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#landwirtschaft  #bodenseekreis  #ltbw

Martin Hahn MdL
Newsletter

Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen,

heute möchte ich für Euch ein vorläufiges Resümee meiner Sommertour 2019 ziehen. Schwerpunktthemen waren Klima- & Umweltschutz. Vor Ort bin ich mit engagierten Menschen in meinem Wahlkreis Bodensee über viele sehr unterschiedliche Themen und Politikfelder ins Gespräch gekommen. Beeindruckt hat mich, wie viele Menschen sich an so vielen verschiedenen Plätzen für den Klima- und Umweltschutz einsetzen und für die das Gemeinwohl und die Zukunft unseres Planeten wichtiger sind als kurzfristige Betriebsgewinne. Ich bin dankbar für die Einblicke, die ich erhalten habe, und all die Anregungen. Was ich in den vergangenen Wochen im Bodenseekreis gesehen und erlebt habe, werde ich in den kommenden Monaten bei meiner Arbeit im Landtag einbringen. Sehr gern möchte ich meine Sommertour 2019 heute mit Euch teilen. Deswegen hat mein Newsletter ausnahmsweise Überlänge. Hinweisen möchte ich Euch auch noch auf den dritten globalen Klimastreik weltweit #AlleFürsKlima am 20.09.2019, an dem sich auch viele Unternehmen wie zum Beispiel Vaude aus der Region beteiligen.

Euer

Martin Hahn

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„Ich freue mich, dass sich Winfried Kretschmann für das Land entschieden hat. Winfried Kretschmann hat nach seinem Leitspruch ,Politik mach keinen Spaß aber Sinn‘ gehandelt und eine gute Entscheidung für Baden-Württemberg getroffen. Ich bin froh, dass Winfried Kretschmann angesichts der großen Aufgaben, wie Klimawandel und Veränderungen in der Wirtschaft, die vor uns stehen, bereit ist, auch in Zukunft weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Es ist wichtig, dass wir einen Regierungschef haben, der das Vertrauen der Bevölkerung hat und gerade auch in schwierigen Zeiten unpopuläre Entscheidungen vermitteln kann.“

Sommertour Auftakt in Webers Backstube in Friedrichshafen

Erste Station der Sommertour von Martin Hahn MdL war die Backstube Weber in Friedrichshafen. Mit Bäckermeister Hannes Weber hat sich der Landtagsabgeordnete auch darüber ausgetauscht wie sich ein Betrieb, der auf Qualität setzt, im Wettbewerb mit Backshops behauptet. Die Backstube Weber verwendet in ihren Broten nur Bio-Zutaten, setzt auf ausgewählte Rohstoffe aus heimischem Anbau, verarbeitet hausgemachten Natursauerteig und lässt den Teigen viel Zeit. Auf Backhilfsmittel verzichtet die Bäckerei. Die Verbannung von Analogkäse gehört zur Philosophie sowie der Einsatz von Eiern von glücklichen Hühnern. Auch die Eier, die für die Teige verwendet werden, kommen von freilaufenden Hühnern.
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Martin Hahn zu Besuch im Markgräflich Badischen Gutsbetrieb

Prinz Bernhard und Prinz Michael von Baden gärtnern biologisch. Sie haben den Markgräflich Badischen Gutsbetrieb des Hauses Baden auf ökologischen Landbau umgestellt. Gearbeitet wird in Zukunft nach Naturland-Richtlinien. Vorbild für Bernhard Prinz von Baden soll auch Highgrove in England, der Landsitz von Prinz Charles, sein, der schon lange biologisch gärtnert. Dem Landtagsabgeordneten der Grünen und agrarpolitischen Sprecher der Fraktion, Martin Hahn MdL, gefällt das. Bei seiner Sommertour 2019 machte der Agrarpolitiker auch Station auf Schloss Salem. „Ich freue mich, dass sich Prinz Bernhard und Prinz Michael von Baden, Forstbetriebsleiter Matthias Schenkel und der Betriebsleiter des Gutshofes Roman Strasser Zeit für ein Gespräch über Gemüse und aus aktuellem Anlass auch über eine zukunftsfähige Waldbewirtschaftung genommen haben“, so Martin Hahn.
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Testeinkauf in Markdorf: Supermarkt gegen Unverpackt

