NEIN am 21. Mai zum neuen Energiegesetz!
(Energiestrategie 2050
)
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alliance énergie - Newsletter 7/2017


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In Unternehmerkreisen hört man über die Energiestrategie 2050, diese sei zwar nicht perfekt, aber annehmbar. Schliesslich gebe es keine vernünftige Alternative. Stimmt das?

Die Antwort ist zwei Mal nein. Erstens ist das Problem, das die Energiestrategie 2050 lösen soll, nicht naturgegeben, sondern frei gewählt. Das erklärte Ziel, auf 40 Prozent einheimische, günstige und CO2-freie Stromproduktion zu verzichten und neue Kernkraftwerke zu verbieten, ist noch nicht einmal sechs Jahre alt. Wer es nicht setzt, befindet sich nicht im Zugzwang.

Zweitens steckt die Stromversorgung tatsächlich in Schwierigkeiten, die durch die europaweite Politik einer Energiewende – radikale Bevorzugung erneuerbarer Energien und immer tiefere staatliche Eingriffe – verursacht sind. In den USA bezahlen die Endverbraucher für die Kilowattstunde Strom heute 10 Cent. In der Schweiz ist es das Doppelte, in Deutschland das Dreifache. Europas Überregulierung führt zu tiefen Marktpreisen und hohen Endverbraucherpreisen. Der europäische Strommarkt ist faktisch ausser Kraft gesetzt.

Das neue Energiegesetz löst die vorhandenen Probleme der Stromversorgung nicht, sondern verschärft diese noch. Wer sich dieser Erkenntnis heute verschliesst, wird morgen einen fürchterlichen Preis bezahlen. Denn Stromnetze, Kraftwerke und Grenzkapazitäten gehorchen nicht der politischen Korrektheit, sondern den Gesetzen der Physik. Wenn der letzte Toleranzwert einmal überschritten ist, dann knallt es. Der Auslöser wird ein Zufall sein, der bei einer verantwortlichen Politik problemlos aufgefangen worden wäre.

Das Energiegesetz beseitigt nicht die Gefahr des Konkurses und der Verstaatlichung der Stromunternehmen (die vorgesehenen 0,2 Rp./kWh für die bedrängte Wasserkraft sind ein Tropfen auf den heissen Stein und praktisch ein Schweigegeld an die Strombranche und die Gebirgskantone), es bremst nicht den Anstieg der Strompreise, sondern beschleunigt diesen, und es behebt auch nicht die Stromknappheit im Winter, sondern verschärft diese. Von Dreckstrom-Import, fossilen Kraftwerken in der Schweiz und Landschaftsverschandelung ganz zu schweigen.

Wer Bundesrätin Leuthards unzutreffende Rede einer „alternativlosen Energiewende“ übernimmt, mag damit zwar diesem oder jenem Stirnrunzeln entgehen, verrät aber seine Mitbürger, die es nicht besser wissen können, und seine Kinder.

Die Alternative ist übrigens einfach: Ablehnung des Energiegesetzes am 21. Mai, um weiteren Schaden zu verhindern, und den sofortigen Auftrag an den Bundesrat zu einer wirksamen vorübergehenden Nothilfe für die bedrängten Stromwirtschaft, damit diese unsere Vermögenswerte der Stromversorgung zum Wohl aller sichern kann. Begleitend, und dies ist kein Widerspruch, muss der Gesetzgeber sich schrittweise aus dem Energiesystem zurückziehen, damit dieses wieder frei atmen kann und der Strommarkt gesund wird. Alles Übrige ergibt sich dann von selbst.

Einen Foliensatz zum Thema dieses Editorials finden Sie hier.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

 

***Weltklasse (noch)***

Laut World Economic Forum (WEF) verfügt die Schweiz weltweit über die beste Energieversorgung. Das meint, dass sie den Kompromiss zwischen Versorgungsqualität, Erschwinglichkeit und Umweltverträglichkeit am besten löst, und zeigt, dass 1. unsere gegenwärtige Kombination von Erdöl, Erdgas, Wasserkraft und Kernenergie unschlagbar ist, und 2. schwerwiegende Veränderungen an unserer Energieversorgung nur eine Verschlechterung mit sich bringen können.
>> Kurzbricht (auf Englisch)
>> Website (auf Englisch)
 

So nicht!

Der Chefredaktor der NZZ, Eric Gujer, und Wirtschaftsredaktor Giorgio V. Müller kritisieren die Energiestrategie 2050. 
>> Müllers Artikel
>> Gujers Artikel
 

So nicht! (2)

Bundesrätin Leuthard behauptet, das neue Energiegesetz verringere die Auslandabhängigkeit der Schweiz und fördere Innovationen.
>> mehr
>> Finanz und Wirtschaft weist auf Subventionen bis nach 2040 hin
>> Basler Zeitung bezeichnet Leuthards Abkanzlung von Kritikern als unschweizerisch
 

