Copy
lll
l
BiomasseNews
b


B
© BMNT/Paul Gruber
Umstieg auf Holzheizungen so attraktiv wie nie zuvor
THEMENÜBERSICHT 
Förderungsübersicht für Holzheizsysteme
Übergangslösung für Holzkraftwerke auf Schiene 
Energie als Wettbewerbsfaktor im globalen Vergleich
Klimademo am 15. März 2019
2019 als Entscheidungsjahr für Erneuerbare Energien
Termine
Förderungsübersicht für Holzheizsysteme


Der Österreichische Biomasse-Verband hat auch heuer alle Bundes- und Landesförderungen für den Einbau von Holzheizungen in Privathaushalten erhoben. Mit bis zu 6.000€ Landes- und 5.000€ Bundesförderung gewinnt heuer Kärnten das Ranking mit einer Gesamtsumme von bis zu 11.000€. Auf Platz 2 liegt Salzburg mit 10.200€, gefolgt von Tirol und Vorarlberg mit 9.000€. Im Mittelfeld befinden sich Oberösterreich (8.900€), Steiermark (8.475€) sowie das Burgenland (8.000€). Niederösterreich und Wien fördern den Einbau von Holzheizungen nur im Rahmen einer thermischen Sanierung. 

Private Haushalte können auf zwei Wegen Bundesförderungen erlangen. So erhält der Förderwerber mit dem "Raus aus Öl-Bonus" für den Umstieg von Heizöl auf eine Holzheizung zum Beispiel bis zu 5.000€. 



den Ländervergleich im Detail finden Sie unter 

Übergangslösung für Holzkraftwerke auf Schiene 

Der Österreichische Biomasse-Verband begrüßt die schnelle Reaktion des Bundesministeriums nach der abgelehnten Ökostromgesetznovelle. Durch einen neuen Beschluss können die Länder nun ab Mai mittels Ausführungsgesetzen die eigenen Werke vor der Schließung retten, indem sie die Tarifhöhen selbst bestimmen. Die Initiative von Bundesministerin Elisabeth Köstinger bezeugt unter anderem die Bedeutung der heimischen Holzkraftwerke für die Erreichung der österreichischen Klimaziele. Die Nutzung von Schadholz ist gerade in Zeiten von klimapolitischen Herausforderungen von großer Bedeutung und sichert nicht nur heimische Arbeitsplätze, sondern auch die Wertschöpfung in der Waldwirtschaft und Holzindustrie. 
 

die Presseaussendung finden Sie unter 
hier gelangen Sie zur Begutachtung 

Energie als Wettbewerbsfaktor im globalen Vergleich
Die Boston Consulting Group veröffentlicht in regelmäßigen Abständen einen globalen Vergleich von Lohn- und Energiekosten, um die produzierende Wirtschaft zu bemessen. Die Lohnkosten haben dabei einen enormen Einfluss auf die Produktionskosten. Die Preise für Erdgas gelten als ein weiterer wesentlicher Faktor. Länder, die auf eigene Ressourcen zurückgreifen können, profitieren von einem Kostenvorteil. Österreich liegt im Herstellungskosten-Index nach Ländern wie der Schweiz, Norwegen, Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden an 7. Stelle. 

nähere Informationen finden Sie unter  
Klimademo am 15. März 2019
Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen für die nachfolgenden Generationen. Nach dem Vorbild der erst 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg gehen deshalb am 15. März 2019 Hunderttausende junge Menschen auf die Straßen Wiens und fordern die Politik dazu auf, endlich zu handeln. Die Bewegung "Fridays for Future" setzt sich für einen konsequenten Klimaschutz ein und stellt dabei  unter anderem folgende Forderungen: 
  • eine öko-soziale Steuerreform 2020 und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen
  • Finanzmittel für weniger industrialisierte Länder, um den weltweiten Umstieg auf erneuerbare Energien zu beschleunigen
  • das Schaffen von sauberen und lebenswerten Städten 
  • ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und zur sozialen Gerechtigkeit 
© Anders Hellberg
nähere Informationen zur Klimademo
2019 als Entscheidungsjahr für Erneuerbare Energien
Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) präsentiert zur Lösung zentraler energie- und klimapolitischer Ziele einen umfassenden Energiewende-Plan. Kernforderungen des Plans des EEÖ sind neben stabilen Rahmenbedingungen und klaren Zielen für alle Technologien der Erneuerbaren Energien bis 2030 auch Phase-out Pläne für fossile Energien, die massive Erhöhung der Sanierungsrate von Gebäuden und Sicherstellung erneuerbarer Wärmeversorgung und die Umsetzung eines ökosozial orientierten Umbaus des Steuersystems, damit ein großzügiger Freiraum für BürgerInnen und Unternehmen bei der Umsetzung Erneuerbarer Energiegemeinschaften geschaffen werden kann. 
Werden die Maßnahmen umgesetzt, können bis 2030 fast zwei Drittel des österreichischen Energieverbrauchs mit heimischen, erneuerbaren Energien gedeckt werden. 
 
 
zur Presseaussendung des EEÖ
Termine

G'19 in Güssing
Güssing, Österreich
6.-7. März 2019

Klimademo
Wien, Österreich
15. März 2019

27. EUBCE
Lissabon, Portugal
27.-31. Mai 2019


6. Mitteleuropäische Biomassekonferenz 
CEBC 2020 

Graz, Österreich
22.-24. Jänner 2020