Bei seiner Sommertour 2019 hat Martin Hahn MdL den Selbsttest gemacht und Testeinkäufe bei Edeka Sulger und im Unverpacktladen Heimatliebe Unverpackt in Markdorf gemacht und die Einkäufe hinterher verglichen. Das Fazit: Einkaufen im Unverpacktladen macht besonders viel Spaß, weil beim Einkauf tatsächlich kein Verpackungsmüll anfällt. Wer Gefäße wie Gläser oder Plastikboxen mit Deckeln mitbringt, kann im Unverpacktladen Müsli, Spaghetti oder zum Beispiel Gummibärchen ganz ohne schlechtes Gewissen wegen Plastikmülls in unserer Umwelt und schlechter Recyclingquoten einkaufen. Auch im Supermarkt hatte Martin Hahn schon die Wahl zwischen mehr oder weniger Plastikverpackungen und damit zwischen einem mehr oder weniger umweltverträglichen Einkauf. Statt Waschmittel in einer Plastikverpackung legte der Abgeordnete der Grünen Waschmittel im Karton in den Einkaufswagen. Am Ende zahlte der Landtagsabgeordnete der Grünen bei Heimatliebe Unverpackt allerdings deutlich mehr. Ein direkter Vergleich der Preise ist aber wegen der unterschiedlichen Qualität der Ware nur schwer möglich.
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Naturbad Leustetten: Vorbildliches bürgerschaftliches Engagement

Beim Besuch während der Sommertour von Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter für den Bodenseekreis, im Naturbad in Leustetten hat alles gepasst, nur das Wetter leider nicht. Mit seinem Besuch im Naturbad wollte Martin Hahn bei seiner Sommertour 2019 auch darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass Kinder schwimmen lernen. Dazu brauche es viele kleine Bäder wie das in Leustetten, das Vorbildfunktion hat. Das bürgerschaftliche Engagement fürs Bädle hat ihn beeindruckt. „Ich habe größten Respekt vor so viel bürgerschaftlichem Engagement“, sagt Martin Hahn. Ohne die Mitglieder des Fördervereins, Unterstützer wie örtliche Handwerksbetriebe und die Gemeinde, die bei Sanierungen und auf dem Gelände hilft, gäbe es das Naturbad nicht. „Dabei sind solche überschaubaren, familienfreundlichen Schwimmbäder unverzichtbar“, findet der Abgeordnete. Wo sonst könnten Schwimmanfänger das Schwimmen so gut üben? „Mit dem Seepferdchen fängt das Schwimmenlernen doch erst an“, sagt Martin Hahn.
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EU-Verbot von Mikroplastik: Martin Hahn MdL trifft den Vorstand des FC09

Die Landesregierung von Grünen und CDU in Stuttgart stoppt die Landesförderung für Kunstrasenplätze, auf denen Granulat eingesetzt wird. Mikroplastik soll nicht mehr in die Umwelt gelangen. In Ba-Wü gibt es derzeit etwa 800 bis 1.000 Plätze. Das geht aus einer Anfrage im Landtag hervor. Die Sanierung eines Platzes samt Unterbau könnte jeweils bis zu 500.000 Euro kosten. Der Austausch des Kunststoffgranulats gegen ein Granulat aus Naturmaterial dürfte für rund 50.000 Euro machbar sein. „Wir dürfen die Sportvereine nicht alleine lassen“, sagte Martin Hahn MdL bei seiner Sommertour 2019 auf dem Kunstrasenplatz des FC09 Überlingen. Der Abgeordnete rechnet mit einer Übergangsfrist von mehreren Jahren. Mit Klaus Pillebeit, dem Vorsitzenden des FC09 Überlingen, Günter Hornstein, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins, und Rolf Geiger, Abteilungsleiter Grünflächen, Umwelt und Forst bei der Stadt Überlingen, und Markus Wolf, Gebietsleiter Grünflächen bei der Stadt Überlingen, erörterte Martin Hahn vor Ort auf dem Kunstrasenplatz auf dem Sportgelände Altbirnau in Überlingen die aktuelle Lage.
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Coworking Space ist zeitgemäßes Arbeiten

