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SVWK
Segelverein Witten-Kemnade
eSchotstek #2

Wie werden wir künftig unsere Trainings
sichern können?

Dieses Jahr betreibt der SVWK seit 20 Jahren Kinder- und Jugendarbeit auf dem Kemnader See. Gleich geblieben ist dabei die große Begeisterung von Kindern und Erwachsenen, gemeinsam Zeit und gegenseitige Verantwortung am und auf dem Wasser zu verbringen. Gestiegen sind die Herausforderungen, nicht nur was den zunehmenden Druck auf die Kinder durch verkürzte freie Zeiten angeht. Auch an die Erwachsenen und Rahmenbedingungen gibt es wachsende Ansprüche bei Aufsichtspflichten und Verantwortung. Gesetzgeber, Jugendverbände und Sportorganisationen fordern hier klare Maßnahmen.

Zur Sicherheit gehört, jederzeit eingreifen zu können, und dicht bei den Kindern und Jugendlichen zu sein. Als Trainer fröhlich winkend am Ufer zu stehen, während die Jugendlichen 100, 200 oder selbst 20 Meter entfernt auf dem Wasser segeln und möglicherweise in eine kritische – oder auch nur beängstigende – Situation kommen, ist heutzutage, so der landesweite Konsens, völlig indiskutabel. Gängige Praxis ist daher, auch dokumentiert in diesen Anweisungen des Dachverbandes SVNRW, dass die Kinder durch ausreichende Sicherheitsfahrzeuge begleitet werden müssen.

Hier besteht für einige der Vereine aus den Städten rund um den Kemnader See ein Engpass beim Zugang zu diesen Sicherungsmöglichkeiten, darunter wir als Wittener SVWK. Übergangsweise behilft sich der SVWK daher mit einem extern zugemieteten Fahrzeug, das aber in der vorliegenden Form erhebliche Kosten verursacht, so dass die Jugendarbeit des SVWK sich mittelfristig entscheiden kann: ob sie wegen Kostenexplosion oder fehlender eigener Sicherungsmöglichkeit dicht macht.

Zuständig für das Miteinander am und auf dem Kemnader See sind als Vertreter der Öffentlichkeit Ruhrverband, FZK und Untere Wasserbehörde Bochum. Hier führt der SVWK derzeit Gespräche, wie eine Lösung aussehen könnte, die alle Interessen berücksichtigt: maximale Sicherheit, vertretbare Kosten und in Abstimmung mit den übrigen Partnern. Und freut sich auf weitere fröhliche Jahre mit den Kids aus der Region am Kemnader See!

Vorstand und Jugend-Team des SVWK

Themen in dieser Ausgabe:

Termine: wir freuen uns auf diese Aktionen 

Sommerfest + Segeln am 7. September 2014 // Kinder-/Jugendsegeln jeden Donnerstag // Feier 20 Jahre SVWK: 29. November 2014 // SVWK-Segelfreizeit 2015 Ratzeburger See: 3.–7. Juni 2015 

Sommerfest & Mitsegeln 
am Sonntag, 7. September 2014

Am Sonntag, dem 7. September wollen wir im Rahmen eines kleinen Festes unseren Segel-Sommer feiern. Dazu treffen wir uns ab 10:30 Uhr am Seglerheim Kemnader See zum Segeln, Austausch und einer Pause zwischendrin am Grill. Freunde und Gäste sind herzlich eingeladen, sich zu treffen oder eine Runde gemeinsam auf dem Wasser zu drehen. Bitte gebt Christina Henning nach Möglichkeit einen kurzen Hinweis, ob und wann Ihr kommt.

Bild fragte uns: wie finden wir die Elodea?

Für einen Sommerbericht über die Wasserpflanzen suchte die Bild ein Segler-Statement und erkundigte sich beim SVWK über die Stimmung: Natürlich nervt und vor allem behindert auch uns das Zeug ohne Ende ... aber man wächst ja an seinen Herausforderungen :-)
Nach dem Mähen vieler Bereiche und angesichts des einsetzenden Herbstes ist zudem Besserung in Sicht.

