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Symbol für Mut und Engagement

Eine Herde von Haflingern wird zum Symbol der Freiheit. Eine berührende Geschichte mit phantastischen Bildern. Für mich sind die «Cavalli del Bisbino» viel mehr als eine schöne Pferdegeschichte, sondern Sie sind  das Sinnbild, was engagierte und couragierte Menschen völlig uneigennützig und mit sehr viel Einsatz auf die Beine stellen können. Der Verein «Cavalli del Bisbino» ist das grenzüberschreitende Symbol für Mut und Engagement geworden. Doch lesen Sie selbst. Meine Betriebsleiterin Selma Regenscheit erzählt Ihnen die Geschichte der „Wildpferde“ aus dem Tessin.
„Cavalli del Bisbino“ – wie eine Herde Haflinger zum Symbol der Freiheit wurde.
Die Herde vom Monte Bisbino gehörte noch bis 2002 einem alten Bergbauern in der Region Cernòbbio am Lago di Como nahe der Schweizer Grenze. Nach seinem Tod konnten sich seine Erben nicht über die Aufteilung des Hofes einigen. In den Wirren ging die damals 10 köpfige Haflingerherde „vergessen“ und wurde sich selbst überlassen. An ein Leben in den Bergen gewöhnt, zogen sich die Pferde in die Natur rund um den Monte Generoso zurück.
In der weitläufigen Gegend fielen die freilaufenden Haflinger kaum auf. Sie legten weite Distanzen im italienisch-schweizerischen Grenzgebiet zwischen dem Lago di Como und dem Lago di Lugano zurück.
Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangten sie erst im harten Winter 08/09, als sie der Schnee von den Bergen herab in die Dörfer zwang.
Auf der Suche nach Futter begaben sich die Pferde in Bergdörfer und frassen in Gärten und auf Friedhöfen. Das stiess nicht überall auf Verständnis. Es wurde diskutiert, die Pferde einzufangen und zu verkaufen. Solange die Erbangelegenheit auf ihrem Ursprungshof aber noch nicht geklärt war, blieb auch der Status der Pferde unklar. Die Herde wuchs weiter und wanderte ungehindert umher.
Grenzüberschreitend formierte sich eine Gruppe von Freunden der verwilderten Pferde und gründete 2010 die schweizerisch-italienische Vereinigung „Cavalli del Bisbino“ www.cavallidelbisbino.com Die Erben des Hofes am Monte Bisbino, traten die Tiere an die Vereinigung ab, die sich seither um das Wohlergehen der freiheitsliebenden Haflinger kümmert.
Die Freiwilligen der Vereinigung bringen die Herde seither im Winter an einem sicheren Standort unter, der von der italienischen Gemeinde Lanzo d’Intelvi, auf der gegenüberliegenden Seite von Lugano, zur Verfügung gestellt wird. Hier werden die Tiere gefüttert, tierärztlich versorgt, und die Hengste kastriert.
Den Sommer verbringen die „Cavalli del Bisbino“ weiterhin in Freiheit im Grenzgebiet zwischen Italien und der Schweiz. Die zahlreichen Freunde der Pferde, die sich für die Unabhängigkeit ihrer Schützlinge stark gemacht haben, besuchen die Herde regelmässig. Die verwilderten Haflinger sind zutraulich geblieben und lassen sich von ihren Helfern streicheln.
Die „Cavalli del Bisbino“ haben inzwischen ihren Platz gefunden und werden weitestgehend akzeptiert. Mehr noch, für viele sind sie zum Symbol für Freiheit und Ungezähmheit geworden.
Die Haflinger, die zu den Ponyrassen gezählt werden, haben ihren Ursprung im Südtirol. Oft wurden sie auf Bergbauernhöfen gehalten und dienten auch als Saumpferde. Dadurch entwickelte sich ein genügsamer, trittsicherer und gutmütiger Pferdetypus.

Tierinvestments und Anteilscheine

Tierinvestments und Anteilscheine helfen mir den Betrieb weiter auszubauen und die naturnahen Produkte aus einer tierfreundlichen Haltungsform noch besser auf dem Markt zu etablieren.
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