Im Coworking Space SEE.STATT am Bahnhofplatz in Friedrichshafen hat sich Martin Hahn mit dem Anbieter von Coworking Arbeitsplätzen PRISMA und Nutzerinnen und Nutzern über zeitgemäßes Arbeiten ausgetauscht. Der Abgeordete wollte bei der Station seiner Sommertour 2019 wissen: Wie sieht zeitgemäßes Arbeiten aus? Was sind die wichtigsten Vorteile von Coworking? Coworking ist ein sehr grünes Thema. Denn mit Coworking lassen sich genauso wie durch Homeoffice im günstigsten Fall lange Arbeitswege vermeiden. „Wenn wir mit Blick auf das Erreichen unserer Klimaziele über die Verkehrswende reden, dann sprechen wir Grüne auch immer darüber, dass es mit der gegenwärtigen Trennung von wohnen, arbeiten und einkaufen so nicht weitergehen kann“, stellt Martin Hahn fest. Denn am klimaunschädlichsten sind die Wege, die wir erst gar nicht zurücklegen müssen. Und auch über neue, innovative Arbeitsformen denken Grüne seit jeher nach. Ein Lebensarbeitszeitkonto ist ein anderes, das gerade aufpoppt. „Wir stehen aufgrund der Digitalisierung vor großen Veränderungen in der Arbeitswelt“, so der Landtagsabgeordnete für den Bodenseekreis.
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Grünes Blumenhaus Mayer setzt Ausrufezeichen

Ein Ausrufezeichen setzt das Blumenhaus Mayer in Friedrichshafen mit der ökologischen Ausrichtung des Blumenhauses. Florian Mayer, der das Blumenhaus vor erst zweieinhalb Jahren von seinen Eltern übernommen hat, holt so viel Natur wie möglich in seinen Betrieb. Sogar Bienenstöcke finden sich auf dem Betriebsgelände. Plastik und chemische Pflanzenschutzmittel hat er, wo immer es möglich ist, aus dem Familienbetrieb verbannt. Wenn es wie bei zugekauften Pflanzen und Trägern für Pflanzgefäße nicht ohne Plastik geht, setzt er konsequent auf Mehrfachverwendung von Töpfen und Mehrwegsysteme bei Trägern. Florian Mayer macht aber auch vor, dass es im Zierpflanzenanbau auch ohne Plastik geht. Pflanzen, die er selbst in dem Betrieb zieht, kommen bei ihm nur noch in Kokosfasertöpfe. Die Gefäße aus Naturmaterial zersetzen sich von selbst. Etwa 30.000 Plastiktöpfe werden so jedes Jahr allein im Friedrichshafener Blumenhaus überflüssig. Etwa viermal so teuer wie ein Plastikgefäß sind die umweltfreundlichen Töpfe aus Kokosfasern, sagt Florian Mayer. Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, hat das Blumenhaus Mayer bei seiner Sommertour 2019 besucht. Der Agrarpolitiker, der sich sonst vor allem mit Nutzpflanzenanbau beschäftigt, zeigte sich tief beeindruckt vom ökologischen Ansatz. 
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Wald leidet unter Klimawandel

