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Newsletter Oktober 2014


Wissenswertes von Ihrer Pensionskasse.

1. Delegiertenversammlung 2014
2. Nest bezieht Stellung zu Anlagen bei Novartis, Roche und AXA Fonds
3. Erneuerbare Energien fördern
4. Arbeiten in guter Partnerschaft
5. Agenda
 1. Delegiertenversammlung 2014
Am 25. September fand im Volkshaus Zürich in angeregter Atmosphäre die diesjährige Delegiertenversammlung der Nest statt. Insgesamt waren über 180 Personen vor Ort, um sich über den aktuellen Geschäftsgang zu informieren und um den neuen Stiftungsrat zu wählen. Neu in den Stiftungsrat gewählt wurden Jeannette Leuch, Wirtschaftsexpertin und Dina Raewel, Rechtsanwältin. Die langjährigen und verdienten Stiftungsratsmitglieder Ursula Kasser, Christoph Busin und Thomas Heilmann wurden feierlich verabschiedet. Daneben gab Gastredner Aymo Brunetti, Finanzprofessor an der Universität Bern, einen Ausblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Nicht zuletzt bot die Delegiertenversammlung den Teilnehmenden wie jedes Jahr die Gelegenheit ihre Fragen und Anregungen einzubringen. Der Austausch wurde dieses Mal besonders intensiv genutzt, und es ergaben sich kritische Nachfragen zu einzelnen Anlageentscheidungen (namentlich bei Novartis, Roche und AXA WF Global High Yield Bonds). Transparenz ist der Nest ein zentrales Anliegen, sodass die Pensionskasse den vorliegenden Newsletter gerne nutzt, um Stellung zu nehmen.
 2. Nest bezieht Stellung zu Anlagen bei Novartis, Roche und AXA Fonds
Es ist gängige Praxis bei der Nest, dass bei sämtlichen Basisanlagen die Bewertung von Inrate, der grössten unabhängigen Nachhaltigkeits-Ratingagentur der Schweiz, konsultiert wird. Inrate analysiert sowohl die ökologische wie auch die soziale Nachhaltigkeit von Unternehmen weltweit. Sowohl Novartis als auch Roche haben bei diesem Rating ein positives Ergebnis. Inrate stuft aktuell beide aus dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit als vertretbare Anlagen („investable“) ein. Dabei lautet das Fazit von Inrate zu Novartis: „Das Nachhaltigkeitsrating von Novartis liegt sowohl im Öko-Bereich als auch im Sozial-Bereich deutlich über dem Durchschnitt des Sektors“. Und zu Roche heisst es: „Roche Holding schneidet sowohl im Öko-als auch im Sozial-Rating überdurchschnittlich gut ab“ (Stand September 2014).

Vor diesem Hintergrund stehen wir zu unseren Anlagen bei den beiden Grossunternehmen.
 
Die umfassende Analyse von Inrate finden Sie unter:
 Novartis
 Roche
Anders stellt sich die Lage bei dem auf der Delegiertenversammlung angesprochenen AXA Fonds (AXA WF Global High Yield Bonds) dar. Dieser zählt zu den ergänzenden Anlagen im Nest Portfolio. Ein Titel dieses Fonds, Dyncorp International Inc., hat sich in den Augen von Nest als kritisch herausgestellt. Das AXA Management war auf direkte Anfrage von Nest nicht bereit diesen Titel zu eliminieren. Zwar hat auch AXA gewisse Ausschlusskriterien bei Anlagen (wie z. B. den Ausschluss von Waffenproduzenten), aber diese erweisen sich als weniger streng gefasst als die der Nest. Auch wenn der besagte Titel nur einen sehr kleinen Anteil (unter 1 % des Gesamtfonds) ausmacht, hat sich Nest dazu entschlossen, vom AXA Fonds zurückzutreten. Mit dieser Entscheidung unterstreicht die Pensionskasse bewusst ihren Grundsatz der verantwortungsbewussten Investition der ihr anvertrauten Vorsorgegelder. 
 3. Erneuerbare Energien fördern
Das Stade de Suisse in Bern ist nicht nur für Fussballfans ein spezieller Ort. Während im Inneren des Stadions der Sport am Ball ist, spielt auf dem Dach die Sonne eine wichtige Rolle. Solarstrom für rund 400 Haushalte liefert das weltgrösste, in ein Stadiondach integrierte Sonnenkraftwerk auf dem Stadion im Berner Quartier Wankdorf. Nest ist an dieser Investition über einen speziellen Fonds beteiligt, der auf den Bereich erneuerbare Energien und Versorgungsinfrastruktur ausgerichtet ist. Damit unterstützt Nest eine nachhaltige Energieproduktion, welche Arbeitsplätzte schafft und die Abhängigkeit von Energieimporten reduziert.

 Mehr zum Stade de Suisse in der notabene 38, Seite 3
 4. Arbeiten in guter Partnerschaft
Dass die Nest mehrere erfolgreiche Firmen als Partner hat und an ihnen namhaft beteiligt ist, dürfte kein Geheimnis sein. Es ist auch die konsequent ökologisch-ethische Ausrichtung der Nest, welche die Sammelstiftung offen macht für Kooperationen mit werteverwandten Organisationen. Zu den Partnern der Nest gehören etwa die Alternative Bank Schweiz, die Inrate AG, die Logis Suisse, die PKRück Lebensversicherung und die responsAbility. Eine Beteiligung an solchen Unternehmen ist für Nest in doppelter Hinsicht erstrebenswert. Zum einen unterstützen diese Beteiligungen die sinnvolle Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft, zum anderen profitiert Nest vom Know-how der Firmen.

 Mehr zu den Partnerschaften 
5. Agenda
Einladung Fachforum 28.11.2014, 10 - 13 Uhr im Volkshaus Zürich

Wie lassen sich Invaliditätsfälle verhindern? Was ist gutes Case Management? Und was konkret tun im Falle von Burnout und Depressionen? Finden Sie Antworten auf diese drängenden Fragen bei unserem Fachforum am 28. November von 10 bis 13.30 Uhr im Volkshaus Zürich. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Nest-Partnerin PKRück statt. Beim anschliessenden Stehlunch gibt es Gelegenheit zum Wissensaustausch. Die Teilnahme ist kostenlos.

 Programm

Anmeldung bis 10. November online oder
telefonisch bei Gabriela Portmann: 044 444 57 51.

ABS Geldgespräche
  

Die Alternative Bank Schweiz (ABS) lädt zu einer Reihe von Geldgesprächen zum Thema „Ohne Wachstum geht es nicht?“ nach Olten ein. Weitere Infos und das Anmeldeformular finden Sie hier:  ABS Geldgespräche

Nest Versichertenkurs Mai 2015
  
Erfahren auch Sie mehr über die Sozialversicherungen in der Schweiz und die Leistungen der Pensionskassen. Wir bieten viel Wissenswertes in verständlicher Form. Die Teilnahme ist kostenlos. Programm und Datum finden Sie bald auf der Nest Homepage.
 
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