheren Lagen abgefedert. Die Zuflüsse zu bestehenden Stauseen werden ebenso abnehmen und gefährden das Aufrechterhalten der Stromproduktion aus der Wasserkraft.

Eine Chance, diesen einschneidenden Bedingungen zu begegnen, bietet sich mit dem Bau von neuen Talsperren. Neue Stauseen könnten die Speicherfunktion der schwindenden Gletscher kompensieren.
Schnitt durch das entworfene Stauwerk Morteratsch (Tobia Rapelli)
Visualisierung der entworfenen Stauwerke am Arvensee, am Daunensee und am Lämmernsee (Silvio Koch, Matheo Michels und Marc Over)
Ein derartiges Projekt kann jedoch nicht auf punktuellen Eingriffen basieren, sondern würde eine flächendeckende Transformation der Wasserlandschaft Schweiz bedingen. Die Studierenden haben sich im letzten Frühlingssemester die Frage gestellt, wie räumlich damit umgegangen werden kann. Wie kann ein solcher Prozess und die dazu notwendigen, aber auch wünschbaren Bauwerke und Landschaften entworfen werden? Entlang von sechs exemplarischen Wasserläufen wurden in verschiedenen Höhenlagen Staumauern in der Landschaft projektiert. Dazu treten ergänzende Architekturen, deren Programme der jeweiligen Situation verpflichtet sind.
 
Die entstandenen Arbeiten wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die beim Lehrstuhl bezogen werden kann.

Information und Kontakt
Thomas Kissling (kissling@arch.ethz.ch)

Summer School Kopenhagen

Die diesjährige Summer School der Professur fand in Kopenhagen statt. In der Schweizer Botschaft waren wir im Rahmen des Architecture in Residence-Programms eingeladen, im Austausch mit einer Gruppe von Architekturstudierenden aus Aarhus, die Neugestaltung des Botschaftsgartens ins Auge zu fassen. Für diese herausfordernde Aufgabe mussten verschiedene Anforderungen in Balance gebracht werden: Einerseits private Residenz des Botschafters, soll der Garten zugleich als Bühne für eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen nutzbar sein. Durch die wunderbare Lage direkt am Øresund ist das Grundstück vom zukünftigen Meeresspiegelanstieg bedroht: Die langfristige Notwendigkeit einer erhöhten Schutzmauer wurde somit Teil der gestalterischen Aufgabe. 
Die Studierenden entwickelten ihre Entwürfe vor Ort in Handskizzen sowie mittels eines gemeinsam erstellten, 2x2m großen Modells, das uns als Experimentierfeld diente. Der Aufenthalt wurde durch eine Vielzahl von Exkursionen bereichert, die den kulturellen Kontext zur Entwurfsarbeit bildeten. Die Auseinandersetzung mit dänischer Architektur und Landschaftsarchitektur hat uns sehr beeindruckt und Spuren in den Projekten hinterlassen. In einer Abschlusspräsentation stellten wir unsere Entwürfe dem Botschafter, den Kuratoren und weiteren Gästen vor, darunter Olafur Eliasson als Gastkritiker. 
Es wird sich zeigen, ob die Ideen Teil einer zukünftigen Neugestaltung des Botschaftsgartens sein werden.

Eine Dokumentation der Summer School erscheint in diesen Tagen.
Fotos: Eindrücke und Ergebnisse der Summer School © Professur Günther Vogt 

