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Die Welt gehört den Mutigen


Ostern ist Fest gegen den Tod, gegen den Stillstand, Fest der Auferstehung und des Wandels. Fröhlicher, bedachter und wohlwollender soll der Mensch werden und – dem Göttlichen zugewandt. Wandel und Veränderung können Ängste hervorrufen. Offenbar ist das nun in konservativen Klerikerkreisen passiert. Die vor einer Kirchepaltung zitternden Geistlichen zeigten sich kurioserweise ganz und gar nicht ängstlich, als es in ihrem «brüderlichen Brief an ihre Mitbrüder» darum ging zu zeigen, wenn sie für die römisch-katholische Kirche halten. Die Unterzeichner werfen der Kirche in Deutschland vor, Zeitgeist und Geschlechtergleichstellung, wichtiger zu nehmen als die Bibel. Wir entgegnen: Eine Kirche, die sich den Bedürfnissen ihrer Gläubigen (aller Gläubigen!) verschliesst, ist weder lebendig, noch lebensfähig.

Grosse Hoffnungen liegen deshalb auf dem weltweiten synodalen Prozess, den Papst Franziskus angestossen hat (und an dem der SKF aktiv teilnimmt). Die Berichte über zentrale Ergebnisse der Umfragen in der Schweiz liegen nun vor und werden am 30. Mai 2022 im Rahmen einer Synodalen Versammlung Schweiz im Kloster Einsiedeln besprochen und verabschiedet – auch vom SKF, der durch Vorstandsmitglied Iva Boutellier vertreten wird.

Wir wünschen allen Leser:innen ein mutiges und gesegnetes Osterfest.

Herzliche Grüsse und eine gute Lektüre!

Sarah Paciarelli und Andrea Huber
Kommunikation
Der Jahresbericht 2021 ist da!

Dieses Mal ist er ganz dem Thema Politik gewidmet. Von Kirchenpolitik mit dem Weg der Erneuerung bis zur Forderung des Einwohner:innenstimmrechts an der Frauensession. Vieles in unserem Engagement ist politisch, so auch der Einsatz fürs Gemeinwohl. Hier gehts zum Jahresbericht und Finanzbericht 2021

SKF-Vorstand ruft zur Abstimmung über Organspende auf

Obwohl sich alle Vorstandsmitglieder des Frauenbunds eine Lösung zur Behebung des Mangels an Spendeorganen wünschen, konnte das Gremium auch im zweiten Anlauf keine Parole fassen. Der SKF ruft seine Mitglieder dazu auf, sich mit der Vorlage auseinanderzusetzen und sich an der Abstimmung zu beteiligen. Hierzu unterstützt das Frauennetzwerk seine Mitglieder mit einem Meinungsfinder Organspende, der dazu beitragen soll ganz allgemein eine Haltung zum Thema einzunehmen.

Mächtig stolz auf feministische Theologie!

«Mächtig stolz»: Das können sie sein, die vielen Frauen, die in den letzten 40 Jahren feministisch-theologische Projekte und Initiativen ins Leben gerufen haben. Die Publikation «40 Jahre Feministische Theologie und Frauen-Kirche in der Schweiz» würdigt dieses Engagament. Termine der Buchvernissagen und weitere Informationen im Flyer.

Neues Logo gewünscht?

Ein Logo ruft ins Bewusstsein, wer da gerade zu einem spricht: Sei es von einem Briefkopf, einer Handtasche oder einer Website. In Zusammenarbeit mit der Grafikagentur l'équipe visuelle bieten wir ein unschlagbares Angebot für die Ausarbeitung eines Logos (auf Basis des SKF-Logos) an. Bereits ab Fr. 250.– habt ihr im Handumdrehen euer eigenes Erkennungszeichen. Mehr unter «Logo-Angebot».

Solidaritätsfonds für Mutter und Kind im 2021

398 Frauen und ihre Kinder konnte der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind im letzten Jahr unterstützen. Von den Gesuchen kamen 247 aus der Deutschschweiz, 132 aus der Romandie und 19 aus dem Tessin. Mehr über die Arbeit im 2021 und wo die Hilfe ankam.

Elisabethenwerk im 2021

Trotz Teil-Lockdowns aufgrund von Corona lief die Projektarbeit in insgesamt 48 Projekten weiter, in Bolivien, Indien/Sri Lanka und Uganda. Einblick in die Projektarbeit bietet auch ein Film (englisch) der Basisorganisation AWODA, eine unserer ugandischen Projektpartnerinnen.

Neu auf der Geschäftsstelle

Mitte März durften wir Ottilia Hofstetter willkommen heissen, die von Mirjam Meyer den Bereich Finanzen und Administration übernahm. Im Kurzportrait erzählt Ottilia von ihren Stärken und der Freude an Zahlen. Mirjam danken wir für ihren zehnjährigen Einsatz, wünschen alles Gute und freuen uns, dass sie als Präsidentin des Frauenbunds Adligenswil der SKF-Frauenbande erhalten bleibt.

