Wir wenden die Energiewende
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alliance énergie - Newsletter 13/2016

 

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Der Nebel über der Energiepolitik lichtet sich. Im Herbst stimmen wir über die Atomausstiegsinitiative ab und sammeln Unterschriften fürs Referendum gegen die Energiestratege 2050.

Gemäss Atomausstiegsinitiative müssten unsere Kernkraftwerke nach 45 Jahren Betrieb stillgelegt werden. Technisch halten sie aber 60 Jahre und mehr. Der Staat darf bisher nur bei ungenügender Sicherheit eine Stilllegung anordnen. Würde die Volksinitiative angenommen, dann müssten das AKW Beznau I sofort und Beznau II und Mühleberg nächstes Jahr ausser Betrieb genommen werden. Die Eigentümer müssten aus Steuermitteln entschädigt, es müssten schweizerische Gaskraftwerke gebaut und massiv mehr Strom aus ausländischen AKW und Kohlekraftwerken importiert werden. Die Zwängerei der Initianten und die Nachteile für unsere Stromversorgung und die Volkswirtschaft sind offensichtlich. Deshalb kämpfen der Bundesrat, das Parlament, die Wirtschaft und die bürgerlichen Parteien gegen die Atomausstiegsinitiative. Sie wird wahrscheinlich deutlich abgelehnt.

Anspruchsvoller ist das Referendum gegen die Energiestrategie 2050, mit voraussichtlich folgendem Zeitplan: Verabschiedung vom Parlament am 30. September, Beginn der Unterschriftensammlung am 11. Oktober und Eingabefrist am 19. Januar 2017. Das Departement Leuthard und das Parlament haben potentielle Referendumswillige – Stromwirtschaft, energieintensive Branchen, Exportwirtschaft und Gewerbe – mit Zuckerbrot und Peitsche so traktiert, dass sie inzwischen glücklich, windelweich oder einfach erschöpft sind. Entsprechend patriotisch ist der Einsatz fürs Referendum, da eine Energiewende die Schweiz schrittweise verschandeln, auszehren und lahmlegen würde. Die grösste Aufgabe ist, die Diskussion aus dem Kreis der technisch und ökonomisch Geschulten auf die ganze Gesellschaft zu erweitern, sie also zu einer Herzensangelegenheit für jedermann zu machen. Es kommt auf jeden Einzelnen an: jede Person, jede Organisation, jeden Franken – nur so kann das Referendum gelingen.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

PS: Wünsche Sie z.B. in Ihrem Verein, Ihrem Unternehmen oder an Ihrem Wohnort einen Vortrag zur Mobilisierung fürs Referendum? Ich unterstütze Sie gern.

 

Achtung, Energiewende!

Die Aufsichtsbehörde des Bundes im Elektrizitätsbereich, ElCom, schätzt die Versorgungssicherheit der Schweiz nur mittelfristig als gesichert sein und warnt, sich auf vermehrte Stromimporte zu verlassen.
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Wieder-Einstieg

Die Schwedische Regierung hat ihre Ausstiegspläne aus der Kernenergie umgestossen und schafft eine Steuer auf diese ab, um Investitionen in neue AKW zu erleichtern.
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Kernschmelze

Swisselectric-Geschäftsführer Beat Moser pariert gekonnt Prof. Rolf Wüstenhagens Beschwörung einer „ökonomischen Kernschmelze“ der Kernenergie.
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>> Plädoyer eines Bankfachmannes gegen den Atomausstieg
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Klartext

BKW-Chefin Suzanne Thoma will ihre Firma möglichst bald aus dem Strommarkt herausführen (!) und stellt fest, dass sich Investitionen in neue Energiespeicher, die es in Zukunft zur Versorgungssicherheit braucht, heute nicht lohnen.
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Schildbürger (Forts.)

Schaffhausen musste eine 30 Millionen Franken teure funktionsuntüchtige Abfallentsorgungsanlage zur Energieerzeugung abschreiben. Ein ebendort mit KEV subventioniertes Schwachwind-Kraftwerk ereilt vermutlich das gleiche Schicksal. Die Medien lobten beide Projekte in den höchsten Tönen. (vgl. Newsletter 14/2015 und 2/2016)
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Schildbürger (2)

Der Stadtpräsident von Laufen (BL), Alex Imhof (CVP), wendet sich gegen eine Baselbieter CO2-Steuer. (vgl. Newsletter 12/2016)
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Brüder Grimm

Die Neue Zürcher Zeitung bezeichnet Deutschlands Energiewende als „High-End-Version der DDR-Planwirtschaft“ und räumt mit einigen Mythen auf.
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***Progressiv***

Einige US-amerikanische Umweltorganisationen haben ihre Ablehnung der Kernenergie aufgegeben und setzen sich nun für deren Erhalt ein.
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Heute schon von grünem Strom geträumt...?
Die Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Sie ist ein Netzwerk von Kritikern einer staatlich erzwungenen Energiewende.
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