Pairi-daeza: Topografie

Im Rahmen der Wahlfachserie «Pairi-daeza», welche sich mit der Aneignung von Landschaft als öffentliche Ressource in europäischen Metropolen befasst, entwickelten die Studierenden im vergangenen Frühlingssemester ein Konzept für einen metropolitanen Park in Lissabon. Die Aufgabe bestand darin, das Vale de Chelas – ein isoliertes, durch Hochhäuser, Gärten und Brachen geprägtes Seitental am nordöstlichen Stadtrand – in eine vielseitig nutz- und erfahrbare Landschaft zu transformieren. Während eines zweitätigen Field Trips Ende Februar untersuchten wir die Beziehung der Hafenstadt zu ihrer Topografie und fragten nach der Rolle des öffentlichen Raumes in einem historischen, durch politische Umbrüche und Krisen geschüttelten Stadtkörpers. Bis Ende September werden die Studentenprojekte in der Form von Wahlfacharbeiten weiter vertieft und ausgearbeitet.
Vale de Chelas, Lissabon. Bild: Caroline Lütjens
links: GIS-Analyse der Infrastrukturen in Lissabon von Joel Héritier
rechts: GIS-Analyse des Perimeters von Joel Héritier
Konzeptskizze von Lea Frauenfelder

Seminarreise Handwerk in Portugal

Anschliessend an die letzte Reise nach Ligurien haben wir uns bei der Reise nach Portugal erneut dem Thema Handwerk und Restaurierung gewidmet. Dabei betrachteten wir bei den ausgewählten Handwerken jeweils den gesamten Prozess der Herstellung; von der Gewinnung der Rohmaterialien über die Bearbeitung bis hin zum Vertrieb und Verkauf. Nach einem Spaziergang entlang der Avenida da Liberdade zum Thema Pflasterung, haben wir die Schule besucht wo Handwerker lernen, die traditionellen Calçadas herzustellen. Weiter besichtigten wir eine Fliesenfabrik, einen Korkeichenwald im Alentejo, ein Kalksteinabbaugebiet sowie einen Bauernhof, der in ein Wellness Hotel umgebaut wurde.
Der Besitzer von einem der grössten Korkeichenwälder in Portugal beschreibt deren Bewirtschaftung. © Roland Shaw
links: Demonstration in der Schule für Pflasterung, Lissabon © Roland Shaw
rechts: Malerei Workshop im Fliesenmuseum, Lissabon © Roland Shaw
Ein Haufen von Korkeichenrinden in Alentejo © Roland Shaw
Ein Fotograf hat unseren Besuch der Steinbrüchen im Parque Natural das Serras de Aire e Candeeiros dokumentiert. Die Leiterin der Firma hat sich sehr gefreut, eine Gruppe der ETH Zürich durch ihre Steinbrüche führen zu dürfen. Bilder und Videos sind unter den beiden aufgeführten Links einzusehen.
 
http://www.lsi-stone.com/index.php/noticia-news/lsi-stone-has-received-architecture-students-from-the-university-of-eth-zurich
 
https://www.youtube.com/watch?v=IHUGcNdRtmg

Integrierte Disziplin
Professur Kees Christiaanse

Für die Transformation der denkmalgeschützten Ruine des ehemaligen Güterbahnhofs Bishopsgate haben die Studierenden des Entwurfskurses von Kees Christiaanse nach alternativen Planungsszenarien gesucht. Die Professur Günther Vogt begleitete das Studio, das auch im Kontext der Rolex Arts Initiative Sir David Chipperfield und Simon Kretz stand, im Rahmen einer integrierten Disziplin.

Bishopsgate liegt an der Schnittstelle zwischen dem Londoner Financial District und den sich im Wandel befindlichen Quartieren des Londoner Ostens – den Szenevierteln Shoreditch, Bethnal Green und White Chapel mit der berühmt-berüchtigten Brick Lane. Eine städtebauliche Planung an diesem beziehungsreichen Ort hat das Potenzial, ein räumliches Bindeglied an einem bedeutenden Verkehrsknoten zu schaffen. Darüber hinaus bietet sich die Gelegenheit, eine Adresse in der Londoner Stadtlandschaft zu akzentuieren.

