Wir wenden die Energiewende
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alliance énergie - Newsletter 4/2016

 

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In der Frühlingssession im März wird der Nationalrat voraussichtlich die Energiestrategie 2050 versüssen:
  • Keine Erschwerung des Weiterbetriebs bestehender AKW (war in der Gesetzesbotschaft nie vorgesehen)
  • Subventionen für die angeschlagene Wasserkraft (bei gleichzeitiger Erhöhung der KEV)
  • Beendigung der Subventionen für Alternativenergien in 15 (!) Jahren (kann jederzeit herausgezögert werden)
  • Keine Energiesparverpflichtung für Stromversorger (wurde vermutlich nur in die Gesetzesvorlage aufgenommen, um es später zur „Versüssung“ zurückzuziehen)
Die Energiestrategie 2050 ist jedoch bitter: Sie verhindert neue, verbesserte AKW, führt wahrscheinlich zu Stromausfällen, verteuert massiv den Energieeinsatz, verursacht hohe Zusatzkosten zum Ausgleich der unbeständigen Stromproduktion aus Sonne und Wind, ruiniert die Stromwirtschaft und vernichtet so Volksvermögen, erzwingt unwirtschaftliche Energiesparmassnahmen, verschandelt die Landschaft und erhöht die Abhängigkeit vom Ausland. Gesunde Firmen werden vertrieben, Arbeitsplätze zerstört, die Kaufkraft geschwächt, Firmen an den Staatstropf gehängt und die Bürger gegängelt. Während die Welt auf Wachstum und eine freie Wirtschaft setzt, zieht sich Westeuropa in ein Puppenheim zurück und verarmt allmählich.

Es ist abzusehen, dass die Stromwirtschaft, die Industrie, das Gewerbe und die Konsumenten sich in die Energiestrategie 2050 schicken werden, da es ihnen an Kraft, Selbstvertrauen und der Vorstellung einer besseren Zukunft fehlt. Dann bleibt nur das Referendum.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

 

Unbeliebte Energiestrategie

Economiesuisse forderte an ihrer diesjährigen Jahresmedienkonferenz den Verzicht auf einen klimapolitischen Alleingang der Schweiz und kritisierte die Subventionierung der Alternativenergien.
>> mehr (letzter Abschnitt)
>> Economiesuisses Position im Einzelnen (Seiten 8–17)
 

Beliebte Kernkraftwerke

Kaum jemand in den Standortgebieten der Aargauer Kernkraftwerke wünscht deren Stilllegung. Ein parteiischer Artikel im St. Galler Tagblatt führt vor, wie Journalisten die Bürger manipulieren.
>> mehr
>> ETH-Professor Horst-Michael Prasser hält AKW-Verzicht für riskanter als AKW-Risiken
 

Sirenengesang

Der Bund hat sein Budget für Werbeaktivitäten zugunsten einer Energiewende von jährlich 27 auf 55 Millionen Franken erhöht.
>> mehr
>> Gebäudesanierungen dürften die Schweiz 280 (!) Milliarden Franken kosten
>> Viele Gebäudesanierungen werden nicht begonnen, da sie zu wenig bringen
 

Unwissenheit ist Stärke...

Der Kanton Luzern verfolgt seit 2011 das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft, erhebt aber keine Zahlen über die Wirkung der getroffenen Massnahmen.
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Über-Schutz

Laufend verschärfte Umweltschutzgesetze schränken die Regionen in ihrer Entwicklung ein und verstärken den Ruf nach einem Ausbau der öffentlichen Verwaltung.
>> mehr
 

Freier Fall

Da der Energiekonzern Axpo seit der Energiewende-Politik keinen Gewinn mehr abwirft, prüfen die Kantone Zürich, St. Gallen und Aargau den Verkauf ihrer Aktien. (vgl. Newsletter 18/2014)
>> mehr
 

Freier Fall (2)

Der fünftgrösste Stromerzeuger Europas, Vattenfall, schrieb letztes Jahr 2,1 Milliarden Euro Verlust.
>> mehr
>> Tschechien will deutsche Kohleabbaugebiete kaufen
 

Ungebremster Kostenanstieg

Die wachsende Stromerzeugung mit Wind- und Solarkraftwerken führt zu einem immer teureren, aber notwendigen Einsatz konventioneller Kraftwerke.
>> mehr
>> Deutschland importiert über 60 Prozent seiner Energie; 1990 waren es nur 47%
 

Flugsicherheit

Die Schweizer Luftwaffe verhindert den Bau dreier Windkraftwerke im Raum Payerne, da diese die Flugsicherheit gefährden könnten.
>> mehr
 

Amerikanischer Wahlkampf

Der Kandidat in den republikanischen Primärwahlen Ted Cruz will sämtliche Energie-Subventionen abschaffen.
>> Cruz im Gespräch mit einem zornigen Ethanol-Bauern (Video, unten, auf Englisch)
>> Kommentar (auf Englisch)
 

Deutscher Klassenkampf

Die linke deutsche Tageszeitung stellt angesichts der „Energiewende“ ein Armutsrisiko für wenig Verdienende fest und fordert eine entsprechende Erhöhung der Sozialhilfe, ein Mieterhöhungs-Verbot nach Gebäudesanierungen und eine CO2-Steuer auf Vermögen.
>> mehr
 

***Knecht oder Meister?***

„Es ist eine Tatsache, dass das kollektivistische Denken auf Parteien abgefärbt hat, die alles andere als sozialistisch sind. (...) Wir alle wissen nur zu gut, wie rasch sich viele Unternehmer mit der Rolle abgefunden haben, die ihnen die sozialistische Planwirtschaft zuweist, und so kann es einem ergehen, dass man, wie es mir jüngst in Deutschland passiert ist, auf Widerstand stösst, wenn man Vertretern der Industrie und des Handels die Notwendigkeit freier Wirtschaft klarzumachen sucht.“ - Wilhelm Röpke, Die Krise des Kollektivismus, München 1947 (!)
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Die Bundesausgaben für unwirtschaftliche Stromproduktion steigen unaufhörlich an (Quelle: Economiesuisse). Strom aus Fotovoltaik-Anlagen wird mit 59 Rappen pro kWh subventioniert (Quelle: KEV-Stiftung).
Die Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Sie ist ein Netzwerk von Kritikern einer staatlich erzwungenen Energiewende.
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