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#landwirtschaft  #bodenseekreis  #ltbw

Martin Hahn MdL
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Liebe Leser*innen, liebe Freund*innen,

wir Grüne im Bodenseekreis sind gestern mit unserem traditionellen Neujahrsempfang ins neue Jahr 2020 gestartet. Allen, mit denen ich bisher noch nicht sprechen konnte, möchte ich heute noch ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Für uns Grüne im Bodenseekreis hat es sehr gut begonnen. Mit mehr als 150 Gästen sind wir gestern in Salem in die grünen 20-er Jahre des neuen Jahrhunderts aufgebrochen. Mit dabei waren nicht nur viele unserer mittlerweile 305 Mitglieder im Bodenseekreis und Kommunalpolitiker*innen, sondern mit Anja Reinalter und Sarah Heim auch Mitglieder des Grünen Landesvorstands und des Vorstands der Grünen Jugend Ba-Wü, Vertreter*innen der Grünen Landesarbeitsgemeinschaften Frauen, Landwirtschaft und WiSo, Gäste aus unseren Nachbarkreisverbänden, Salems Bürgermeister Manfred Härle und als Neujahrsrednerin Maria Heubuch, unsere profilierte grüne Agrarpolitikerin. Herzlichen Dank sagen möchte ich auch an Birgit Zauner vom grünen Kreisvorstand für die Moderation des Neujahrsempfangs. Allen, die gestern vielleicht nicht dabei gewesen sind, möchte ich heute noch eine Kurzzusammenfassung unseres Neujahrsempfangs und der Redebeiträge geben.

Euer

Martin Hahn

Zitat Neujahrsrede Maria Heubuch:

"Wir brauchen mutige Entscheidungen in Brüssel und mutige Umsetzung in Berlin ."

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Martin Hahn: Aufbruch in ein grünes Jahrzehnt

Martin Hahn MdL, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, sieht ein grünes Jahrzehnt anbrechen. Er sagte, die grünen Themen seien in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der MdL warb für politische Diskussionen und das Finden von Kompromissen. „Der Wind geht in unsere Richtung“, so Martin Hahn. Mit den neuen Mitgliedern seien auch neue Meinungen in die Partei gekommen. Es sei entscheidend, den Diskurs in der Partei und Gesellschaft zu führen und angesichts der Polarisierung, den Kompromiss zu suchen. In der Bevölkerung sei eine große Dynamik zu spüren. Diskussionen seien wichtig, gerade in einer Zeit, in der Despoten wie Trump und Johnson ein hohes Maß an Anerkennung bekommen. Der MdL stellte fest: „Das Wesen der Demokratie ist der Kompromiss.“ Dass bei Pro Biene ein Kompromiss gefunden worden ist, sieht er als großen Erfolg der Landesregierung. Er gehe weiter als das eigentliche Volksbegehren. Der Abgeordnete lobte auch den Grundsatzprogramm-Prozess der Grünen, die noch in diesem Jahr ein neues Grundsatzprogramm beschließen möchten.
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Sarah Heim: Raus aus der „grünen Blase“

Sarah Heim, Mitglied des Landesvorstands der Grünen Jugend, sagte in ihrem Grußwort, sie sei über die Flüchtlingshilfe zu den Grünen gekommen. Es gehe ihr um Veränderung. Das Ziel grüner Politik sei für sie, raus aus der „grünen Blase“ zu kommen. Es gehe darum, Forderungen von der Straße wie von Fridays for Future oder Ende Gelände in die Parlamente zu tragen. Sie sprach von frischen Ideen und lauten Stimmen und der Notwendigkeit der „sozial-ökologischen Transformation“. Die Landesschatzmeisterin der Grünen Jugend erklärte: „Meine Generation spürt den Zeitdruck.“ Zur grünen Zukunft gehört für sie auch eine Wahlrechtsreform in Baden-Württemberg.

