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Wie gewohnt findest Du hier unser wöchentliches Briefing zu den aktuellen Themen aus der Digital Health Szene!
BRAINWAVE INSIGHTS
Bildquelle: Brainwave Hub
Zuwachs bei den DiGAs: Digitale Lösungen in der Onkologie

Vor zwei Wochen haben wir für Euch ein Zwischenfazit zur DiGA gezogen. Seitdem hat der europäische Digital-Health-Markt nicht nur Fundingsummen in Rekordhöhe verzeichnet, sondern auch seit dieser Woche mit CANKADO neuen Zuwachs im DiGA-Verzeichnis des BfArM erhalten. Damit ist neben der Mika-App die zweite Anwendung im onkologischen Bereich zugelassen.

CANKADO - PROMs in der Onkologie

CANKADO startete ursprünglich als reines Forschungsprojekt, doch durch die Zusammenarbeit mit Patient:innen, Ärzt:innen und Kliniken wurde daraus ein führendes System zur Unterstützung personalisierter Krebsbehandlungen. Ziel ist es die Diagnose, Verfolgung, Überwachung und Vernetzung von Patient:innen durch die Dokumentation elektronischer Patientenberichte (ePRO) zu erleichtern.

Mika - Digitaler Therapie-Assistent

Mika unterstützt Krebspatient:innen bei ihrer Behandlung mit Informationen und einer personalisierten Therapiebegleitung. Über eine App finden Patient:innen praktische Tipps und Expertenwissen zu allen Themenfeldern, die bei einer Tumorerkrankung wichtig sind. Zusammen mit führenden Onkolog:innen, Psychoonkolog:innen und Krebsforscher:innen an der Charité und weiteren Einrichtungen hat Mika Empfehlungen zur Förderung der Gesundheit und Lebensqualität entwickelt. Mit täglichen Check-Ups, Expertenwissen aus einer Hand und Übungen für die mentale Gesundheit begleitet die Mika-App Krebs-Patient:innen über ihre gesamte Behandlung.

Warum sind DiGAs in der Onkologie so nützlich?

Gerade im Bereich der chronischen Krankheiten und somit auch bei Krebserkrankungen gibt es viele sinnvolle Anwendungsgebiete digitaler Lösungen: Apps können in vielen Momenten Begleitung anbieten wo derzeit Angst, Unsicherheit oder Informationslücken entstehen.

Oft dauert es Wochen, bis Betroffene nach einer Diagnose mit Fachärzten sprechen können oder zum Beispiel eine psychoonkologische Betreuung startet. Hier können Apps direkt nach einer belastenden Diagnose den Schock oder die Angst abmildern indem sie passgenaue und qualifizierte Informationen zur weiteren Behandlung oder den nächsten Schritten bieten. Dies gilt auch während der Behandlung: so können App-Assistenten individuelle Information zum möglichen Therapieverlauf liefern. So wird die Suche nach relevanten Informationen vereinfacht, Ängste werden genommen und Transparenz geschaffen. Neben der ohnehin schon beschwerlichen Therapie kommen häufig auch psycho-soziale Herausforderungen, mit denen Patient:innen umgehen müssen. Gerade inmitten einer Pandemie können hier digitale Selbsthilfegruppen, Sport- und Bewegungsangebote eine wichtige Stütze bieten. Nicht zuletzt sind Sport und Ernährung langfristig wichtige Faktoren, um das Risiko einer Neuerkrankung zu verringern. Überall dort können digitale Helfer die Lebensqualität der Nutzer:innen verbessern.

Wir finden das Thema "Digitale Lösungen im onkologischen Bereich" so spannend, dass wir Ende dieser Woche ein Brainwave Special dazu veröffentlichen werden. Ihr könnt Euch wie gewohnt auf Insights, eine Startup Landscape und Beiträgen zu führenden Startups freuen.

Eure Luisa Wasilewski
Digital Health Expert @Brainwave

PRESSESCHAU
 

Deutschland
 

Gesundheitsplattformen
Deutschlands größter Pharmahändler Phoenix und der Marktführer bei Apotheken-IT Noventi haben ihre Gesundheitsplattform gestartet. Mehr ~6 min

DiGA
Bundesregierung sieht hohes Interesse an Apps auf Rezept. Mehr ~8 min

eRezept
In bestimmten Fällen sollen Ärzte einer Apotheke ein eRezept zuweisen können. Mehr ~4 min

Krankenhausdigitalisierung
Im RKH Klinikum Ludwigsburg wurde die erste App zur Begleitung von Patient:innen eingeführt Mehr ~3 min

