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alliance énergie - Newsletter 24/2016


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Praktisch jedes Argument, das Wirtschaftsverbände und bürgerliche Parteien gegen Atomausstiegsintiative ins Feld geführt haben, richtet sich auch gegen die Energiestrategie 2050. Sie können sie einst im Abstimmungskampf gegen die Energiestrategie wiederverwenden. Diese bietet sogar noch mehr Angriffsfläche, da sie Massnahmen benennt.
  • Die Energie würde mittels CO2-Abgabe, KEV und Lenkungsabgaben verteuert. Nicht nur der direkte Verbrauch würde mehr kosten, sondern auch die Produkte unserer Wirtschaft würden es, da auch sie mehr für Energie bezahlen müssten.
  • Die Geräte würden verteuert: Haushaltgeräte durch Verbrauchsstandards, Autos durch CO2-Emissionsvorschriften, Wohnungen und Eigenheime durch Vorschriften zu Energieverbrauch und -Eigenproduktion.
  • Die allgemeinen Steuern würden erhöht, da Bund, Kantone und Gemeinden mehr Geld für energetische Massnahmen ausgäben (z.B. Gebäudesanierungen).
Da diese Massnahmen viel mehr kosten als Energie im unverfälschten Markt, ginge Wohlstand in Milliardenhöhe verloren. Erlauben wir dem Staat, uns vorzuschreiben, wie viel wir für den Energieverbrauch bezahlen müssen, dann werden wir über weniger freies Einkommen verfügen. Es ist, als würde jedem der Lohn gekürzt. Müssen wir mehr für den Energieverbrauch bezahlen, dann bleibt weniger Geld für Wohnen, Ferien, Freizeit usw. übrig. Mit der Energiestrategie 2050 würde unser Land ärmer – die Energiestrategie ist eine Verarmungsstrategie!

Einige wenige – Bauleute, Technikhersteller, Planungsbüros – würden davon profitieren, die übrigen müssten die volle Rechnung bezahlen.

Viele Schweizerinnen und Schweizer, auch bürgerliche, schweben heute auf einer Art Energiewende-Wolke und lassen sich von Worten wie nachhaltig, effizient oder erneuerbar blenden. Um den Kampf gegen die Energiestrategie 2050 zu gewinnen, müssen wir ihre Folgen aufzeigen und veranschaulichen. Ich erhielt jüngst die Gelegenheit, dies in 20 Minuten zu tun (zum Artikel – lohnend sind auch die Leserkommentare). Es braucht mehr davon.

Mit freundlichem Gruss, Lukas Weber

PS: In den letzten Newsletter hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ständerat Eberle ist Verwaltungsrat von Axpo, nicht von Alpiq.

 

Zufrieden

Interview mit Bundesrätin Leuthard nach der Niederlage der Atomausstiegsinitiative.
>> mehr
>> Wie Politiker ihre Abstimmungsniederlage in einen Sieg umdeuten
>> 43% der Bevölkerung stehen derzeit hinter der Energiestrategie 2050
 

A d‘Säck!

Die Unterschriftensammlung gegen die Energiestrategie 2050 harzt.
>> mehr
>> Automobil Club der Schweiz (ACS) unterstützt neu das Referendum
>> SVP-Präsident Rösti begründet das Referendum
>> Wird die FDP einst das Referendum im Abstimmungskampf unterstützen?
 

Mitgegangen

Die Aargauer Regierung wünscht sich vom Bund verschärfte CO2-Reduktionsziele im Strassenverkehr und sieht kein Problem bei einer Erhöhung der CO2-Abgabe von heute 84 auf 240 Franken pro Tonne CO2.
>> mehr
 

Neue AKW

Alpiqs ehemaliger CEO und Verwaltungsratspräsident, Giovanni Leonardi und Hans Schweickardt, sehen mittelfristig eine Zukunft für neue AKW in der Schweiz.
>> mehr
>> Leserbrief „Geschürte Atomangst“, mit interessanten Zahlen
 

Kein neues Wasserkraftwerk

Naturschutz-Organisationen reichen Beschwerde gegen ein geplantes Wasserkraftwerk ein, welches 3800 Haushalte mit Strom versorgen könnte.
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Keine neue Fotovoltaik

Das Solar-Grossprojekt am Walensee wurde aus Eis gelegt, weil es dafür noch nicht Subventionen gibt.
>> mehr
 

Mehr tote Vögel

In der Schweiz fallen jährlich pro Windkraft-Anlage im Durchschnitt 21 Vögel zum Opfer.
>> mehr
>> Vogelfreunde und der Windkraft-Verband Swiss Eole sind sich uneins
>> Swiss Eole und WWF machen Druck für Verzehnfachung der Windkraft in 20 Jahren
 

Mehr Erdöl und Kohle

Gemäss dem neuesten „World Energy Outlook“ der Internationalen Energieagentur werden Chinas und Indiens Erdölverbrauch bis 2040 stark ansteigen, Indiens Kohleverbrauch wird sich stark erhöhen und Chinas Kohleverbrauch verbleibt auf hohem Niveau.
>> mehr (Grafiken, auf Englisch)
>> Homepage zum World Energy Outlook 2016 (auf Englisch)
 

Energiewende am Ende

Gemäss einer Studie der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung stellen China, Indien, Russland und die USA günstige Energie, Wirtschaftswachstum und Wohlstand über den Klimaschutz. Deutschlands Energiewende sei für sie „kein Vorbild“.
>> mehr
>> Bayern kritisiert hohe Strompreise
>> Energiekonzern E.on schrieb dieses Jahr bis September 9,3 Milliarden Euro Verlust 
>> Aufwand für Versorgungssicherheit kletterte von 436 auf 1130 Milliarden Euro (2015)
 

Regulierungs-Ungeheuer

Die EU will mit einem neuen, 1000-seitigen Energiegesetz gleichzeitig Weltmeister bei der erneuerbaren Stromerzeugung werden, die Energieeffizienz massiv erhöhen und die Energiepreise senken.
>> mehr
>> Interview mit EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete
 

***CDU am Ende?***

Der deutsche CDU-Politiker Maximilian Krah zieht sich aus der Politik zurück. Die CDU sei heute das Übel, meint der Christdemokrat: „Es begann bereits 2011 mit einer Energiewende, bei der rot-grüne Politik nicht abgemildert und ökonomisch unschädlich gemacht, sondern sogar noch verschärft und der mittelfristige Ausstieg durch eine Flucht aus der Kernenergie ersetzt wurde.“
>> mehr
 

***Treffsicher***

Ein Mann auf der Staumauer Grand Dixence trifft aus 180 Metern Höhe einen Basketball-Korb…
>> mehr (Video)
 
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Alliance Energie setzt sich für eine sichere und günstige Energieversorgung der Schweiz ein. Es ist ein Netzwerk von Kritikern einer vom Staat erzwungenen Energiewende.

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