Stimme der Wirtschaft

Das „Wirtschaftskomitee gegen das Energiegesetz“ warnt vor Strommangel im Winter, endlosen Subventionen noch mehr Bürokratie.
>> mehr
>> Kampagnen-Website
>> Facebook-Seite (bitte mit „gefällt mir“ markieren und Beiträge teilen)
 

Stimme der Wirtschaft (2)

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Thurgau bekämpft das neue Energiegesetz.
>> mehr
>> IHK St. Gallen-Appenzell unterstützte bereits das Referendum
>> Der Verband der Brennstoffhändler, Swissoil, lehnt das Energiegesetz ab
 

Stimme der Wirtschaft (3)

Die SVP Schweiz hat mit 322 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung die Nein-Parole zum neuen Energiegesetz beschlossen.
>> mehr
>> Überparteiliches Komitee hat Abstimmungskampagne lanciert
>> In Zug bekämpft ein bürgerliches Komitee aus CVP, FDP und SVP das Energiegesetz
 

Umweltschützer

„Freie Landschaft Schweiz“ kritisiert andere Umweltorganisationen dafür, aus der Schwächung des Landschaftsschutzes nicht „die Konsequenzen zu ziehen und gegen die Energiestrategie anzutreten“.
>> mehr
 

Baron Münchhausen

Economiesuisse ruft nach ihrer Stimmenthaltung zum Energiegesetz zu Disziplin auf, damit die Schweiz aus dem „Regulierungssumpf“ komme.
>> mehr
>> Weltwoche stellt „Verluderung der intellektuellen Disziplin“ bei Economiesuisse fest
>> SVP-Präsident Albert Rösti kritisiert kurzsichtige Economiesuisse-Mitglieder
 

Tod durch Energiewende

Um Energie zu sparen, stellt das Bundesamt für Strassen Strassenbeleuchtungen ab, obwohl die Anwohner aus Sicherheitsgründen dagegen protestieren.
>> mehr
 

Zwangsumsiedlung durch Energiewende

Der Ersatz der schweizerischen Kernenergie durch Sonnen- und Windenergie würde das 40- bis 60-Fache des heute verfügbaren Fassungsvermögens unserer Pumpspeicher erfordern.
>> mehr (Seite 17)
 

Geschäftsaufgabe durch Energiewende

Das Elektrizitätswerk Kölliken soll verkauft werden, da der Betriebsaufwand durch eine Energiewende zu gross wird.
>> mehr
>> Der Deutsche Energiekonzern E.on schrieb letztes Jahr 16 Milliarden Euro Verlust
>> NZZ: „Das Bekenntnis der Politik zum Industriestandort tönt zunehmend hohl“
 

Versorgungslücke durch Energiewende

Mit der zunehmenden erneuerbaren Stromproduktion in Deutschland und den alternden AKW in Frankreich ist unsere Stromversorgung im Winter gefährdet.
>> mehr
>> Stromsperren gegen Deutschland kämen der schweizerischen Wasserkraft zugute
 

Verarmung durch Energiewende

Während Europa innert zehn Jahren 750 Milliarden Dollar für erneuerbare Energien ausgegeben hat, hat sich sein Strompreis verdoppelt.
>> mehr (auf Englisch)
 

Filz

Das Komitee „Schweizer Wirtschaft für die Energiestrategie 2050“ vereinigt fast ausschliesslich Empfänger von Energie-Subventionen.
>> mehr
>> Kantonale Energiedirektorenkonferenz unterstützt neues Energiegesetz
 

Filz (2)

Der Verein „Landenergie Schaffhausen“ streicht eine Befangenheitsklausel aus seinen Statuten, damit der neue Präsident Aufträge des Vereins annehmen kann. Der Antrag auf Statutenänderung kam vom Präsidenten selbst.
>> mehr
 

Wo liegt Europa?

Letztes Jahr wurden weltweit zehn neue AKW in Betrieb genommen: fünf in China und je eins in Indien, Pakistan, Russland, Südkorea und den USA.
>> mehr
>> Vergleich der Stromerzeugung aus AKW und Fotovoltaik (PowerPoint-Folien)
 

Sinn-frei

Nationalrätin Elisabeth Scheider-Schneiter (CVP) preist das neue Energiegesetz als „liberal und der richtige Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit vom Ausland und mehr Versorgungssicherheit im Inland“.
>> mehr
 

***Weltverbesserer...***

Energiewender kämpfen nicht zuletzt für eine bestimmte Weltanschauung. Deshalb haben kritische Argumente über die Schäden einer Energiewende auf sie nur eine beschränkte Wirkung. Ähnliche Verständigungsschranken bestanden bis in die 1950er-Jahre mit Kommunisten. Der amerikanische Intellektuelle David Horowitz wuchs als Kommunist auf und wurde ein Liberaler. Er erzählt seinen bewegenden Lebensweg.
>> mehr (Video, auf Englisch)
>> Liberale, die dem Kampf der Ideen ausweichen, verlieren (Wiederholung)
Jetzt braucht es nur noch Fotovoltaik-betriebene Helikopter, und die Energiewende kommt gut…
Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Es ist ein Netzwerk von Kritikern einer vom Staat erzwungenen Energiewende.

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