Maria Heubuch: Europa ist das Beste, was wir haben

Martin Hahn MdL kündigte die Neujahrsrednerin Maria Heubuch, eine Legislatur lang Europa-Abgeordnete der Grünen aus Leutkirch, als „starke Stimme für die Landwirtschaft im Europa Parlament“ an. Maria Heubuch sprach über Klima und die sich verschärfende Weltlage. Sie sagte, der Jahreswechsel sei immer auch die Zeit der Rückblicke. Sie legte den Finger in die Wunde. Viele Menschen seien nicht zufrieden gewesen mit 2019, soziale Unruhen prägten das vergangene Jahr und Donald Trump spiele den Racheengel. Die entscheidende Frage laute: „Wie ankommen, wo wir hin wollen.“ Der Wunsch nach einfachen Lösungen sei spürbar. Doch die gibt s nicht. Die großen Zukunftsfragen sind aus Sicht von Maria Heubuch das Klima und der Erhalt der Biodiversität. Sie erwähnte Überflutungen in Somalia, Italien und Indonesien, die Brände am Amazonas und in Australien und mahnte, dass in den letzten 40 Jahren ein großer Teil der Arten verschwunden sind. Verloren habe die Welt nicht nur Tiere, sondern auch Pflanzenarten und damit Erbgut und Teile unserer Lebensgrundlage. Fridays for Future sei längst nicht mehr nur eine Schülerbewegung. Maria Heubuch sieht die Notwendigkeit zum Handeln. Doch die Welt ist kompliziert. Wenn die bäuerlichen Betrieben zwischen Anforderungen aus der Gesellschaft und den Interessen der Ernährungsindustrie noch mehr an Boden verlieren, wäre der Schaden für die Umwelt noch größer. Maria Heubuch geißelte auch den ungebremsten weiter voranschreitenden Flächenverbrauch wie ihn zum Beispiel die Regionalplanung auf Salemer Gemarkung vorsehe. Sie appellierte, neu zu denken und sparsamer mit der Fläche umzugehen, indem zum Beispiel Parkplätze in die Erde gebaut werden oder wir vielleicht bald auch weniger davon brauchen. Nationalstaaten seien mit den großen Herausforderungen überfordert. Maria Heubuch sagte: „Europa ist das Beste, was wir haben.“ Maria Heubuch hat hohe Erwartungen an die neue EU Kommission. Genauso entscheidend wie der von von der Leyen versprochene „Green Deal“ ist aber der neue Finanzrahmen, so die Politikerin der Grünen. Hier werden die Pflöcke für Klimaschutz, Entwicklungs- und Agrarpolitik eingeschlagen. In Brüssel entscheidet sich wie es mit Klimaveränderungen, Artenvielfalt und Tierwohl weitergeht. Eine Schlüsselrolle spiele bei der Umsetzung dann Berlin. Demokratie sei immer die Suche nach dem besten Weg. Maria Heubuch forderte „mutige Entscheidungen in Brüssel und mutige Umsetzung in Berlin“.

Unser Catering: Aus der Region

Beim Kulinarischen hat der grüne Kreisverband mit regionalen und Bioprodukten ein Ausrufezeichen gesetzt. Sekt und Wein lieferte Bio-Winzer Thomas Pfisterer aus Hagnau, das Bier die Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch, Brot das Schlosscafé Neyer in Heiligenberg, Käse das Milchwerk Bergpracht aus Tettnang und die Wildschweinsalami stammte aus der Metzgerei Zugmantel in Überlingen. Ums Catering haben sich ehrenamtlich Corinna Höhn, Claudia Schacht und Karol Roller aus meinem Büro gekümmert. Herzlichen Dank!

Musik: Mit Klezmer ins neue Jahr

Die Klezmergruppe Akiba spielte traditionelle jüdischer Musik. Das Quartett um Kreisvorstandsmitglied Matthias Klemm, das sich schon in Studienzeiten in Weimar zusammengefunden hatte, kam bei den Gästen sehr gut an. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im vergangenen Herbst sei es sehr gut gewesen, mit Klezmer ins neue Jahr zu starten, meldeten gleich mehrere Gäste zurück.

Neujahrsansprache von Winfried Kretschmann verpasst?

In seiner Neujahrsansprache spricht Ministerpräsident Winfried Kretschmann von drei eindrücklichen Begegnungen in 2019. Drei Begegnungen zeigen, dass das Land allen Grund zur Zuversicht hat. Weil sich hier große Traditionen mit großen Zukunftschancen verbinden. Weil man anpackt statt zu zaudern. Und weil das Land offen und mutig ist.
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Termine & Sonstiges

09.01.2020:

Hohebucher Agrargespräch 2020
Ländliche Heimvolkshochschule Hohebuch
Waldenburg

 

14.01.-16.01.2020:
Fraktionsklausur
Heidenheim

 

16.01.-17.01.2020:
Grüne Woche
Berlin

 

20.01.2020:
Neujahrsempfang Landesvertretung Ba-Wü
Brüssel

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