Information und Kontakt
Ilkay Tanrisever (tanrisever@arch.ethz.ch)
Schlusskritik mit David Chipperfield und Peter Bishop © Dimitri Kron

Ausblick Herbstsemester 2017

Entwurf München – The Alps as Common Ground

Entwurf Process Cartography XII
München – Alpine Kultur in der Metropole

Die Entwurfssemester der Professur Vogt kreisen um den Alpenbogen der These folgend, dass dieser als urbaner Common Ground gelesen werden kann. Jedes Entwurfssemester stellt sich die Aufgabe der Verifizierung dieser These, indem wir auf eine Metropolitanregion fokussieren und nach deren spezifischem Bezug zum alpinen Raum fragen. 

Nach Milano, Lyon und Ljubljana beschäftigen wir uns im kommenden Herbstsemester mit dem urbanen Territorium von München. Die drittgrösste Gemeinde Deutschlands liegt im Alpenvorland in einem Senkungsbecken zwischen den Kalkalpen und der Donau. Der Fluss Isar, der in den Alpen im Tiroler Teil des Karwendels entspringt, verbindet die Stadt einerseits mit den südlich gelegenen Alpen und somit mit Nord-Italien und andererseits über die Donau mit Wien und Osteuropa. 

Obwohl die bayerischen Alpen nur sieben Prozent der Landesfläche ausmachen, haben sie einen grossen symbolischen Stellenwert. Das romantische Bild der idealisierten, idyllischen Alpen, was auf den beiden Säulen der „schönen Landschaft“ und des „echten Brauchtums“ beruht, wird in Bayern seit dem 19.Jahrhundert stark gefördert. Für die Bewohner der Alpen sieht die Realität anders aus. Seit den 1980er Jahren breitet sich die Grossstadt München nach Süden immer weiter aus und verdrängt die herkömmlichen Nutzungsformen. Funktionen wie Wohnen, Naherholung und Sport, die im städtischen Kerngebiet zu wenig Platz finden oder von ungünstigen Bedingungen betroffen sind, werden in die angrenzenden Alpen verlegt.

Die Aufgabe des Semesters besteht in der Neubestimmung der Bedeutung und Nutzung der alpinen Landschaft im Spannungsfeld zwischen Extensivierung (museale Landschaft) und Intensivierung (beispielsweise Tourismus, Landwirtschaft oder Energieproduktion) mit dem Ziel, eine neue produktive Beziehung mit der Metropolitanregion München herzustellen. 

Wir verstehen den Entwurf nicht als Endprodukt, sondern als Prozess. In einem ersten Schritt untersuchen wir die grossmassstäblichen Beziehungen Münchens. Auf einem zweitägigen Field Trip ergänzen wir den analytischen Blick mit einer persönlichen Sicht auf den Ort. Daraus entwickeln die Studierenden ein individuelles Programm als Grundlage für ihren Entwurf. Die vorgeschlagenen Eingriffe können zwischen städtebaulichen und landschaftlichen Szenarien sowie konkreten architektonischen Vorschlägen variieren.

Information und Kontakt
Thomas Kissling (kissling@arch.ethz.ch)
Assistenz: Sebastiano Brandolini, Thomas Kissling, Ilkay Tanrisever
Entwurf (14 KP) und Integrierte Disziplin Planung und Landschaftsarchitektur (3 KP)

Die Reise nach München findet vom 07.10.17 bis 08.10.17 statt (Abreise am Freitagabend).
Der Unkostenbeitrag beträgt 220 CHF.
Münchner Biergarten, Max Liebermann, 1884 

Pairi-daeza München

München, die Landeshauptstadt von Bayern, gehört zu den am stärksten wachsenden Metropolen von Europa. Die drittgrösste Stadt Deutschlands breitet sich insbesondere in Richtung Süden stark aus und stösst zunehmend in den voralpinen Raum vor. Dort treffen Siedlungs- und Infrastrukturentwicklung auf Landwirtschaft, Naturschutz, Rohstoffabbau und Hochwassergefahr. In diesem Spannungsfeld zwischen teilweise konträren Interessen, Funktionen und Transformationsprozessen untersuchen wir die Rolle der Landschaft als öffentliche Ressource. Anhand eines konkreten Perimeters im voralpinen Metropolitanraum von München fragen wir nach dem Inhalt und der Form eines neuartigen Parks, welcher sich als wandel-, aneigen- und frei nutzbare Landschaft den aktuellen Herausforderungen stellt.

