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#landwirtschaft  #bodenseekreis  #ltbw

Martin Hahn MdL
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Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen,

wenn Ihr auf Eurem Smartphone auf die Wetter App schaut, sehr Ihr, dass die Meteorologen weiterhin Rekordtemperaturen ankündigen. Heiße Sommertage hat es natürlich auch früher schon gegeben – und selbstverständlich wünsche ich allen Schüler*innen, die in der kommenden Woche in die Sommerferien starten, und alle Urlauber*innen lange Badetage. Trotzdem bereiten mir die sich häufenden Wetterphänomene Sorgen. Unser Klima verändert sich. Die Mahnungen der Schüler*innen sind berechtigt und wir, die Politiker*innen, tun gut daran, die Botschaften von Fridays for Future zu hören. Auch deswegen komme ich am Freitag dieser Woche um 15 Uhr sehr gern zur Kundgebung auf die Überlinger Hofstatt. Ich freue mich, mit Euch ins Gespräch zu kommen.

Euer

Martin Hahn

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Lebensarbeitszeitkonten schaffen Freiräume

"Grundsätzlich finde ich die Idee gut“, sagt Martin Hahn MdL über Lebensarbeitszeitkonten. Sie könnten ein Weg sein, um die Vereinbarkeit von Leben und Beruf in unterschiedlichen Lebensphasen neu und flexibler zu gestalten. „Lebensarbeitszeitkonten sind ein Instrument, um die Arbeit nicht nur flexibel auf Tage und Wochen, sondern auch auf Jahre zu verteilen“, sagt der Landtagsabgeordnete der Grünen für den Wahlkreis Bodensee. Während der gesamten Zeit bliebe der komplette Schutz der Sozialversicherung erhalten. „Natürlich müssten Details klar sein – entscheidend ist die Umsetzung“, so Martin Hahn. „Ein Konto, auf dem man sich freie Tage für später ansparen kann, bietet viele Vorteile – von der Familienplanung, bis zur Pflege von Angehörigen oder einfach, um sich selbst eine Auszeit zu nehmen. So schaffen sich Beschäftigte langfristig flexible Spielräume, ohne berufliche oder finanzielle Nachteile in Kauf nehmen zu müssen“, erklärte Thekla Walker, die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion GRÜNE im Landtag und Initiatorin des Fachgesprächs „Lebensarbeitszeitkonten im Öffentlichen Dienst“, das bereits in der ersten Juliwoche stattfand. Die Attraktivität des Arbeitsplatzes und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Arbeitsleben spielen angesichts der wachsenden Konkurrenz um Fachkräfte eine immer größere Rolle. Die grün-schwarze Regierungskoalition hat bereits in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, Modelle für Lebensarbeitszeitkonten im Öffentlichen Dienst des Landes zu entwickeln. Die Wirtschaft müsste natürlich mitziehen.
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Rote Karte für Kunstrasenplätze

Die grün-geführte Landesregierung will keine Kunstrasenplätze mehr fördern. Grüne und CDU haben im Umweltausschuss beschlossen, dass es künftig keine Zuschüsse mehr vom Land für die winzigen Plastikteilchen auf Kunstrasenanlagen geben soll. Auf der Mitgliederversammlung des Landessportverbands Baden-Württemberg e. V. erklärt Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, dass die Landesregierung, im Rahmen des Solidarpakts Sport IV ein Sonderprogramm zur Sanierung von Kunstrasenplätzen auflegen möchte. Damit will die Landesregierung das bisher in Kunstrasenfelder verfüllte und biologisch nicht abbaubare Kunststoffgranulat durch ökologisch unbedenkliche Alternativen ersetzen. „Wenn es regnet, gelangen die Plastikteilchen über Wind und Regen in die Umwelt“, so Martin Hahn MdL. Allerdings dürfe das Land die Sportvereine und Städte und Gemeinden dabei nicht alleine lassen. Granulat wird häufig aus alten Autoreifen hergestellt. „Das ist ganz schlechtes von Recycling“, so Martin Hahn. Das Land hat bei der Sportstättenbauförderung eine Verantwortung. „Landesförderung müssen wir in umweltschonendsten Alternativen investieren.“ Die EU-Kommission will den Einsatz von Mikroplastik verringern. Ein Verbot soll ab 2022 gelten. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts hat ergeben, dass Granulat zu den größten Verursachern von Mikroplastik zählt.
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Ziel bis 2030: - 42%!!

Das große Ziel heißt: Bis 2030 sollen in Baden-Württemberg im Bereich Landwirtschaft Treibhausgasemmissionen um 42% gegenüber den Werten von 1990 verringert werden. Wie die „Landnutzung“ zum Klimaschutz beitragen kann stand in der vergangenen Woche auch bei einem öffentlichen Fachgespräch der Grünen zum Thema „Klimaziele 2030“ im Landtag im Mittelpunkt. Vor etwa 80 Interessierten diskutierten Vertreter*innen aus der Wissenschaft, Praktikern*innen und Vertreter*innen aus der Politik im Landtag, welchen Beitrag Landwirtschaft, Forst und Ernährung zum Klimaschutz leisten können. Ein wichtiges Ergebnis war, dass dem Moorschutz eine besonders große Bedeutung zukommt. Moore sind die wirksamsten mega Kohlenstoffspeicher innerhalb der Landökosysteme. „Wenn wir sie trockenlegen, setzen wir Treibhausgase frei“, so Martin Hahn MdL. Bei der Trockenlegung von Mooren entweicht der gebundene Kohlenwasserstoff in die Atmosphäre. Deswegen spricht sich der Grüne Abgeordnete dafür aus, die Zerstörung von Moorgebieten zu stoppen. Weiter wünscht sich Martin Hahn ein größeres Engagement für die Renaturierung der Ökosysteme. Der Agrarpolitiker möchte Moore wieder bewässern, um Kohlenstoff zu binden. „Um das zu erreichen, müssen wir den Wasserstand in den Gebieten erhöhen“, so Martin Hahn. Die Landwirtschaft könnte profitieren und die wiedergewonnenen fruchtbaren Böden nachhaltig bewirtschaften.
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Ziel bis 2030: - 42%!!

