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ETH Zürich | Institut für Landschaftsarchitektur

Newsletter #03 März 2015

Professur Günther Vogt

Pairi-daeza Metapher: Berlin

Die Wahlfachreihe «Pairi-daeza» befasst sich mit landschaftsarchitektonischen Grundelementen im öffentlichen Raum europäischer Metropolen. Den Anfang dieser neuen Serie macht in diesem Frühlingssemester Berlin. Unter dem Leitthema «Metapher» entwickeln die Studierenden einen Entwurf für einen öffentlichen Freiraum in Berlin Mitte. Zu diesem Zweck reisten wir Ende Februar in die Bundeshauptstadt, wo wir nebst einer Führung im Kunstbunker der Sammlung Boros und im Studio von Olafur Eliasson den zu bearbeitenden Perimeter zwischen Reinhardt- und Schumannstrasse im Stadtzentrum besuchten. 

Seminarreise Paris

Landschaft und Politik

Urbanität der Landschaft
Bild: Charles Fichot, Vue générale de Paris prise du rond-point

Im Zentrum unserer Reise nach Paris steht die Entdeckung oder Wiederentdeckung der urbanen Landschaften, welche die Identität der Stadt seit dem 17. Jahrhundert entscheidend mitgeprägt haben. Im Zuge dessen befassen wir uns mit den politischen Aspekten der «Grands Projets» und fragen nach den gestalterischen Hintergründen, die zwischen künstlerischer Sensibilität und militärischer Strategie oszillieren.
16. März 2015 bis 20. März 2015

Rückblick Mailand Herbstsemester 2014 

Entwurf

Zur Schlusskritik unseres Entwurfssemesters «Milano - Lungo il Lambro» durften wir als Gastkritiker Prof. Dr. Christian Schmid (Dozentur für Soziologie ETH Zürich) und Markus Schäfer (Hosoya Schäfer Architekten, Zürich) begrüssen. Die an der Kritik geführten Diskussionen waren so divers wie die Projekte der Studierenden: von verschiedenen Disziplinen (Landschaftsarchitektur, Städtebau, Architektur) über verschiedene Massstäbe (lokal bis territorial) und verschiedene Medien (analog bis digital). Wir waren sehr beeindruckt von der Fülle an Material und Diskussionsstoff und sehr dankbar dafür, dieser gerecht werdend die ganze Fokus-Halle im ONA bespielen zu dürfen. 


Wahlfach Urban Food

Ende Februar fand die Blockwoche Urban Food in Mailand und Zürich statt. Die Begehung vor Ort und die Recherche in Zürich bilden für die Studierenden die Grundlage um die zentrale Frage zu beantworten: «How does Milan feed itself?»
Sechs «Food»-Orte und -Phänomene in Mailand wurden dafür genauer untersucht und mittels Fotografie festgehalten und überarbeitet. Die Resultate wurden in Form eines Visual Readers zusammengetragen und werden gemeinsam mit den Wahlfacharbeiten Teil der Ausstellung in Mailand sein (siehe unten).


Wahlfach Pairi-daeza Choreographie

Ende Semesterferien fand die Schlusskritik der Wahlfacharbeiten zum «Parco delle Groane» in Mailand statt mit Antonio Longo (DASTU Politecnico di Milano) als Gastkritiker. Die Wahlfacharbeiten legten einen besonderen Fokus auf das Thema der Choreographie, indem mittels unterschiedlicher Werkzeuge zwei imaginäre Spaziergänge durch den während dem Semester entworfenen Park repräsentiert wurden. Die Arbeiten werden jetzt in der Zeitung «Position» zusammengestellt, die dann Teil der Ausstellung in Mailand sein wird. 

