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OEGDO-Aktuelles
Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege
Nr. 84, Juni 2018
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ÖGDO-Aktuelles

Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Denkmal- und Ortsbildpflege
Statuen an der Fassade des barocken Benediktinerklosters in Broumov,
© Alneder [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Reise

„Barocke Klosterwelten in Nordböhmen: Braunau/Broumov“

14.9.–16.9.2018

Führungen:
Mag. Andreas Gamerith, Dr. Thomas Aigner, Jan Školnik

Im Nordosten Böhmens befindet sich die Benediktinerabtei Braunau / Broumov, ein eindrucksvoller barocker Neubau (1728–1738) von Kilian Ignaz Dienzenhofer. Ursprünglich im 13. Jhdt. als abhängige Propstei der Prager Abtei Břevnov gegründet, erlitt es im Laufe der Zeit wechselhafte Schicksale, von denen die Vertreibung der deutschsprachigen Mönche und die folgende Aufhebung unter dem kommunistischen Regime im Jahr 1950 sicher die einschneidensten waren. Obwohl die Abtei juristisch heute noch besteht, leben keine Mönche mehr hier. Besonders bemerkenswert ist außerdem der Umstand, dass in der Region um das Kloster eine reiche Sakralland-schaften mit zahlreichen Bauten der Familie Dienzenhofer entstanden ist. Seit einigen Jahren bemüht sich ein Verein um die Revitalisierung des baukulturellen Erbes und die Entwicklung der Region und hat dabei schon beeindruckende Fortschritte erzielt. Weite Teile des Klosters erstrahlen wieder in neuem Glanz, zahlreich Veranstaltungen bringen Leben in die alten Mauern.

Ziel der Exkursion ist die Erkundung des Klosters und seines Erbes in der Umgebung. Ergänzt wird dies durch die Besichtung weiterer am Weg liegender Klöster wie Rajhrad bei Brünn oder Klosterbruck bei Znaim.

Programm

14.9.2018:
8.00 Uhr
Abfahrt von Wien (Künstlerhaus)
10.00 Uhr
Stopp in Brünn mit Führung Kloster Raigen
Mittagessen
Weiterfahrt nach Braunau / Broumov
Spaziergang durch die Stadt
Abendessen
15.9.2018:
Vormittag
Besuch des Klosters in Broumov
Nachmittag
Besuch von Kirchen im Umfeld von Broumov
16.9.2018:
Abfahrt nach dem Frühstück
Besichtigung einiger Klöster unterwegs, wie Trebitsch (westlich von Brünn) oder Klosterbruck bei Znaim
Rückfahrt nach Wien
19.00 Uhr
Ankunft in Wien
Beitrag pro Person € 275,-

!! beschränkte Teilnehmeranzahl !!

Anmeldung bis 30.6.2018

Anmeldung unter: gesellschaft@denkmal-ortsbildpflege.at

Zeit: 14.9.2018–16.9.2018
 

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In eigener Sache

„Ihr Inserat in Steine sprechen“

Inserieren Sie im Frühjahrsheft (Nr. 153)

Machen Sie von der Möglichkeit Gebrauch, in unserer Zeitschrift „Steine sprechen“ zu werben.
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Neu: „Steine sprechen“ ist jetzt auch online lesbar. Ihr Inserat wird daher öfter gesehen.

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Cover Steine sprechen Nr. 152

Publikation

„Steine sprechen – 152“

Jubiläumsheft – 70 Jahre ÖGDO

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Gerhard Frankl, Blick auf Wien vom Belvedere
Gerhard Frankl, Blick auf Wien vom Belvedere, Foto: Johannes Stoll, ©  Belvedere Wien

Ausstellung

„Der Canalettoblick“

Im Zentrum der Ausstellung steht Wiens berühmteste Stadtansicht, der sogenannte Canalettoblick. Benannt ist er nach der Vedute Wien vom Belvedere aus gesehen, die Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, Mitte des 18. Jahrhunderts malte. Bis heute lockt er zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Die Ansicht Wiens wird häufig auch als Maßstab für städtebauliche Entscheidungen herangezogen.

