Wir wenden die Energiewende
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alliance énergie - Newsletter 5/2016

 

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Aus vielen Kommentaren auf die Krise der produzierenden Stromwirtschaft ertönt Schadenfreude. Drei Vorwürfe werden gegen die Branche erhoben:
  • Sie habe geschlafen. Es stimmt, dass die Strombranche nur zögernd auf die „Energiewende“ aufgesprungen ist. Sie hat dafür gute Gründe, denn anders als die grünen Revolutionäre trägt sie Verantwortung für die Versorgungssicherheit.
  • Sie klammere sich an veraltete Technik. Es stimmt, dass die Strombranche an der bewährten Wasser- und Kernkraft festhält. Auch dafür hat sie gute Grüne, denn Alternativenergien sind mengenmässig unterlegen, unzuverlässig und teurer.
  • Sie wolle bloss Geld verdienen. Gewinn ist in einer freien Marktwirtschaft der Nachweis für zufriedene Kunden und effizienten Ressourceneinsatz. Der Gewinn der Elektrizitätswirtschaft geht überwiegend an Kantone und Gemeinden. Wenn jemand sich unmoralisch bereichert, dann die Subventionsjäger, die den Staat zu ihrem Vorteil missbrauchen und den Markt ausser Kraft setzen.
Die Schadenfreude wird von kurzer Dauer sein, denn das Geld, das unter der Flagge der Energiewende ausgegeben wird, ist kurzfristig, unproduktiv und umweltschädigend angelegt. Wenn die Elektrizitätswirtschaft sich aus der traditionellen Stromproduktion zurückzieht, dann sollte uns das beunruhigen. Die Schweiz ist daran, die Stromerzeugung zu verstaatlichen: mit staatlichen Zielen, staatlichem Geld und wahrscheinlich bald auch staatlichem Betrieb. Dann erhalten wir, was Osteuropa nach 45 Jahren Zwangsherrschaft abgeschüttelt hat: eine Staatswirtschaft mit systemischer Ressourcenverschwendung und Mangelversorgung. Springen die zerstörerischen Folgen einmal jedermann ins Auge, dann ist es für eine rasche Korrektur zu spät. Deshalb müssen wir das Steuer herumreissen – je eher, desto besser.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

PS: In der Bildlegende zum letzten Newsletter sollte es nicht 59 Rappen/kWh KEV für Fotovoltaik heissen, sondern 38 Rappen. Die Subvention liegt damit beim Neunfachen (!) des Marktwerts der Energie. 

 

Geisterzug

Detaillierte Übersicht über den Stand der Energiestrategie 2050 vor der Beratung in der soeben angelaufenen Frühlingssession.
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>> SVP bekräftigt ihre Ablehnung der Energiestrategie 2050 (2. Absatz)
>> Economiesuisse setzt noch nicht aufs Referendum
 

Rationaler Wahnsinn

Da der Strom-Marktpreis unter den Gestehungskosten der Kernkraftwerke liegt, ist es für deren Betreiber rationaler, auf staatliche Entschädigung nach einer Annahme der Atomausstiegsinitiative zu hoffen, als diese zu bekämpfen.
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>> Das Parlament verliert sich in Details und steuert die Stromproduktion in die Planwirtschaft
>> NR Christian Wasserfallen (FDP) warnt vor der Abhängigkeit der Stromwirtschaft von Subventionen
 

Rational? Wahnsinn?

Detaillierte Darstellung der Stromrechnung 2015 eines deutschen Privathaushalts: Der gelieferte Strom war 369 Euro wert, die Rechnung belief sich auf 1986 Euro (+ 428%).
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Résistance

Der Chefredaktor der Basler Zeitung, Markus Somm, legt die Verteufelung der Kernenergie bloss.
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>> Zum Ersatz von Beznau 1 und 2 mit Solarstrom im Winter bräuchte es 80 km2 Solarzellen
>> Nachruf auf ein stillgelegtes AKW
 

Résistance?

Die Konferenz kantonaler Finanzdirektoren befürchtet mehrere hundert Millionen Franken Steuereinbussen wegen der Energiestrategie 2050.
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Rette sich, wer kann

Der Direktor der Engadiner Kraftwerke, Michael Roth, fordert Subventionen für grössere Wasserkraftwerke und tiefere Wasserzinsen. Er sagt: „Es gibt zurzeit nichts, was uns Hoffnung machen könnte.“
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Rette sich, wer kann (2)

Der Verwaltungsratspräsident der Aargauischen Elektrizitätswerke (AEW), Ernst Werthmüller, erklärt, die „Energiewende“ habe viel Volksvermögen vernichtet. Er hält Wasserzinsen für nicht mehr zumutbar.
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Beharrlich

Die Kraftwerke Oberhasli (KWO) ziehen die abgelehnte Erhöhung der Grimsel-Staumauer vors Bundesgericht. (vgl. Newsletter 1/2016)
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Pleite

Jedes vierte grössere Stadtwerk in Deutschland ist vom Konkurs bedroht.
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>> Seit RWE keine Dividende mehr behalt, müssen Gemeinden sparen
>> Dividenden-Ausfall bei RWE sendet politisches Signal
 

***Pointiert***

„Eine Energiewende bedeutet für die Stromkunden letztendlich, immer mehr Geld für immer weniger Strom bei steigenden Versorgungsrisiken ausgeben zu müssen.“
>> mehr
>> Vizepräsident der Bundesinitiative Vernunftkraft spricht von „Schrottstrom“
>> Avenir-Suisse-Direktor Gerhard Schwarz kritisiert bundesrätliche „Strategie Nachhaltigkeit“
 

***Website***

„NAEB e.V. Stromverbraucherschutz“ veröffentlicht kritische Information zu Deutschlands Energiewende.
>> Porträt
>> zur Website
 

***Grüner Traum***

Sind Elektromobile umweltfreundlicher als herkömmliche Autos? Wenn ja, um wie viel? Der dänische Umweltökonom Bjørn Lomborg erklärt, wie grün Elektroautos wirklich sind.
>> mehr (Video, auf Englisch)
 
Energie ist Treibstoff und Lebensnerv: Transport von 30 000 Liter Heizöl in die Trafokaverne des Pumpspeicherwerks Linth-Limmern. (Bildquelle: Südostschweiz)
Die Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Sie ist ein Netzwerk von Kritikern einer staatlich erzwungenen Energiewende.
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