Ausblick Ausstellung Mailand

Gleichzeitig zur Expo in Mailand präsentiert die Professur Vogt aktuelle studentische Entwurfs- und Recherchearbeiten sowie Thesen zur städtischen Entwicklung des Metropolitanraumes Mailands. Die Ausstellung beleuchtet das Territorium von Mailand unter verschiedenen Fokussen und zeigt eine breite Palette an Fragestellungen, Standpunkten und Ideen aus drei verschiedenen Lehrformaten: Die Projekte des Entwurfskurses «Process Cartography» folgten dem Flusslauf des Lambro, der in den Alpen entspringt und im Po mündet, und zeigen dabei einen Querschnitt durch das gesamte metropolitane Territorium. Als prägendes Landschaftselement in Bezug auf das Territorium stellte der Fluss sowohl Untersuchungs- als auch Entwurfsgegenstand dar. Die Arbeiten aus dem Wahlfach «Urban Food» untersuchen die historische und zeitgenössische Wechselwirkung zwischen Stadt und Land aus der Sicht des «Food» mit einem Fokus auf den landwirtschaftlich fruchtbaren Boden der Po-Ebene im Süden Mailands, während die Entwürfe aus dem Wahlfach «Pairi-daeza» sich auf das nördliche Territorium Mailands konzentrieren und den metropolitanen Grüngürtel Mailands thematisieren. Die studentischen Arbeiten werden durch eigens für die Expo entwickelte Thesenplakate sowie Zeitungen in Englisch und Italienisch ergänzt, welche einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und so den städtebaulichen Diskurs über die Metropolitanregion hinaus fördern sollen.

24. Juni bis 24. Juli 2015
Centro Svizzero di Milano http://www.centrosvizzero.com

Ausblick Roma 20-25

Die Professur Günther Vogt nimmt Teil am Projekt «Rome 20-25: New Life Cycles for the Metropolis», in dem es darum geht, sich Roms metropolitane Zukunft vorzustellen. Das Stadtplanungsdepartement der Stadt Rom und die MAXXI Foundation haben 12 italienische und 12 internationale Hochschulen für Architektur zur Teilnahme an einem Design- und Research-Workshop mit anschliessender Ausstellung im MAXXI im Herbst 2015 eingeladen. Die Aufgabenstellung erinnert an das Projekt «Roma Interrotta» von 1978, in dem sich 12 Architekten eine alternative Zukunft Roms vorgestellt hatten, basierend auf dem Nolli-Plan von 1748. Bei «Roma 20-25» ist der zeitliche Kontext jedoch der aktuelle mit Blick in die Zukunft und der räumliche die gesamte Metropolitanregion Roms, über die ein Grid von 25 Perimetern auf eine Fläche von 2500 km2 gelegt wurde. Erwartet wird neben einer Analyse und einem konkreten Entwurfsvorschlag auch eine Stellungnahme in der Diskussion über zeitgenössische Metropolen – die Professur Vogt freut sich darauf, einmal selbst Position zu beziehen.

Mehr Informationen unter: http://www.roma20-25.it/en/

Impressionen

aus der Küche

Tasting: Eine kulinarische Reise durch die Alpen, Öle und Fette

Field Trip nach Mailand: Safranrisotto und Ossobuco...

Debatte am Küchentisch: Alpine Küche, Gerstensuppe

zu sehen Ausstellung Dan Graham –
with an intervention by Günther Vogt

Dan Graham zählt seit den 1960er Jahren zu den einflussreichsten Protagonisten der Konzeptkunst. Mit seinen begehbaren gläsernen Pavilions erzeugt er architektonisch gestaltete Elemente, die Dimensionen verfremden und neue Raumerfahrungen ermöglichen. Zu seinen jüngsten Werken gehört die Gestaltung des «Roof Garden» auf dem Metropolitan Museum in New York, die in Kooperation mit Günther Vogt entstand. Dan Graham und Günther Vogt präsentieren bei gta Ausstellungen nun eine weitere Zusammenarbeit. Zur Ausstellung erscheint im gta Verlag ein Künstlerbuch von Dan Graham, das einen Blick auf seine modellhaften Arbeiten wirft, in denen sich Kunst, Architektur und Natur verbinden.

Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Philip Ursprung und Prof. Günther Vogt, ETH Zürich


Eröffnung Dienstag, 14. April 2015, 19:00 Uhr
Mittwoch 15. April 2015 bis Sonntag 21. Juni 2015
Mo–Fr 10–18, Sa/So und Feiertage geschlossen
Ort : ETH Zürich, Hönggerberg, HIL, gta Ausstellungen

Neu Analoge Druckmaschine 
im Case Studio Vogt


Das Case Studio Vogt verfügt neu über eine Druckwerkstatt mit analoger Druckmaschine. Zusammen mit dem Grafiker Dafi Kühne wurde die Werkstatt letzten Monat eingerichtet und steht neben dem Büro auch den Studierenden und dem Lehrstuhl zur Verfügung. Flugblätter, Handzettel, Planausschnitte, Covers usw. können direkt im Case Studio entworfen und auf der Maschine mit dem Format 35 x 50 cm gedruckt werden. Eine offizielle Eröffnung der Werkstatt findet im Sommer 2015 statt. Die Einladung verschicken wir zusammen mit dem nächsten Newsletter.
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