Beginnend mit einer Analyse von Canalettos durchdacht konzipiertem Meisterwerk, beleuchtet die Ausstellung aus kunst - und architekturhistorischer Sicht die Entwicklung dieser Ansicht Wiens über die Jahrhunderte hinweg. Dabei soll gezeigt werden, dass Stadtbilder oftmals keine objektiven Darstellungen sind, sondern vielfach auch Ausdruck politischer Machtver-hältnisse oder herrschaftlichen Willens. So setzte etwa Canaletto als Künstler im Auftrag Kaiserin Maria Theresias Gebäude, die von ihr oder ihren Vorfahren errichtet worden waren, gekonnt in Szene. Im Laufe der Zeit verewigten zahlreiche Künstlerinnen und Künstler Wien aus dieser Perspektive. Eine Gegen-überstellung dieser Ansichten soll historische und gesellschaftliche Hintergründe aufzeigen und so einen neutralen Blick auf aktuelle städte-bauliche Debatten werfen. Nach wie vor sind Veduten wie diese Vorbilder für architektonische Visualisierungen und Fotomontagen, mit denen heute neue Bauprojekte beworben werden. Damals wie heute besteht die Kunst in der Inszenierung des urbanen Raums.
Gezeigt werden Werke von Wolfgang Wilhelm Prämer, Salomon Kleiner, Carl Schütz, Rudolf von Alt, Wilhelm Burger, Tina Blau, Carl Moll, Gerhart Frankl, Otto Rudolf Schatz, Edgar Jené oder Kiki Kogelnik
Quelle: Belvedere

Zeit: 29.6.–14.10.2018
Ort: Oberes Belvedere,
Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien

Cover Die Südbahn

Buchpräsentation / Neuauflage

„Désirée Vasko-Juhász: Die Südbahn. Ihre Kurorte und Hotels“

Spannend liest sich die Architektur-geschichte der Südbahnhotels, die aufgrund ihrer Lage zwischen Gletschern und Palmen beispielhaft für die Gründung zahlreicher Kurorte waren. Dazu zählen die Höhenluft-region Semmering, Toblach (Dobbiaco) in den Südtiroler Dolomiten und der adriatische Kurort Abbazia (Opatija), alles Orte, die eng mit Österreichs Eisenbahn-geschichte verwoben sind.

Zeit: 30.6.2018, 14.30 Uhr
Ort: Südbahnhotel, Südbahnstraße 27,
2680 Semmering


verbindliche Anmeldung bis zum 10. Juni 2018 an:
Frau Mag. Karin Gasch: karin.gasch@boehlau-verlag.com

* Bitte beachten Sie das besondere Angebot der Gemeinde Semmering:

mehr Information >>
 

Buchpräsentation

„Barbara Schedl: St. Stephan in Wien.“

Der Bau der gotischen Kirche (1200–1500)

St. Stephan in Wien war über 300 Jahre eine Baustelle, in der der Kirchenalltag erfindungsreich weiterlief. Barbara Schedl beleuchtet die mittelalterliche Baugeschichte erstmals unter Einbeziehung der liturgischen Praxis und zeigt die Kirche, wie sie die Zeitgenossinnen und -genossen sahen, bauten und benutzten.

Zeit: 20.6.2018, 19 Uhr
Ort: Dachboden des Wiener Stephansdoms, 1010 Wien


Um Anmeldung wird gebeten unter: barbara.schedl@univie.ac.at

* Der Dachboden ist ab 18:30 Uhr über erfrischende 120 Stufen (Eingang gegenüber Stephansplatz 3; Südturm) oder auch mit dem Lift (Eingang im Dom auf der linken Seite; Aufzug zur Pummerin) erreichbar.

Publikation

Heft „Steine sprechen“ zum Download:

 

– Heft Nr. 151

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– Heft Nr. 149/150,

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– Heft Nr. 147/148

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