20-Jahr-Feier SVWK und Jahresabschluss 

Am 29. November 2014 möchten wir gerne mit allen Mitgliedern, Ehemaligen, Förderern und Partnern am und rund um den Kemnader See unser 20-jähriges Jubiläum feiern: 1994 wurde der Segelverein Witten-Kemnade nicht nur gegründet „um den Segelsport zu ermöglichen und zu pflegen“, sondern er „… verfolgt insbesondere die Aufgabe, die Jugend für diesen Sport zu begeistern, auszubilden und zu fördern.“ Bitte merkt Euch schon einmal diesen schönen Termin – eine gesonderte Einladung erfolgt im Laufe des Herbstes.

„Schlechtwettertraining“ der Jugend auf der Maas 

Eine Runde segeln, auf einer Wiese picknicken, vielleicht einen Abstecher in einen alten Hafenarm der Altstadt von Roermond – so hatten wir uns eigentlich unseren Segelausflug an die Maas an einem Samstag Anfang Mai vorgestellt.
Aber dann verdunkelten sich schon ab Anfang der Woche die Wetterprognosen zunehmend und die Zweifel stiegen beim Blick aus dem Fenster und auf die Wetterkarten von Tag zu Tag. Am Donnerstag dann hieß es dann die nächste Hürde nehmen: nachdem wir ein paar Runden im Nieselregen auf dem heimischen Kemnader See gedreht hatten, standen wir vor der Frage: Boote auf die Trailer packen, oder die ganze Aktion trotz der vorher langwierigen Terminsuche verschieben? Wir segeln zwar als Jugendabteilung bei so ziemlich jedem Wetter von Flaute bis Schneegestöber, aber einen Ausflug stellt man sich doch anders vor ... und etwas unkomfortable Bedingungen kennen wir von zu Hause aus genügend, dafür muss man nicht extra über die Landesgrenze fahren. Nach gefühlt endlosen Diskussionen mit exakt genau so vielen pro wie contra und einem auch nicht besonders weiterführenden Telefonat mit dem dortigen Bootsverleiher dann die Entscheidung: Es soll ja Leute geben, die für den Kauf von ein paar Blumen nach Holland fahren, dann schleppen wir halt auch unsere Boote mit und müssen riskieren, vor Ort nicht mehr ausrichten zu können als eine Pommes zu essen. Nach dem glücklichen Verpacken dreier Boote (das hat ja auch einen gewissen Übungseffekt, incl. der überraschenden Erkenntnis, dass man vielleicht auch die zugehörigen Segel mit einpacken sollte) dann auf dem vom Sturm mit Ästen und Blättern übersäten Nachhauseweg ein weiter mulmiges Gefühl. Bis Samstag haben wir dann alleine den auf dem Trailer trotz Persenning vollgelaufenen 420er drei mal gelenzt weiterlesen ...

Segler-Fußball

Für die seltenen Momente, in denen man sich als Segler auch an Land sicher bewegen können muss, bereitet sich unsere Fußballgruppe sportlich vor. Sie trifft sich als bunt gemischte Gruppe von derzeit sechs bis neun Spielern jeden Dienstag von 19:30 - 21:30 in der Sporthalle des Albert-Martmöller-Gymnasium-Witten. Für Rückfragen steht unser Sportwart (E-Mail) zur Verfügung.

Rund Holland unter Gennaker und Sternenhimmel

Ijsselmeer- und Nordsee-Törn Mai 2014: An einem verlängerten Wochenende im Mai war es wieder so weit – wir machten uns auf den Weg nach Holland zu unserem jährlichen Törn.

