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Pro Velo Thurgau Newsletter 7/15
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Die Velo-Initiative ist durch!

Die benötigen Unterschriften sind beisammen. Am 15.12. werden sie bei der Bundeskanzlei eingereicht.


Überraschend schnell ist es der Pro Velo und den verbündeten Organisationen gelungen, die 100'000 Unterschriften für die Velo-Initiative zu sammeln. Ein Zeichen, dass viele Schweizerinnen und Schweizer mit der heutigen Situation nicht zufrieden sind und Verbesserungen für das Velo wünschen. Uns ist es gelungen, 2'000 Unterschriften beizusteuern - innert sieben Monaten. Wir danken unseren freiwilligen Helferinnen und Helfer sowie unseren Mitgliedern für die Unterstützung, die zu diesem tollen Ergebnis geführt hat. Der Übergabetermin bei der Bundeskanzlei ist am 15. Dezember. Wer sich der kleinen Thurgauer Delegation anschliessen und diesem für die Schweizerische Velopolitik historischen Moment beiwohnen möchte, darf sich gerne bei uns melden.

Erste Reaktionen zur neuen Einbahnregelung

Im Juni beschloss der Bundesrat, dass Einbahnstrassen für den Velogegenverkehr generell zu öffnen sind. Unser Schreiben an die Gemeinden blieb nicht ohne Wirkung.


Wie wir im letzten Newsletter berichteten, haben wir bei allen Gemeinden auf die neue Regelung hingewiesen und eine zügige Umsetzung gewünscht. Für die erlaubte Durchfahrt braucht es nämlich das Zusatzschild "Ausgenommen Velo". Innert wenigen Tagen hat sich die Gemeinde Münchwilen gemeldet und erklärt, dass sie diese Regelung bereits überall vollzogen hat. Eine Reaktion erhielten wir auch aus Frauenfeld. Stadtrat Urs Müller erklärte sich bereit, die betroffenen Strassenabschnitte zu überprüfen. Eine rasche Öffnung der Freie- und Grabenstrasse lehnte er jedoch mit Verweis auf die "Gefährlichkeit" ab. Da bleiben wir aber dran. Konstruktiver äusserte sich das kantonale Tiefbauamt, das für die Bewilligung der Zusatzschilder zuständig ist. Wir erhielten ein Dankesschreiben für unsere Bemühungen zugunsten der Velofahrenden und eine Zusicherung, dass eine rasche Öffnung angestrebt sei. Die Gemeinden haben nun eine Übergangsfrist von vier Jahren, um die neue Regelung umzusetzen.

Hier findest Du alle Infos zur Öffnung der Einbahnen.

Pro Velo Schweiz gastiert in Kreuzlingen

 

An der Delegiertenversammlung vom 7. November wurden für Pro Velo Thurgau wichtige Beschlüsse gefasst. Die DV vom Herbst 2016 wird in Kreuzlingen stattfinden und unsere Präsidentin wurde in den Vorstand gewählt.


Die Delegierten der Pro Velo treffen sich zweimal jährlich, um ihre Versammlungen abzuhalten. Diese finden jeweils einmal in Bern und einmal im Jahr zu Besuch bei einem Regionalverband statt. Für den Herbst 2016 hat der Thurgau die Ehre. Wir haben uns entschieden, die Delegation nach Kreuzlingen einzuladen und möchten die Gelegenheit dazu nutzen, die velofreundlichste Gegend des Kantons zu zeigen, nicht ohne einen Sprung über die Grenze in die Velostadt Konstanz zu machen, die als Vorbild für manch schweizerische Städte dienen könnte.

Ebenfalls Thema an der DV war der Vorstand des Dachverbands. Gründungsmitglied Oskar Balsiger trat nach 30 Jahren zurück. Oskar war in vielerlei Hinsicht ein Vorkämpfer für eine velofreundliche Infrastruktur. Sein Engagement macht sich vielerorts für die Velofahrenden bemerkbar und er hinterlässt grosse Fussstapfen. An seiner Stelle wurden Aline Trede, Politikerin aus Bern, und Vera Zahner, die Präsidentin von Pro Velo Thurgau, gewählt. Wir gratulieren den beiden herzlichst und freuen uns, dass auch eine Stimme aus der Ostschweiz im nationalen Dachverband vertreten ist und dies sicher für etwas frischen Wind in Bern sorgen wird.

