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BRAINWAVE INSIGHTS
ProStockStudio/Shutterstock.com
Der Beginn der globalen FemTech-Revolution?

Regelmäßig liest man über neue FemTech-Startups aus der ganzen Welt. Für den US-amerikanischen Markt hat die Unternehmensberatung McKinsey nun kürzlich einen Artikel mit spannenden Insights veröffentlicht, die wir hier vorstellen wollen.

Im Zuge der Recherche für den Artikel "The dawn of the FemTech revolution" wurden von McKinsey 763 FemTech Startups untersucht, die als weitgehend technologiegestützte, verbraucherorientierte Lösungen für die Gesundheit von Frauen bezeichnet werden können. Auch wurden ausgewählte nicht-digitale Verbraucherprodukte (mit materialwissenschaftlichen Innovationen), Geräte (die patientenfreundlich sind) und Online-Kliniken (die verbraucherorientiert sind) einbezogen. Unternehmen, die älter als 20 Jahre sind oder sich nicht ausschließlich auf die Gesundheit von Frauen konzentrieren, wurden ausgeschlossen.

Das Interesse an FemTech wächst

FemTech-Startups bieten bereits eine breite Palette von Lösungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen in vielen Bereichen an. Die Untersuchungen von McKinsey deuten darauf hin, dass sich das Wachstum des FemTech-Marktes stark beschleunigt. Dies zeigt sich im sprunghaften Anstieg von veröffentlichten Artikeln, Startup-Gründungen, Finanzierungsvolumen und Deals (s. Abbildung 1).
Bildquelle: McKinsey
Femtech-Startups vermehren sich, aber es bleibt noch großes Potenzial

Bei der Untersuchung von Hunderten von FemTech-Unternehmen hat McKinsey festgestellt, dass sich diese auf die Bereiche Schwangerschaft, Menstruationsprodukte, gynäkologische Geräte und Lösungen für die Fruchtbarkeit konzentrieren. In einigen Fällen füllen FemTech-Unternehmen Lücken, die von etablierten Biopharma- und Medizintechnikherstellern noch nicht abgedeckt werden (z.B. im Bereich Schwangerschaft). Doch dies scheint eindeutig nur der Anfang dessen zu sein, was FemTech erreichen kann. Es gibt noch eine erhebliche Anzahl an sogenannten "weißen Flecken" (siehe Abbildung 2).
Bildquelle: McKinsey
Einen Überblick zum deutschen FemTech-Markt haben wir Anfang des Jahres in unserem
zweiten FemTech Special gegeben. Dabei haben wir unsere Startup-Map aktualisiert, ein Interview mit Maxie Matthiessen (Gründerin FEMNA Health) geführt, die Startups being female und Happie Haus vorgestellt und einen Gastbeitrag von
 Dr. med. Ali Güz zum integrativen Ansatz von Kianava geteilt.

Keanu Forthmann
Digital Health @Brainwave

PRESSESCHAU


Deutschland

Gesundheitsdaten
Health Data Technologies GmbH (Honic) heißt eine neue Cloud-Plattform für DSGVO-konforme Forschung mit klinischen Daten. Mehr ~5 min

Um Gesundheitsdaten nutzbar zu machen, entwickeln einige Startups Plattformen für Bewertungen durch Patient:innen und verkaufen diese an die Pharmaindustrie. Mehr ~5 min

Digitale Gesundheitskurse
Die Nachfrage nach digitalen Vorsorgekursen steigt insbesondere bei Frauen. Sie machen rund 80% der Teilnehmenden aus. Mehr ~3 min
 
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA)
Die vom Bundesministerium für Gesundheit als DiGA klassifizierten Apps machen ca. ein Prozent aller Gesundheitsapps aus. Mehr ~5 min
 
Pflegeroboter
Mit dem Forschungsprojekt „Teleskoop“ sollen Teleroboter mittels Virtual Reality - Steuerung in die Pflege integriert werden. Mehr ~5 min

Gesundheitsapp
Die DAK-Gesundheit bietet ihren Bluthochdruck Patient:innen die App „Lieberia“ an. Mehr ~3 min  
 