DIESER KURS IST BEREITS AUSGEBUCHT.

Assistenz: Daia Stutz (stutz@arch.ethz.ch)
Wahlfach (2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (6 KP).
Die obligatorische Reise nach München findet am Wochenende vom 07.10. bis 08.10.2017 statt.
Der Unkostenbeitrag beträgt 200 CHF.
Die alpine Landschaft als Freizeitpark: Picknick, Party und Schlauchboote auf der Isar bei Bad Tölz.
Copyright/Quelle: Hartmut Pöstges, Süddeutsche.de

Urban Food München

Die Produktion, Verarbeitung, Verteilung sowie der Konsum und die Entsorgung von Lebensmitteln prägen seit jeher die Beziehung zwischen Stadt und Land und somit das Territorium. Umgekehrt werden Gastronomie und Konsumverhalten stark durch Urbanisierungsprozesse beeinflusst, womit die gegenseitige Prägung von Stadt und Food-System deutlich wird.
 
Bei Urban Food ist das Essen als Kennzeichen für den ganzen Kulturraum Münchens zu verstehen. In diesem Territorium sind mehrere Transformationen zu identifizieren. Eine aktuelle Vorliebe für Bio-Essen hat zum Beispiel in den letzten Jahren dazu geführt, dass Bayern einer der grössten Bio-Gemüse Produzenten Europas wurde. Gleichzeitig haben sich durch das Internet neue Verteilmodelle entwickelt, die Bio-Produzenten direkt mit ihren Kunden verbinden.
 
Die bayrischen Skigebiete leiden dagegen stark unter den Auswirkungen des Klimawandels:  Könnte man sich eine neue Art von Essenstourismus in Bayern als Alternative vorstellen? In Bayern isst man durchschnittlich zweimal so viel Fleisch wie von der EU empfohlen. Ob die Landwirtschaft die dafür benötigten Flächen in Zukunft weiterhin zu Verfügung hat, erscheint in Zeiten des Vegetarismus-Trends fraglich.
 
Im diesjährigen Wahlfach, das als Blockwoche in München und Zürich stattfindet, portraitieren wir München in Form einer analytischen Gruppenarbeit, die in einen ‚Visual Reader’ übersetzt wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, in einer zusätzlichen Blockwoche das Thema durch eine Wahlfacharbeit zu vertiefen.  Begleitet wird die Blockwoche durch die Module GIS und Film.

DIESER KURS IST BEREITS AUSGEBUCHT.

Assistenz: Roland Shaw (shaw@arch.ethz.ch)
Wahlfach (2 KP) und mögliche Wahlfacharbeit (6 KP).
Die Blockwoche für das Wahlfach, inklusive Reise nach München, findet vom 29.01.18 bis 06.02.18 statt. 
Die Blockwoche für die Wahlfacharbeit findet vom 09.02.18 bis 16.02.18 statt. Der Unkostenbeitrag beträgt 280 CHF.
Traditionelle bayerische Trachten in einem Kleidergeschäft, München
Quelle: https://plan.ever.travel/ru/posts/2412-oktoberfest-2014
Biertische im Festzelt Schottenhamel (Ausschnitt)
Quelle:
«Oktoberfest Cathedrals», Michael von Hassel, 2015

