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Pro Velo Thurgau Newsletter 2/17
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1. Velopumpe im Thurgau in Arbon eingeweiht

Am 22. März präsentierte die Stadt Arbon die erste öffentliche Velopumpe auf Thurgauer Boden. Pro Velo Thurgau hat sich an den Kosten beteiligt.

Gerade rechtzeitig für den saisonalen Ansturm am Bodenseeradweg installiert die Stadt Arbon im Hafenareal eine grosse Velopumpe. Solche Lufttankstellen haben sich weltweit bewährt und werden rege genutzt. Nun gibt es die erste Pumpstation im Thurgau. Der petrolblaue Zylinder kostet rund 2'000 Franken und ist entsprechend schön verarbeitet. Pro Velo Thurgau, VCS Thurgau und Pro Velo Arbon (mit dem Erlös aus der Velobörse vom kommenden Samstag) beteiligen sich an den Kosten. Dafür ziert unser Logo das schmücke Teil. Wir freuen uns, wenn auch unsere Mitglieder von der neuen Installation profitieren!

Im Bild v.l.n.r.: VCS Thurgau Präsident Peter Wildberger, Pro Velo Thurgau Präsidentin Vera Zahner, Arboner Stadtrat Peter Gubser
 

Wegweisung floppt, doch der Kreisel wird top

Definitiv keine Wegweiser für das Veloroutennetz in Amriswil. Dafür ist der Mühlebachkreisel ein Vorzeigeprojekt.


Nichts scheint die Gemüter in Amriswil mehr zu bewegen, als was in Kreiseln aufgestellt wird. Uns interessiert das herzlich wenig. Viel mehr interessiert uns, dass in Kreiseln zu viele Velofahrende unverschuldet angefahren werden. Zurzeit saniert der Kanton den stark befahrenen Mühlebachkreisel im Westen der Stadt und hat ein ganz besonderes Augenmerk auf die Velofahrenden gelegt. Als absolutes Novum führt ein Radweg rings um den Kreisel. So können Kinder und Unsichere gefahrlos den Kreisel umrunden, so wie man es im Ausland kennt. Wer sich sicher im Verkehr fühlt und eiliger unterwegs ist, kann trotzdem durch den Kreisel auf der gewöhnlichen Fahrbahn fahren. Dafür gibt es Rampen und Einspurflächen in allen Richtungen. Wir sind sehr gespannt, wie das Ganze funktionieren wird, da Erfahrungswerte fehlen. Für Planung und Ideenreichtum gibt's für das kantonale Tiefbauamt von uns aber schon mal einen fetten Sechser. Zudem plant der Kanton eine Radwegverbindung von Erlen nach Amriswil via Biessenhofen.

Der Mühlebachkreisel und der Radweg sind Teil des Massnahmenpakets, das bei der Planung des Veloroutennetzes entstanden ist, derweil die Wegweisung des Routennetzes definitiv vom Tisch ist. Die Verhandlungen, die Pro Velo Thurgau gemeinsam mit dem Kanton mit Schweiz Mobil geführt hat, endeten ohne nennenswerte Ergebnisse. Während die Stadt Amriswil kein Interesse daran zeigte, sich an den Verhandlungen zu beteiligen, setzte sich der Vertreter vom kantonalen Tiefbauamt vehement für das Anliegen ein und bedauerte den Ausgang sehr. Wir werden uns auf nationaler Ebene aber weiterhin dafür engagieren, dass in der Schweiz auch Alltagsrouten eine vernünftige Beschilderung und Orientierungshilfe erhalten und rechnen dabei mit der Unterstützung des Kantons.

Alice Eggenberger in den Vorstand gewählt

Die 32jährige Egnacherin ergänzt den bestehenden Vorstand. An der Generalversammlung wurde der Gesamtvorstand für weitere 4 Jahre bestätigt.

Die diesjährige Generalversammlung fand eher im kleinen Rahmen statt. 16 Mitglieder hatten sich im Frohsinn in Weinfelden eingefunden, um die Rechnung zu genehmigen und den Vorstand zu wählen. Dabei wurde Alice Eggenberger aus Egnach neu in den Vorstand gewählt. Alice engagiert sich schon länger als Velofahrkursleiterin und freiwillige Helferin und nahm auch bereits an Vorstandssitzungen teil. Ihre aufgestellte Art und Einfallsreichtum ist für die Vorstandsarbeit sehr bereichernd und der Vorstand heisst sie herzlich willkommen und freut sich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Wir werden Alice demnächst im velojournal einen Artikel widmen.