Intelligente Algorithmen
Um die Diagnostik durch künstliche Intelligenz (KI) voran zu treiben, wird immer mehr in die Forschung investiert. Mehr ~3 min
 
Telemedizin
Das Unternehmen „Teladoc“ bietet nun ein digitales Krankheitsmanagement für Personen mit chronischen Erkrankungen an. Mehr ~5 min

Interview
Timothy Mende von Kumi Health spricht über die Transformation des deutschen Gesundheitswesens. Mehr ~5 min
International
 
Diabetes
[US] Die Federal Drug Administration (FDA) hat die erste App zur Steuerung des Insulin-Haushalts zugelassen. Mehr ~3 min 

Hausbesuche
[PT] Das Unternehmen „Uber“ bietet nun auch Hausbesuche an, um den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu vereinfachen. Mehr ~3 min
 
Intelligente Algorithmen
[IL] Im „Aion Labs“ wird daran geforscht, wie Künstliche Intelligenz die Pharmazie verbessern kann. Mehr ~3 min
 
Gesundheitstechnologie
[AE] Durch Healthy.io kann das Smartphone zu einem medizinischen Werkzeug umfunktioniert werden und will nun eine Basis in Dubai einrichten. Mehr ~5 min
 
Digitale Therapie
[US] Durch das Videospiel EndeavourRx können Kinder mit ADHS zusätzlich behandelt werden. Mehr ~3 min

REGULARIEN


Hürden bei der Einführung des elektronischen Rezepts (eRezept)
Bei der Einführung von Digitalisierungsinitiativen, wie zum Beispiel dem eRezept, gibt es nach wie vor große Probleme. Es fehlt an neuer und aufeinander abgestimmter Technik, so benötigt eine Praxis sieben neue technische Komponenten, um mit dem eRezept arbeiten zu können. Mehr


Neue Digitalexpertin im Bundesministerium für Gesundheit (BMG)  
Die Abteilung "Digitalisierung und Innovation" wird ab dem 01.04. von Frau Dr. Susanne Ozegowski geleitet. Sie folgt damit auf Herrn Ludewig und bringt Digitalisierungserfahrungen aus ihrer bisherigen Stelle als Managerin bei der Techniker Krankenkasse mit. Mehr

FINANZIERUNGSRUNDEN / M&A

Finanzierungsrunden
 
International
 
               
Somatus

 
Value-Based
Healthcare

 
$325M (Series E)

 
Bieten eine digital vernetzte Versorgung bei Nierenerkrankungen an
Omada Health

 
Digitale Versorgung

 
$192M (Series E)

 
Bieten digitale Gesundheitsprogramme für chronische Erkrankungen an
Scipher


 
Präzisionsmedizin


 
$110M (Series D)


 
Unterstützen online bei der Entscheidungsfindung für Medikamente
 
M&A
 
     
Physitrack  
 
Wellness
 
$2,5M
 
Kauft das Berliner Health Startup Wellnow
Roche
 
Pharmazie
 
$1.9Mrd
 
Übernimmt den Krebssoftware-Spezialisten Flatiron
Online Doctor Telemedizin n.a. Erwirbt das KI-Startup ASSIST


Hauptquellen: Deutsche Börse Venture Network, Finsmes, TechCrunch

PICK OF THE WEEK

Folge 27 des Visionäre der Gesundheit Podcasts

In Folge 27 spricht Inga Bergen mit der Gründerin von
HelloBetter, Dr. Hanne Horvath. Das Unternehmen hat inzwischen drei zertifizierte digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) auf dem Markt und profitiert von Partnerschaften wie zum Beispiel mit Avi Medical, Teleclinic und Ratiopharm, um die App auf Rezept zu den Patient:innen zu bringen.

Hanne Horvarth erzählt außerdem von ihren Erfahrungen als Unternehmerin und ihrer Vorstellung des zukünftigen Patientenpfads.

Hier geht es zum Podcast. Happy listening!

Bildquelle: Visionaere der Gesundheit
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