Schon 2013 hatte sich eine Strecke rund um Nord-Holland bewährt und daher folgten wir wieder dieser Route, nur dieses Jahr gegen den Uhrzeigersinn. In Monnickendam wurden zwei Boote gechartert, die wir mit einer Crew von je sechs Personen bezogen. Als am Mittwochabend auch die letzten Nachzügler, die an dem Tag leider noch arbeiten mussten, ankamen ging es auch – nach einer kurzen Einweisung – sofort los in Richtung Nordseekanal. Bei gutem Wind verzogen sich auch noch die letzten Wolken, so dass wir erst einen wunderbaren Sonnenuntergang auf dem Wasser genießen konnten und dann bei sternklarem Himmel weiterlesen ...
 

Jugend stärken

Reparaturen, Liegeplatzgebühren an die FZK, Verbandsbeiträge, Winterlager usw. sind allein durch die Mitgliedsbeiträger der Kinder und Jugendlichen nicht zu tragen. Durch regelmäßige Spenden oder eine Fördermitgliedschaft hilfst Du ganz praktisch dem Segelbetrieb des SVWK!

Unsere Segel-Hoodies sind da: endlich nicht mehr frieren

Hier und da sind ja noch ein paar Exemplare unserer vor rund zehn Jahren entstandenen, grauen SVWK-Shirts in Gebrauch. Also höchste Zeit, doch langsam eine Ladung Segel-Shirts nachzubestellen! Nachdem wir also die Druckvorlagen dafür wiedergefunden, überarbeitet und dann doch noch einmal neu angefertigt hatten, startete unsere Auswahlphase mit einigen Entwürfen in der Jugendabteilung. Erste Musterbestellungen waren von der Druckqualität mäßig, und die aufgedruckten Motive auch vertauscht: Unser Vereinslogo ist auf Textilien mit den üblichen Verfahren leider nicht schön zu drucken. Ein zweiter Anlauf mit anderem Dienstleister ging den Winter hindurch auch nicht so richtig vorwärts – machen wir nun Shirts oder Polohemden oder Hoodies? – sodass sogar unsere handgemalten Exemplare schneller fertig waren.

Im Frühsommer nun ein mittlerweile schwer angenervter weiterer Anlauf (immerhin konnte man nach Saisonstart jetzt die Nerven durch Segeln beruhigen). Nach diesen vielen Experimenten mit diversen Klamotten und Druckereien incl. fachmännischer Begutachtung durch unseren Bootswart (passt auf, dass er Euren Pulli nicht einkassiert und 'ne Persenning draus näht ...) hatten wir jetzt also die „endgültige Serie“, finden sie eigentlich ganz schön & kuschelig und hatten sie in Ratzeburg bei frischem Wetter schon viel in Gebrauch. Bei Interesse an weiteren Exemplaren: E-Mail an jugendwart@svwk.de, wir sammeln dann weiter für die nächste Charge.

Kraut-Problem und Rettungsfragen in der WAZ

Nicht nur am Kemnader See wuchert das Kraut.Was lernen wir aus dieser Meldung der WAZ?
  • Elodea nervt
  • Nach Kentern am Boot bleiben
  • kräftige Motorboote sind unverzichtbar für die Sicherheit

Segelfreizeit Ratzeburg: viel Spaß, krasser Wind und Wellen

Vier Tage lang konnten wir als Erwachsene, Familien und Jugendliche spannende und erholsame Tage am und auf dem Ratzeburger See verbringenIjss

