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alliance énergie - Newsletter 12/2016

 

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Economiesuisse, der Verband der grossen Schweizer Unternehmen, hat bekanntgegeben, er werde ein Referendum gegen die Energiestrategie 2050 nicht unterstützen. Dies, nachdem Economiesuisse diese wiederholt scharf kritisiert hat. Monika Rühl, die Direktorin, gibt zu, die Energiestrategie könne „unmöglich aufgehen“.

Damit kapituliert der Wirtschaftsverband vor einem Plan, der die hervorragende Schweizer Energieversorgung zerstören und massiv verteuern würde, als wäre sie nicht ein grundlegender Produktionsfaktor, und als sei dem Verband das Wohl des Landes egal. Um das Gesicht zu wahren, wird wider besseres Wissen behauptet, man habe im Parlament erhebliche Verbesserungen erreicht. In Wahrheit ist die Energiestrategie im Kern unverändert: Die Schweiz soll auf 40 Prozent Stromproduktion verzichten, der Energieverbrauch soll staatlich gesenkt und teure, für die Energieversorgung nutzlose Alternativanlagen sollen gebaut werden. Ein vorgezogener Atomausstieg war nie Bestandteil des bundesrätlichen Plans. Weiter soll der schweizerische CO2-Ausstoss – an der Wirtschaftsleistung gemessen bereits heute der tiefste (!) aller industrialisierten Länder – um drei Viertel reduziert werden. Jedes Kind weiss: Wenn ein Bauplan nicht stimmt, dann darf mit dem Bau nicht begonnen werden. Die angefangenen Arbeiten müssen angehalten werden.

Wenn die Wirtschaftsverbände zu schwach sind, um einen zerstörerischen Plan zu stoppen, dann bleibt einer übrig, der stärker ist als sie: das Volk. Findet die Wirtschaft ihren Mut wieder, wenn das Referendum einst erreicht ist? Es ist zu hoffen.

Möchten Sie den Kampf fürs Referendum unterstützen? Sie können dies mit einer Spende tun. Weitere Angaben finden Sie hier.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

 

Economiesuisse kneift

Economiesuisse hat den Kampf gegen die Energiestrategie 2050 aufgegeben. Der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) bezeichnet dies als „falsche Botschaft zur falschen Zeit“.
>> Ankündigung von Economiesuisse
>> Antwort des Schweizerischen Gewerbeverbands
>> Kritik von Economiesuisse an der Energiestrategie vom 30. November 2014
>> Kritik von Economiesuisse an der Energiestrategie vom 12. Dezember 2014
>> Kritik von Economiesuisse an der Energiestrategie vom 23. Februar 2015
>> Economiesuisse bekämpft Energiestrategie 2050 in der „Arena“
>> Kritik von Economiesuisse an der Energiestrategie vom 18. September 2015
 

Adieu, Landschaftsschutz 

Der Ständerat hat in seiner letzten Beratung der Energiestrategie 2050 die Forderung nach einem strengen Landschaftsschutz fallen gelassen.
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>> Stiftung Landschaftsschutz erwägt Volksinitiative zum besseren Landschaftsschutz
 

Fertig lustig

Der Stadtzürcher Stromversorger EWZ denkt nach einem Gewinneinbruch über Budgetkürzungen, Abstriche beim Angebot und die Geldablieferung an die Stadt nach.
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>> Beim EWZ duzt man sich, um besser durch schwere Zeiten zu kommen
>> EWZ darf ab 2034 keinen Strom aus AKW mehr verkaufen
 

Fertig lustig (2)

Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt Belgien davor, seinen auf 2025 beschlossenen Atomausstieg zu vollziehen, da dieser die Versorgungssicherheit gefährden würde.
>> mehr (auf Englisch)
 

Referendum

Der Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber (DSV) fordert, einen Atomausstieg „demokratisch zu legitimieren“.
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>> Finanz und Wirtschaft hofft auf Referendum gegen Energiestrategie 2050
>> Alliance Energie kündigt Referendum gegen Energiestrategie 2050 an
 

Loblied auf Energiewende

Das Baselbieter Parlament heisst eine kantonale Energieabgabe mit Unterstützung aller Parteien ausser der SVP gut. 
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Gebrochen

Die europäische Elektrizitätswirtschaft hat in den vergangenen fünf Jahren 104 Milliarden Euro an Wert abgeschrieben und flüchtet sich in staatlich geschützte und subventionierte Bereiche.
>> mehr
 

Kopflos

Laut einer neuen Studie sind Gebäudesanierungen reine Geldverschwendung: eine Tonne CO2 vermeiden kostet 253 Franken, ein entsprechendes Zertifikat 8 Franken.
>> mehr
>> Kanton Bern verschärft Verbrauchsvorschriften für Neubauten
 

Kopflos (2)

Die europäische Energiepolitik aus US-amerikanischer Sicht (auf Deutsch).
>> mehr
>> Expertenaussagen über die europäische Energiepolitik vor dem US-Parlament (auf Englisch)
 

Verkaufte Wissenschaft

Universität St. Gallen verwendet Forschungs-Geld für Energiewende-Propaganda.
>> mehr
 

Kollateralschaden

Wegen vermehrter Stromimporte in die Schweiz ist der Anteil nicht deklarierten Stroms („Graustrom“) in nur einem Jahr von 13 auf 18 Prozent gestiegen.
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>> Comparis verteidigt vermehrten Stromimport
 

***Klassenkampf***

Klimapolitik ist sozialistische Umverteilung im Weltmassstab.
>> mehr (auf Englisch)
 

***Klassenkampf (2)***

Die Grünen-Präsidentin Regula Rytz und der grüne Aktivist Heini Glauser offenbaren ihre Gedanken über eine Energiewende in einem Interview mit der linken Wochenzeitung. Dieses gibt uns Gelegenheit zur Schärfung der eigenen Argumente gegen eine Energiewende! Schicken Sie mir ihre hypothetische Antwort an die Interviewten, ich werde sie im nächsten Newsletter mit Namensangabe publizieren (höchstens 900 Zeichen inkl. Leerschläge).
>> zum Interview
 
Eine Energiewende bedroht unsere erstklassige Stromerzeugung (Schweiz 2014, Quelle: Comparis)
Die Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Sie ist ein Netzwerk von Kritikern einer staatlich erzwungenen Energiewende.
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