Was wir von Tante Marie lernen

Tante Marie erinnert uns an enge Umarmungen und nasse Küsse. Unangenehm. Grenzüberschreitend. Solche oder ähnliche Erfahrungen können auch im Verein oder in der Pfarrei vorkommen. Weshalb es wichtig ist genau hinzuschauen, zu handeln und vorzubeugen, darüber schreibt Vorstandsfrau Iva Boutellier im SKF-Blog.

Die April-Frucht ist erntereif

Jeden Monat trägt der «Paradiesgarten» eine neue Frucht. Schon gekostet? Die spirituellen Anregungen im April pflanzte die Theologin Elisabeth Bernet. Ihre Gedanken zu Passion und Ostern führen Frauen zu Kreuz und Grab.

SKF-Frauen für die Ukraine (und in der Ideenbörse)

Auch SKF-Frauen engagieren sich für vom Ukraine-Krieg betroffene Menschen. Wir stellen in der Ideenbörse die Initiativen vor. Wenn auch euer Verein Aktionen ins Leben ruft, um der Solidarität mit der Ukraine Ausdruck zu verleihen, könnt ihr eure Idee einreichen.

Vorstandsfrauen finden leicht gemacht

Bei der Suche nach Vorstasnachwuchs können Inserate helfen, beispielsweise auf Kampajobs, Five Up oder Benevoljobs. Oder die Pfarrei unterstützt und schreibt in ihren Medien die Vakanzen aus. Ein schönes Beispiel ist die Katholisch Pfarrei Herisau - Waldstatt - Schwellbrunn. Weitere Tipps sind in der Broschüre Neue Vorstandsfrauen finden.

Andante Studientage

Vom 1. bis 6. Juni finden die Studientage unter dem Motto «Eine verletzte Welt ruft nach findigen Frauen» in Riga, Lettland statt. Auf dem Programm stehen Diskussionen, Workshops und Reden über Schöpfung, Kirche, Medizin, Frauenrechte und mehr. Zur Einladung

Ortsvereine und Kantonalverbände in den Medien

Eine kleine, keineswegs vollständige Auswahl:
Katholikinnen gefragt!

In Zusammenarbeit mit der University of Newcastle in Australien und dem Catholic Womens’ Council, zu dessen Gründungsmitgliedern auch der SKF ehört, führt Catholic Women Speak eine Online-Umfrage durch, die in sechs Sprachen verfügbar ist, um Rückmeldungen von Frauen aus aller Welt zu erhalten. Hier geht's zur deutschen Version.

Passion und Pop-Kultur

Der TV-Sender RTL hat mit Pop-Songs die Passionsgeschichte erzählt. Kitsch oder Kirche in der Welt von heute? kath.ch diskutierte mit der Exegetin Hildegard Scherer das TV-Ereignis auf «Instagram Live». Laut der Exegetin Hildegard Scherer (46) ging es weniger um den politischen Jesus als um zwischenmenschliche Beziehungen: «Auch die Themen Hoffnung, Liebe, Hingabe, der Kampf für das Gute können Systeme verändern.»

Mitgefühl ohne Mitleiden

Darf es uns gut gehen, wenn andere in Not und Elend leben? Es darf. Nur wer sich im Mitleiden nicht gänzlich aufgibt, bleibt handlungsfähig. Barbara Bleisch zeigt in ihrer Kolumne auf, wie wir Anteil nehmen können ohne am Leiden zu verzweifeln.

Frauenfragen 2022 publiziert

Junge Frauen prägen die aktuellen sozialen Bewegungen. Was bewegt die Aktivistinnen in der Schweiz? Die Ausgabe 2022 mit Interviews, Porträts und der Kurzfassung der Literaturstudie zur Situation junger Frauen in der Schweiz. Bestellbar über die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF.

Andreas Dresens Berlinale-Beitrag «Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush» erzählt die wahre Geschichte vom unbändigen Willen der Mutter des Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz. Ihr Sohn Murat landet Anfang 2002 im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba - unter Terrorverdacht, aber ohne Haftbefehl, ohne Anklage. Er wurde 2006 entlassen. Ohne Entschuldigung. Ohne Entschädigung. Im Zentrum der Geschichte steht eine Power-Frau, die über sich hinauswächst. Mit überwältigender Präsenz und erdigem Witz gibt Meltem Kaptan als Rabiye Kurnaz ihr Kinodebüt. Der Film erzählt die Geschcihte aus der Perspektive der türkisch-deutschen Mutter, die im Kampf um ihren Sohn Murat bis vor den Supreme Court nach Washington zieht, um gegen George W. Bush zu klagen. In Kooperation mit Filmcoopi verlosen wir 2x2 Tickets für «Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush». 
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