Seminarreise Marseille - l’eau et les rocs

Unsere Seminarreise nach Marseille nähert sich der einmaligen Lage dieser vielseitigen Metropole unter den Themen des Wassers und der Topographie. Wie keine andere europäische Großstadt wird sie durch die Ausläufer der Alpen und das Meer bedingt. Wir wohnen in Le Corbusiers Unité d’habitation und entdecken von dort aus die Region: den Canal de Marseille, der das Trinkwasser aus den Bergen in die Stadt bringt, durch Tunnel und über das eindrucksvolle Aqueduc de Roquefavour bis zum Palais de Longchamp. Wie wird das Wasser innerhalb der Stadt geleitet und genutzt? 
Nordwestlich der Stadt liegt mit dem Étang de Berre der grösste Binnensee Frankreichs, wo wir die Verschränkung von Natur und industrieller Nutzung im Rahmen von Salzgewinnung, Bauxitabbau und Raffinerien erkunden. Den Zugang zum Meer erschliessen kleine Fischerhäfen und Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe und Tanker. Im Süden wandern wir im Parc national des Calanques, wo Felsen und Meer in unvergleichlichen Buchten aufeinandertreffen und sich die cabanon, die Ferienhäuser der Städter befinden. Die Inseln des Archipel du Frioul bilden den Abschluss unserer Reise - ein karger Ort von irrealer Schönheit, zwischen Tagestourismus und seiner Vergangenheit als Gefängnis, Quarantänestation und Verteidigungsstellung.
Die Seminarreise wird z.T. mehrstündige Wanderungen beinhalten.

Information und Kontakt
Max Leiss (leiss@arch.ethz.ch)
Canal de Marseille © Randos Club ASB

Integrierte Disziplin Professur Miroslav Šik

Im Herbstsemester 2017 findet die integrierte Disziplin innerhalb des Entwurfssemesters der Professur Miroslav Šik zum Thema 'Freizeitfluss Wipkinger Park' statt. Die Aufgabe besteht darin, eine neuartige Raumgestalt für den Limmatraum zwischen Wipkingerbrücke und Ampèresteg in Zürich zu entwerfen, die den veränderten Ansprüchen der verschiedenen Freizeitkulturen am Flussufer gerecht wird und die Limmat als öffentlichen Stadtraum aktiviert.

Information und Kontakt
Daia Stutz (stutz@arch.ethz.ch)
Luftbild des Perimeters beim Wipkingerpark in Zürich
Quelle: Google Earth

Ankündigungen

NSL Kolloquium Common Water – The Future of an Alpine Resource

20. (Exkursion) und 21. Oktober 2017
Ort: ETH Zürich, Audimax HG F30, Rämistrasse 101

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Architektur, Politik und Wirtschaft diskutieren an dieser ganztägigen Veranstaltung über aktuelle und zukünftige Fragestellungen und Herausforderungen im Umgang mit der Ressource Wasser mit geografischem Fokus auf den alpinen Raum. Das Kolloqium wird begleitet von einer eintägigen Exkursion in das Morteratschgebiet am Freitag, 20. Oktober 2017.

 Sprechende (bisher, weitere folgen)
•    Prof. Dr. Rolf Weingartner, Hydrologie, Geographisches
     Institut, Universität Bern
•    Dr. phil. Biol., Dr. h.c. iur. Raimund Rodewald, Geschäftsleitung Stiftung
     Landschaftsschutz Schweiz
•    Prof. Günther Vogt, ETH Zürich, Landschaftsarchitektur
•    Dr. iur. Martin Schmid, Ständerat Kanton Graubünden
•    Dr. sc. nat. ETH Felix Keller, Co-Institutsleiter ETI an der Academia Engiadina,
     Geschäftsbereich Landschaft und Umwelt
•    Dipl. Arch. ETH Conradin Clavuot, Architekt, Chur
•    Prof. Dr. Hans Oerlemans, Gletscherspezialist, Meteorologe und Geophysiker,
     Universität Utercht
•    Prof. Dr. Daniel Farinotti, ETH Zürich, Glaziologie

Moderation: Karin Salm
Sprache: englisch / deutsch

Eröffnet wird das Kolloquium am Samstag durch Prof. Dr. Sarah M. Springman, Rektorin der ETH Zürich.