Im Weiteren haben die Mitglieder beschlossen, den Jahresbeitrag ab 2018 von 50 auf 60 Franken zu erhöhen, damit der Verein finanziell stabil bleibt. Der reduzierter Beitrag von 30 Franken soll unangetastet bleiben, ebenso der Beitrag für Firmen.


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Thurgauer Velo-Kalender


25. März 2017
Velobörsen in Weinfelden, Arbon und Bischofszell

1. April 2017 (kein Scherz)
Velobörsen in Kreuzlingen und Romanshorn

22. April 2017
Velobörse Frauenfeld

30. April 2017
Volksradtour Egnach-Neukirch

Velotour Kreuzlingen-Konstanz zur 200 Jahr Feier

Weitere Termine findest Du hier 


 

Kleber und Postkarten für mehr Abstand


Für unsere Kampagne für mehr Abstand beim Überholen haben wir Postkarten und Kleber produzieren lassen. Entworfen wurde die freundliche Zeichnung von Vorstandsmitglied Sjoerd van Rooijen. Der Slogan "Abstand ist Anstand" stammt vom Amriswiler Velomechaniker und Pro Velo Mitglied Thomas Kläusli. Wer eine Anzahl Postkarten und Kleber für den persönlichen Gebrauch möchte, schreibt uns am besten eine E-Mail. Zudem werden wir das Thema demnächst auf unserer Homepage veröffentlichen.

Bischofszell nimmt Velo unter die Lupe

 
In Bischofszell soll es ein Konzept für den Fuss- und Veloverkehr geben. Die Ausgangslage ist wegen dem Durchgangsverkehr mit hohem LKW-Anteil und der Topografie schwierig. In fünf Runden soll eine breit abgestützte Arbeitsgruppe den Rahmen festlegen. Auch Pro Velo Thurgau wurde eingeladen, um die Interessen der Velofahrenden fachlich einzubringen. Das erste Treffen findet am 20. April statt.

Knacknuss Radweg Halingen


Seit Jahren kämpft die Sekundarschule in Halingen für einen Radweg von und nach Thundorf. Während mittlerweile der grösste Teil gebaut wurde, fehlt noch das letzte Stück durch den Weiler Halingen. Weil der Kanton dort auf erbitterten Widerstand aus der Bevölkerung stösst, bat uns der zuständige Mitarbeiter beim kantonalen Tiefbauamt  um eine Stellungnahme, um die Pläne zu unterstützen. Da wir die vorgeschlagene Lösungsvariante sehr überzeugend finden, hoffen wir sehr, dass der Kanton mit seinem Vorhaben Erfolg hat. 

Pro Velo Thurgau zu Besuch bei der SP Kreuzlingen 


Auf Einladung erhielten wir die Gelegenheit, die SP-Fraktion der Stadt Kreuzlingen über die neueste Entwicklungen beim Velo aufzuklären. Eigentlich hätte sich die SP gewünscht, dass wir aufzeigen, wo Verbesserungen für das Velo in Kreuzlingen erzielt werden können. Da wir aber nur 30 Minuten Zeit hatten und das Bauamt in Kreuzlingen sowieso schon über ein umfassendes Konzept verfügt, beschränkten wir uns darauf zu zeigen, wie viel andere Städte der Welt für das Velo tun und wie Kreuzlingen im Vergleich steht. Wir haben die SP gebeten, eine Vision für das Velo in Kreuzlingen zu entwickeln und sich vertieft mit der Thematik auseinander zu setzen. Die Zukunft wird zeigen, ob unsere Botschaft angekommen ist und das Velo in Kreuzlingen von linker Seite aus mehr gefördert wird.

IGeL befasst sich mit Schulen


Anfangs März tagte die Interessensgemeinschaft Langsamverkehr Thurgau (IGeL) zum Thema Kind + Velo, unter anderem auch ein Schwerpunktthema der Pro Velo Schweiz. Nach einem Inputreferat und einer angeregten Diskussion beschlossen die Teilnehmer, eine Zusammenstellung über das Engagement der Schulen im Thurgau zu verfassen und das Thema beim nächsten Treffen weiter zu behandeln. Die IGeL, eine Austauschplattform für das Thema Velo- und Fussverkehr, wächst unterdessen weiter. Neu dazu gestossen sind die kantonale CVP sowie die Gemeinden Berlingen, Salmsach und Weinfelden. Von den Kantonsparteien fehlt nun also nur noch die FDP als Teilnehmerin.

Im nächsten velojournal


- Freie Fahrt bei Tempo 30

- 200 Jahre Velo, eine kulturhistorische Tour durch Kreuzlingen und Konstanz

- Langsamverkehrskonzept Kanton Thurgau: Das Velo ist eine Goldgrube

- Erste Reaktionen aus den Inputs der Velogardes
 
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