Um die Zukunft unseres Waldes ging es bei einem Waldspaziergang mit Dr. Michael Strütt, Leiter des Kreisforstamtes des Bodenseekreises. Beim Waldspaziergag bei seiner Sommertour hat sich Martin Hahn MdL vor Ort ein Bild über die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels und Folgen von extremen Wetterereignissen auf unsere Wälder gemacht. Den Treffpunkt, den Parkplatz am Abenteuerspielplatz in Immenstaad, hatte Dr. Michael Strütt ausgesucht. Er wollte Martin Hahn nicht nur den öffentlichen Forst zeigen, sondern ihn auch auf die Schadenssituation im kleinstparzellierten Privatwald aufmerksam machen. In den Waldgebieten auch im Bodenseekreis gibt es erhebliche Borkenkäfer- und Dürreschäden vor allem an Fichte und Tanne und neu auch an der Buche. Im Fokus standen beim Rundgang denn auch der Wasserversorgungs-Stress, das Borkenkäferrisiko, das Sturmschadensrisiko und die Anpassungen im Wald an veränderte klimatische Bedingungen. Entscheidend für Martin Hahn ist, dass es gelingt, den Buchenwald in eine stabile Waldgemeinschaft umzubauen. Dazu braucht es auch neue Baumpflanzungen für den Mischwald. Martin Hahn spricht sich für eine naturnahe Waldbewirtschaftung aus. Martin Hahn sieht einige Ansätze in dem von Forstminister Peter Hauk vorgelegten Notfallplan kritisch. Der Minister habe vor allem auch die Interessen der Forstwirtschaft im Auge und versuche sich bei den schwierigen Haushaltsverhandlungen die hohen Millionenbeträge für sein Ministerium zu sichern. Hier geht es zu einem Video über die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald in Baden-Württemberg.
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Fleisch essen in Zeiten des Klimawandels?

Letzte Station der Sommertour 2019 war der Überlinger Schlachthof. Matthias Minister, Geschäftsführer & Inhaber von Fairfleisch und Geschäftsführer des Schlachthofes, hatte Martin Hahn MdL zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen. In Zeiten des Klimawandels und Protesten gegen Massentierhaltung und Tierleid geraten Metzger*innen und Fleischesser*innen immer mehr unter Druck. Als in diesem Sommer der Regenwald in Brasilien brannte, brannte er auch, weil die Verbraucher*innen in der EU immer mehr Fleisch essen. 60 Kilogramm konsumiert jeder Deutsche statistisch gesehen pro Jahr. Fakt ist, dass die Fleischproduktion, die für einen großen Teil des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich ist. Doch es gibt beim Essen auch den Gegentrend: Immer mehr Deutsche sind Vegetarier. Laut dem Vegetarierbund Deutschland ernähren sich in Deutschland 7,8 Millionen Menschen vegetarisch und rund 900.000 Menschen vegan. Wer nicht ganz aufs Fleisch verzichten will, wird Flexitarier. Martin Hahn MdL, agrarpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Landtag, wies bei dem Besuch des Schlachthofs darauf hin, dass es bei Fleisch sehr große Unterschiede gibt, was Qualität, Auswirkungen auf Umwelt und Klima und Tierleid angeht.
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Die Klimakrise ist da

Die UN warnt, dass nur noch zwölf Jahre bleiben, um fatale Folgen der Klimakrise einzudämmen. Führende Forscherinnen und Forscher sprechen gar von weniger als zwei Jahren. Die Zeit zu handeln ist genau jetzt. Wir haben die wissenschaftlichen Erkenntnisse, wir haben die technologischen Möglichkeiten, wir haben breite Zustimmung in der Gesellschaft, kurz: Wir haben alles was wir brauchen, um diese Krise anzupacken.
Unterzeichne jetzt unseren Grünen Klimaschutz-Appell an die Bundesregierung - zum Link.

Termine & Sonstiges

17.09.2019
AK Ländlicher Raum und Verbraucherschutz
Vor-Ort-Termin Wald in Zeiten des Klimawandels - Begehung Stadtwald Herrenberg: Waldschäden, Waldumbau, Waldzukunft
Herrenberg

20.09.2019
dritter globaler Klimastreik weltweit

21. + 22.09.2019
Landesdelegiertenkonferenz,
Leitantrag zum Klimaschutz „Klima schützen, Wohlstand sichern – Baden-Württembergs grüner Weg ins klimaneutrale und fossilfreie Zeitalter“
Sindelfingen

22.09.2019
25 Jahre Jugendfeuerwehr Owingen und Fahrzeugweihe
Hohenbodman

23.09.2019
Vortrag Martin Hahn MdL: Zukunft der Landwirtschaft zwischen Artenvielfalt und Preisdruck
Heilbronn

30.09.2019
Gemeindebesuch Kressbronn

30.09.2019, 19:30 Uhr
LAG Frauenpolitik: Frauenpolitisches Treffen mit Agnieszka Brugger (MdB)
Friedrichshafen

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