Weitere Informationen folgen demnächst auf www.nsl.ethz.ch

Organisation
Netzwerk Stadt und Landschaft (NSL)
Professur Günther Vogt, Landschaftsarchitektur
Anmeldungen an Claudia Gebert (gebert@nsl.ethz.ch)
Morteratschgletscher und Bernina, Piz Palü v. N. O. aus 4200 m, Walter Mittelholzer, 1919
Quelle: E-Pics

Dokumentation 
Summer School – Ein Stuhl für die Landschaft

Im Rahmen der Summer School 2016 der Professur Günther Vogt entwarfen und bauten Architekturstudierende der ETH Zürich in einem zehntägigen Workshop auf dem Campusgelände der Vitra in Weil am Rhein zwölf Stühle für die Landschaft. Die entstandenen Stühle sowie der Prozess der Fertigung der Möbel wurden nun in einer Broschüre dokumentiert. Interessierte können das Booklet direkt beim Lehrstuhl beziehen. 

Information und Kontakt
Thomas Kissling (kissling@arch.ethz.ch)
Fotos der Dokumentation © Valentina Sieber, Professur Günther Vogt 

Wunderkammer - Website - Küche 
Einladung zur Eröffnung im Case Studio Vogt

Am Dienstag, 10. Oktober 2017 werden die digitale Wissensplattform Wunderkammer (siehe unten), der neue Webauftritt der Professur und die Küche im Case Studio Vogt gemeinsam eröffnet. 

Wir laden alle Interessierten herzlich ein. Die Eröffnung beginnt um 18:00 Uhr und findet im Case Studio Vogt an der Stampfenbachstrasse 59 in Zürich statt. Um eine Anmeldung wird gebeten.
Eine kurze Mail an folgende Adresse genügt:
kissling@arch.ethz.ch

Ein Apéro riche aus der Küche Vogt begleitet die Veranstaltung. 

Wir freuen uns auf euren Besuch

Professur Günther Vogt,
Vogt Landschaftsarchitekten und Case Studio Vogt
Das 1:1 Modell der Küche eingebaut vor Ort

Wunderkammer – wahrnehmen, sammeln, ordnen, übersetzen, visualisieren

Im Herbstsemester 2017 lanciert die Professur Vogt für die Studierenden eine Wissensplattform, die sie in ihren landschaftsarchitektonischen Entwürfen unterstützen wird. Die als «Wunderkammer» konzipierte Plattform vermittelt Wissen und methodische Zugänge zu landschaftsbezogenen, entwurfsrelevanten Themen und Fragen. Sie stellt Entwurfswerkzeuge (Fotografie, Modell, etc.) in verschiedenen Disziplinen vor, um die Vielfalt der Medien und Techniken im Entwurf zu fördern. Die «Wunderkammer» soll aber insbesondere auch inspirieren. Die Inhalte sind in Form von kommentierten Bildern, Filmausschnitten und Texten präsentiert. Die Studierenden können diese sammeln und als Recherche-Booklets ausdrucken und als Arbeitshefte für ihre Projekte weiterverwenden.

Information und Kontakt
Meret Arnold (arnold@arch.ethz.ch)
Andreas Klein: (andreas.klein@arch.ethz.ch)
Screenshot der «Wunderkammer»: Ihr Aufbau und die Navigation lädt zum Stöbern und Entdecken ein.
Ausgewählte Themen sind ausführlicher aufbereitet; spezifische Frage…
Inhalte aus der «Wunderkammer» können individuell gesammelt und ausgedruckt werden.

aus dem Garten…

Roland hat Foto- und Videoaufnahmen beim Giessen auf der Terrasse gemacht, unter anderem von Artemisia, Monarda und Himbeeren.
Alle Fotos © Roland Shaw
Copyright © 2017 ETH Zürich, Prof. Günther Vogt, All rights reserved.


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