Dümmer und Steinhuder Meer – diese beiden Segelreviere waren uns in den letzten Jahren vertraute Ziele der jährlichen Vereins- und Jugendfreizeit. 2014 kam uns dort aber eine angespannte Buchungslage in die Quere, und so besonnen wir uns auf eine im Vorfeld bereits diskutierte Alternative: den Ratzeburger See im Bundesland Schleswig-Holstein. Am Mittwochabend wurden wir dann nach der Anreise bereits von der malerischen Umgebung überrascht, sozusagen im Schatten des beeindruckenden Ratzeburger Doms liegt das Segelzentrum mitten in einer idyllischen Altstadt mit abendlichem Gaslaternen-Charme. Die ersten sieben Ankömmlinge hielt es nach dem Abendbrot zum Empfang dann nicht mehr lange an Land und so wurde direkt eins der 8er-Kanus zu Wasser gelassen.Kreuz und quer auf dem Ratzeburger See In den nächsten Tagen galt es dann, sich mit den anderen Gruppen im Segelzentrum abzustimmen und die Boots- und Kat-Verteilungen zu optimieren, was auch meistens prima geklappt hat, aber nicht nur weil Conny und Hasko vom Segelzentrum immer ein offenes Ohr für uns hatten: Die Wetterbedingungen waren doch eher sportlich zu nennen. Im weiteren Küstenverlauf war der Wind so stark, dass etliche norddeutsche Segelveranstaltungen darunter litten, und auch am Ratzeburger See war es so stürmisch, dass einige der anderen mit uns angereisten Gruppen gar nicht auf die Jollen aufgeteilt werden konnten – so hatten wir den See oft allein für uns.

Spaß & Sicherheit auf dem Wasser

Der Ratzeburger See erstreckt sich vom Segelzentrum rund 10 km nach Norden, und bei vielen Wetterbedingungen ist das dann schon eine ganz schöne Strecke. Nicht so bei diesem starken Wind: Nach dem Frühstück endlich losgelassen waren die ersten von uns schon ruckzuck da oben und pünktlich zum Mittagessen zurück. Was auch am Bootspark liegt, der von den Kids erst einmal argwöhnisch beäugt wurde: eine Conger mit Sturmsegel oder ein Polyvalken sehen spontan erst mal nicht sooooo cool aus. Sie bewährten sich dann aber hervorragend, alle auch bei so heftigen Bedingungen sicher aufs Wasser und wieder zurück zu bekommen. Wozu noch ein weiterer Aspekt beiträgt: es ist schon ein sehr beruhigendes Gefühl, dass sich im Hafen immer ein startklares Sicherungsboot und ein aufmerksames, einsatzbereites Ehrenamtlichen-Team befinden, die uns unterstützen können.

Ausflug in den Grenzfluss

Im Laufe der Tage haben wir dann alle erfreulicherweise sehr, sehr viel Zeit auf dem Wasser verbracht incl. einer gemeinsamen Tour mit allen Booten in die Nordspitze des Sees nach Rothenhusen: Dort hatten wir am Vortag bereits einmal ausgekundschaftet, dass man dort mit Schwung in den ehemaligen Grenzfluss zwischen Westdeutschland und DDR einfahren und dann ein Stück zwischen Bäumen weiterpaddeln und anlegen kann. Das ist schon eine urige Stimmung, und beim anschließenden Kaffee & Kuchen mit Blick über die ganze Länge des Sees haben wir besonders intensiv diese Stimmung genossen. Nicht nur an diesem Tag galt es allerdings, erst mal bei dem konsequent auf dem Hafen stehenden Wind überhaupt ablegen zu können.

Danke an die Ratzeburger – Ausblick 2015

Bleibt ein herzlicher Dank an das Team in Ratzeburg in der hervorragenden Küche, in der Verwaltung, der Bootshalle und an die Ehrenamtlichen, die uns auch den einen oder anderen Tipp gegeben haben und insbesondere an Conny („Für euch war ein toller Wind – für das Material ist das ja nicht so gut ...“) und Hasko für das in uns gesetzte Vertrauen.
Derweil haben wir intern schon wieder das nächste Jahr im Blick – das sieht doch schwer nach einer Wiederholung 2015 aus …

Den gesamten Bericht und Bilder gibt es hier
Fußnote zum Titelbild ganz, ganz oben: Bei der Aufnahme kamen weder Segler, Boote, Enten noch Wasserpflanzen zu Schaden :-)
Und als Belohnung fürs Durchhalten bis hier unten: vor ein paar Tagen wurde ein alter Seglertraum wahr: ein Blech Pflaumenkuchen auf dem Zugvogel! Verspeist allerdings erst auf Vorwindkurs. 
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