Handwerker zwischen goldenem Boden und Zukunftsherausforderungen

Mit Martin Grath MdL, Sprecher für Verbraucherschutz und Handwerkspolitischem Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen, hat Martin Hahn, Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Bodensee, in dieser Woche mehrere Handwerksbetriebe im Bodenseekreis besucht. Zuvor trafen sich die beiden Abgeordneten zu einem Gespräch mit Vertreter*innen der Kreishandwerkerschaft. Die Abgeordneten bewegte bei ihrer handwerkspolitischen Tour die Frage wie sich das Handwerk für die Zukunft aufstellt: Welche Chancen eröffnen sich durch eine digitalisierte Arbeitswelt? Welche Herausforderungen kommen auf die Betriebe, auf Inhaber und ihre Beschäftigten zu?
Bei der Konrad Knoblauch GmbH in Markdorf tauschten sich die Abgeordneten über die spannenden Themen Handwerk, Nachhaltigkeit und Firmenkulturen im Wandel aus. Bei Metallbau Zwisler in Langenargen standen die Auszubildenden im Mittelpunkt. „Ein Auszubildender wurde gerade von einem Industriebetrieb abgeworben, bei einem anderen, den der Betrieb gern behalten möchte, ist noch unklar, ob er in Deutschland bleiben darf“, so Martin Hahn. Eine weitere Station der beide MdLs war die Firma Aktiva Solar in Bermatingen. „Mit der Beratung und professionelle Planung inklusive Renditeberechnung für Hausbesitzer, später der Montage und Installation von Solarstromanlagen“, leisten die Handwerker und Ingenieure einen ganz praktischen Beitrag zur Energiewende. „Den Handwerkern geht es zur Zeit blendend“, fasst Martin Grath das Ergebnis seines Austauschs mit den Betrieben zusammen. Mit dem Programm „Dialog und Perspektive Handwerk 2025“ der grün-geführten Landesregierung und des Baden-Württembergischen Handwerkstags (BWHT) soll sich das Handwerk auch für die Zukunft aufstellen.
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Martin Hahn im Gespräch mit Besucher*innengruppe

Einen Tag mit vielen Höhepunkten erlebten 30 Besucher*innen aus dem Bodenseekreis bei ihrem Landtagsbesuch in Stuttgart. Eingeladen hatte Martin Hahn MdL. Im Plenum verfolgte die Gruppe die Debatte über die Baden-Badener Landtagsabgeordnete Beate Böhlen, die bei der Wahl zur Bürgerbeauftragten später scheiterte. Die Grünen-Landtagsfraktion hatte Böhlen vorgeschlagen. Der bisherige seit 2017 amtierende Beauftragte scheidet zum 31. August aus. Bürger*innen können sich an die Beauftragte wenden, wenn sie Probleme mit den Behörden des Landes haben, beispielsweise mit der Polizei. Die Stelle hatte 2016 die damalige grün-rote Landesregierung geschaffen. Irritiert zeigte sich die Besuchergruppe über den Ton, den Mitglieder der AfD Fraktion gegenüber der Landtagspräsidentin Muhterem Aras anschlugen. Beim Abgeordnetengespräch mit Martin Hahn befragten die Besucher*innen ihren Abgeordneten zu „Pro Biene“, der B 31 Trassenführung zwischen Meersburg und Immenstaad sowie nach seiner Haltung zum neuen Mobilfunkstandard 5G. Bei der Reise nach Stuttgart hatte sich Martin Hahn für die klimaunschädlichere Bahn entschieden, die den Stuttgarter Bahnhof pünktlich erreichte. Während des Sommers ist die Strecke von Friedrichshafen über Ulm nach Stuttgart durchgängig befahrbar – SEV gibt es derzeit auf der Südbahn nicht.

Schwarzes Granulat

Wie schädlich Kunstrasen für die Gesundheit und die Umwelt sein  kann, zeigen viele Dokus im Web, die Ihr wie dieses Video streamen könnt.

Termine & Sonstiges

26.7.2019, 15 Uhr
Fridays for Future
Hofstatt Überlingen

 

30.7.2019, 10 Uhr
Petitionsausschuss
Oberteuringen-Blankenried

 

30.7.2019 15 Uhr
Umweltminister Franz Untersteller
Seenforschungsinstitut Langenargen

 

16.8.2019
Sozialminister Manne Lucha
ÜB-Deisendorf, Linzgau Kinder und Jugendhilfe
Heiligenberg Herzogin Luisen Residenz

 

Wir machen Ferien
 
1.8.2019 bis 18.8.2019
Abgeordnetenbüro Stuttgart geschlossen

5.8.2019 bis 25.8.2019
Wahlkreisbüro Überlingen geschlossen

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