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Martin Hahn MdL
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Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen,

Wir müssen jetzt den Klimaschutz in unserem Land vorantreiben, um den Pariser Klimavertrag einzuhalten und so den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die globale Erhitzung deutlich unter 2°C, möglichst 1,5°C zu halten, um heutigen wie folgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Der Kampf gegen die globale Erhitzung ist die Menschheitsaufgabe des 21. Jahrhunderts. Und das heißt, das jede und jeder Einzelne seien Beitrag leisten muss. Das gilt natürlich ganz besonders auch für die Land- und Forstwirtschaft. Unsere Bäuerinnen und Bauern schauen auf ausgedörrten Landschaften rund um ihre Höfe und müssen, wenn sich Extremsommer wie der im vergangenen Jahr wiederholen, wieder mit Ernteausfällen rechnen. Gleichzeitig trägt die Landwirtschaft zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Unsere Wälder leiden - trotz des Regens in den vergangenen Wochen - unter Wassermangel. Hitze, Stürme und der Befall mit Borkenkäfern. Der Klimawandel setzt unserem Wald, ganz besonders Fichten und Buchen, extrem zu. Lippenbekenntnisse zum Pariser Klimavertrag reichen nicht aus. Von unserer öffentliche Anhörung mit dem Titel „Klimaschutzziele 2030“, zu der die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am Dienstag kommender Woche, 16. Juli nach Stuttgart einlädt, erhoffe ich mir Klarheit darüber, was wir tun müssen. Im Mittelpunkt der Anhörung stehen die Handlungsfelder „Landwirtschaft“, „Ernährung“ und „Wald“. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Spannend wird es gerade übrigens auch in der Stadt Stuttgart, wo OB Fritz Kuhn Pflöcke einschlägt und 200 Millionen Euro in den Klimaschutz investieren möchte. Konkret geht es um die Förderung des Nah-, Rad- und Fußgängerverkehrs, von alternativen Verkehrssystemen und der regenerativen Energieerzeugung, das Pflanzen von Bäumen und Hecken sowie um das Verbot von Heizpilzen. Auch Forderungen an Land und Bund gehören zum Aktionsplan. Das Land soll den Weg für eine Nahverkehrsabgabe frei machen und Bus und Bahn stärker fördern. Der Flughafen Stuttgart, an dem die Stadt zu 35 Prozent beteiligt ist, soll - so der Wunsch der Stadt - auf Zubringerflüge nach München und Frankfurt verzichten. An die Adresse des Bundes richtete Kuhn die Forderung, eine Solardachpflicht für Neubauten zu beschließen und er spricht sich für ein bundesweites Tempolimit von 130 Kilometern und die Besteuerung des CO2 -Verbrauchs aus.

Euer

Martin Hahn

Einladung zur öffentlichen Anhörung „Klimaschutzziele 2030“

Die Fraktion GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg lädt am Dienstag, 16. Juli, von 9.30 bis 13.00 Uhr alle Interessierten zu einem öffentlichen Fachgespräch im Landtag zum Thema „Klimaziele 2030“ in den Landtag in Stuttgart ein. Im Mittelpunkt stehen die Handlungsfelder „Landwirtschaft“, „Ernährung“ und „Wald“ und was die „Landnutzung“ leisten kann, um den Ausstoß von Treibhausgasemissionen zu verringern.
Kaum ein anderer Bereich ist vom Klimawandel so stark betroffen wie die Landnutzung. Die Höhe des Ertrages und dessen Qualität werden durch Temperatur und Niederschläge wesentlich beeinflusst. Einerseits muss sich die Landnutzung an die Klimaveränderungen anpassen. Andererseits kann sie aber auch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, in dem sie ihren Energieverbrauch verringert, produktionsbedingte Treibhausgasemissionen reduziert, mit Ressourcen noch effizienter umgeht und Rohstoffe zur Energiegewinnung bereitstellt.
Aufgeteilt in die drei Themenbereiche „Wald“, „Landwirtschaft“ und „Ernährung“ will die Fraktion bei diesem Fachgespräch unterschiedliche Ansätze und Evaluierungen zur Treibhausgasreduktion in der Landnutzung von Vertreter*innen der Wissenschaft, Praktikern*innen, sowie aus der Politik näher beleuchten.
Martin Hahn lädt Interessierte herzlich ein, zur öffentlichen Anhörung nach Stuttgart zu kommen. Eine verbindliche Anmeldung ist noch möglich bis Montag, 15. Juli, 14 Uhr per E-Mail an martin.hahn@gruene.landtag-bw.de oder telefonisch an unser Stuttgarter Büro unter 0711 – 2063 615.
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Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Extreme Trockenheit: Die Mini-Sahara von Brandenburg

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Wüstenbildung in der Mark - Ostdeutschland ist von der Dürre heftig betroffen. Für einige Landwirte könnte ein zweiter Dürresommer in Folge das Ende bedeuten. Besuch in einer Region, die den Regen herbeisehnt.

Termine & Sonstiges

12.7.2019, 17 Uhr
25 Jahre Bodensee Stiftung
Mettnau, Radolfzell
 
16.7.2019, 9.30-13 Uhr
öffentlichen Anhörung „Klimaschutzziele 2030“
Landtag, Stuttgart
 
16.7.2019, 18.30 Uhr
Grünes Pressefest des Landesverbandes
Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
 
19.7.2019, 18 Uhr
Gedenkkonzert „75 Jahre Zerstörung Friedrichshafens“
Schloßkirche, Friedrichshafen
 
20.7.2019, 18 Uhr
Eröffnung Ailinger Dorffest

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