Interview
Gerrit Schick, Head of Health Informatics bei Philips spricht über den Weg in eine wertorientiertere Gesundheitsversorgung. Mehr ~5 min


TI 2.0
Nach der Verkündung des „Zero Trust“ Sicherheitskonzepts der TI 2.0 befürchtet die freie Ärzteschaft nun einen zu hohen Aufwand. Mehr ~6 min

International

 
Gesundheitstechnologie
[US] Die Apotheke CVS hat einen Risikofonds mit einer anfänglichen Allokation von 100 Mio. USD aufgelegt. Mehr ~4 min

IT-Sicherheit
[US] Hacker im Gesundheitswesen forderten im vergangenen Jahr in den USA ein durchschnittliches Lösegeld von 4,6 Mio USD. Mehr ~4 min

Forschung
[US] Der Herausgeber der neuesten Zeitschrift für digitale Gesundheit will Medizin mit öffentlich zugänglichen Daten demokratisieren. Mehr ~8 min


Patientenzentrierte Versorgung
[IN] Eine neue digitale Plattform soll es Millionen von Versicherungsnehmern in ganz Indien ermöglichen, ein digitales 360-Grad-Gesundheitstool zu nutzen. Mehr ~7 min
REGULARIEN

Im Bundestag wird heute das dritte Digitalisierungsgesetz beschlossen

Die Koalitionsfraktion hat die vorgelegten Formulierungshilfen für das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) aufgegriffen und ergänzte unter anderem ein erweitertes Makelverbot für eRezepte. Heute findet die abschließende Bundestagsberatung statt. Mehr

Die gematik stellt neues Aussehen für WANDA vor
Den Look von WANDA (Weitere Anwendungen für den Datenaustausch) als Teil der TI stellte die gematik Anfang der Woche vor. Neben der ePA, dem eRezept und KIM, ist WANDA die wahrscheinlich noch unbekannteste Anwendung innerhalb der TI. Angebote von Drittanbietern (z.B. aus der Gesundheitsforschung oder Industrie) können als „Weitere Anwendung“ die Telematikinfrastruktur als primäre Plattform für einen sicheren Datenaustausch nutzen. Mehr

FINANZIERUNGSRUNDEN / M&A

Finanzierungsrunden

Deutschland
     
       
Vantis

 
Kardiologie

 
€3.8M (Seed)

 
Bieten digitale Lösungen für eine personalisierte Behandlung von kardiovaskulären Krankheiten an...
 
International
     
       
Collective
Health
 
Gesundheitsplattform

 
$280M (Series F)

 
Die Plattform für das Management von Gesundheitsleistungen für Arbeitgeber
Halodoc


 
Telemedizin-App


 
$80M (Series C)


 
Health-Tech-Plattform mit dem Ziel, den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu vereinfachen
1upHealth
 
Gesundheitsplattform
 
$25M (Series B)
 
Anbieter einer vernetzten Plattform für Gesundheitsdaten
Alife

 
Fertilität

 
$9.5M (Seed)

 
Nutzen KI zur Fruchtbarkeitsanalyse und vernetzen Spezialisten mit Patient:innen

M&A
 
     
Stella Technology

 
EHR


 
n/a


 
Ciitizen übernimmt Stella Technology’s für den elektronischen Austausch von Gesundheitsinformationen
Hauptquellen: Deutsche Börse Venture Network, Finsmes, TechCrunch
PICK OF THE WEEK
 
Healthcare Innovations Podcast mit Toralf Schnell, CDO der Universitätsmedizin Greifswald zum Thema: "Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) Best Practice"
 
In dieser Sonderfolge des Podcasts für Entrepreneurship und Innovation im Gesundheitswesen von Tobias Krick, hört Ihr einen Ausschnitt der Veranstaltung des KHZG Konsortiums. Während der Veranstaltung hat unter anderem Toralf Schnell, Chief Digital Officer der Universitätsmedizin Greifswald, einen Vortrag zum Thema "KHZG Best Practice" gehalten. In seinem 20-minütigen Vortrag erklärt er die Herangehensweise der Universitätsklinik Greifswald bei der Beantragung im Rahmen des KHZGs. Welche Voraussetzungen mussten erfüllt werden und welche Herausforderungen haben sich gestellt? Als Schlüsselthemen für das KHZG kristallisieren sich aus diesem Vortrag die Investitionsplanung, die Bedarfsmeldung, Fördertatbestände und die Entwicklung eines geeigneten Zeitplans heraus.
 
Happy Listening!
Zum Podcast
Bildquelle: Healthcare Innovations Podcast
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