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OEGDO-Aktuelles
Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege
Nr. 77, Oktober 2017
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ÖGDO-Aktuelles

Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege
Stift Broumov, Tschechien
Statuen an der Fassade des barocken Benediktinerklosters in Broumov,
© Alneder [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vortrag

„Die Revitalisierung eines Barockjuwels“

Das Benediktinerstift Broumov/Braunau in Nordböhmen

Vortrag: Jan Školník mit einer Einführung von Thomas Aigner
Im Nordosten Böhmens befindet sich einer der bedeutendsten barocken Klosterbauten der Tschechischen Republik, die auf das 13. Jahrhun-dert zurückgehende Benediktiner-abtei Broumov/Braunau. Sie war lange Zeit eine Propstei des Stiftes Břevnov in Prag.
Im 18. Jahrhundert wurden die mittelalterlichen Gebäude großzügig durch Kilian Ignatz Dienzenhofer zu einem einheitlichen Barockensemble umgebaut. Nach dem Zweiten Welt-krieg musste das Kloster jedoch von den Mönchen verlassen werden, ab 1950 dienten die Gebäude dem kommunistischen Regime schließlich als Gefängnis für verhaftete Ordens-schwestern aus der ganzen Tschechoslowakei.

Nach der Wende, 1989, wurde das Kloster den Benediktinern zurück-gegeben und lange Zeit sah es danach aus, dass eine weitere Nutzung und Renovierung wenig Aussicht hätte. 2010 setzte mit der Gründung der Agentur für die Entwicklung Braunaus und des Bildungs- und Kulturzentrums Braunau jedoch eine beispiellose Initiative zur Instandsetzung und umfassenden Belebeung des Klosterkomplexes ein.

Broumov/Braunau kann damit als Musterbeispiel einer gelungenen Revitalisierung gesehen werden und ist daher bestens dazu geeignet, beispielhaft und inspirierend für ähnliche Projekte zu wirken.
Die Organisation des Vortrags findet in Kooperation mit KULTOUROT – Gesellschaft für Kultur, Tourismus und Denkmalpflege im oberen Triestingtal (www.mariazell-wienerwald.at) statt.

Nähere Infos: www.klasterbroumov.cz/en/

Zeit: 16.10.2017, 18 Uhr
Ort: Seminarraum 1, Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, AAKH, Hof 9, Garnisongasse 13, 1090 Wien

Beitrag: € 8,- / ÖGDO-Mitglieder & Studenten € 4,-

Siccardsburg, van der Nüll, ehem. Reithalle Waisenhauskaserne
ehemalige Reithalle der Waisenhauskaserne, Sicardsburg & van der Nüll, © Maclemo [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Führung

„Ehemalige Reithalle Rennweg“

Ein Beispiel geglückter Denkmalerhaltung und Neunutzung

Die ab 1850 von August Sicard von Sicardsburg & Eduard van der Nüll geplante Reithalle stand früher im Hof der Rennwegkaserne. Nach Auflösung und teilweiser Schleifung der Kaserne wurde die nunmehr funktionslose Halle 1996 von Diether S. Hoppe zu einem Turnsaal umgebaut. Das mit dem IOC/IAKS Award 2003 prämierte Projekt ist ein Beispiel erfolgreicher Neunutzung und denkmalwürdiger Umgestaltung.
Die Führung erfolgt durch den Architekten Diether S. Hoppe

Zeit: 17.10.2017, 16 Uhr
Ort: Rennweg 89b / Oberzellerg. 3, 1030 Wien

Beitrag: € 8,- / ÖGDO-Mitglieder & Studenten € 4,-

Publikation

Heft zum Download:
„Steine sprechen” – Nr. 147/148

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Post, Skopje, Mazedonien
Janko Konstantinov, Postzentrale in Skopje, 1974–1989, © yeowatzup (Flickr: Skopje, Macedonia) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Ausstellung

„Skopje“

Architektur im Mazedonischen Kontext

Die Reihe „Architektur im Ringturm“ widmet sich erstmals der außerge-wöhnlichen Architektur Skopjes, der Hauptstadt Mazedoniens. Die am Fluss Vardar gelegene Stadt hat eine über 2000 Jahre währende Siedlungs-geschichte mit zahlreichen Einflüssen und Brüchen. Geprägt von den Osmanen orientierte sich die Stadt nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reichs in Richtung Europa, ohne ihr Erscheinungsbild radikal zu ändern. Dazu kam es erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Wirtschaftsaufschwung auch die Architektur Skopjes deutlich sichtbar beeinflusste. So entstanden weit-läufige Wohnviertel mit den typischen Plattenbauten, große Industrieanlagen sowie breite Boulevards. Doch viele Bauten dieser Zeit können nicht mehr bestaunt werden, weil ein verheerendes Erdbeben im Juli 1963 mehr als drei Viertel der Stadt zerstörte. In einer einmaligen Solidaritätsaktion gelang der rasche Wiederaufbau Skopjes, der den Charakter der Kapitale grundlegend änderte. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Transformation sind im Ausstellungszentrum des Ringturms zu besichtigen.
Quelle: AiRT

Zeit: 12.10.–17.11.2017
Eröffnung 11.10.2017
Ort: Ausstellungszentrum im Ringturm, Schottenring 30,
1010 Wien

Eintritt frei!

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