Ausserdem formulierten die Delegierten eine Resolution, um vor dem Rückgang der Velonutzung bei Kindern und Jugendlichen zu warnen. Diese ist in den letzten 20 Jahren um die Hälfte eingebrochen. Besonders alarmierend ist die Entwicklung in urbanen Gebieten und in der Romandie, doch auch im Thurgau ist ein Rückgang zu verzeichnen. Einen wichtigen Einfluss übt die Haltung der Schulen aus. Doch die Gründe sind vielfältig und verlangen nach verschiedenen Lösungen, wenn man die Kinder wieder zum Velofahren bringen möchte.

Die Resolution und die entsprechenden Forderungen findest Du hier.

Im Bild v.l.n.r. Vera Zahner, Oskar Balsiger, Aline Trede

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Video des Monats


Als Landwirt hat man es nicht leicht, wenn man die Felder bestellen will. Jedenfalls bieten Traktore kaum viel Bewegung bei der Arbeit. Wie wär’s also mit diesem Gerät aus Frankreich? Der Velopflug schont den Boden, verbrennt kein Diesel und bringt den Bauer in Form.

Hier findest Du das Video.

Velostation an der WEGA erneut ein Erfolg


Trotz kühlen Temperaturen wurde unsere Velostation an der WEGA erneut gut besucht. Rund 250 Personen nutzten das kostenlose Angebot. Wir hoffen, dass es sich herumspricht und im nächsten Jahr mehr Leute die WEGA mit dem Velo besuchen. Jedenfalls ist der Stand für 2016 bereits wieder reserviert.
 

Pro Velo Schweiz Präsi mit Glanzresultat


Jean-François Steiert, Präsident von Pro Velo Schweiz, erhielt für seine politische Arbeit eine schöne Bestätigung. Der SP-Nationalrat wurde mit dem besten Resultat seines Wahlkantons Freiburg wieder gewählt. Wir gratulieren Jean-François herzlichst und freuen uns, dass Pro Velo weiterhin eine wichtige Stimme in der Grossen Kammer hat.

Gefährliche Kreisel sorgen für Kopfweh


Gemäss einer Studie des Bundesamts für Strassen ASTRA sind Velofahrende im Kreisel überdurchschnittlich gefährdet, Opfer eines Unfalls zu werden. Die Nachricht überraschte uns nicht wirklich, erhalten wir doch laufend Schilderungen unserer Mitglieder, dass sie im Kreisel bedrängt werden. Es gibt dazu weder eine einfache Erklärung noch eine simple Lösung, und doch soll davon ausgegangen werden, dass Verkehrsknoten so gebaut werden, dass man auch mit dem Velo sicher durchkommt. TeleTop interessierte sich für das Thema und liess uns in einem Bericht zu Wort kommen.

Hier der Bericht auf Youtube


 

Velokontrollen an Sekundarschulen


Zum zweiten Mal haben wir in der Sekundarschule Egelmoos in Amriswil eine technische Kontrolle der Velos der Schülerschaft durchgeführt. Erfreulicherweise durften wir feststellen, dass sich der Zustand der Velos der Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert hat. Kamen letztes Jahr nur 28% der Velos ohne Beanstandungen durch die Kontrolle, so waren es dieses Jahr schon 43%. Kontrollen führen wir nicht nur in Amriswil durch. Im Frühling waren wir auch in Tägerwilen zu Gast und noch diesen Monat werden wir eine Kontrolle auf Einladung der Schule in Aadorf durchführen. Dank freiwilliger Arbeit und Beiträgen aus dem Fonds für Verkehrssicherheit bieten wir die Kontrollen an allen Thurgauer Sekundarschulen kostenlos an. Leider machen nur wenige davon Gebrauch.


 

Konstanz wird zum Vorreiter


Als eine von zwei Kommunen, die an einem vom Bund initiierten Pilotprojekt mitmachen, werden ab Juni 2016 30 Lastenräder zur freien Benutzung an verschiedenen Orten in der Stadt zur Verfügung stehen.

Konstanz will damit das Lastenrad populärer machen und Ängste und Vorurteile abbauen. Dazu wird das Projekt während dreier Jahre wissenschaftlich untersucht, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Wetten, dass manche der TINK (Transportrad in Konstanz) genannten Fahrzeuge den Weg ins benachbarte Kreuzlingen finden? Wir freuen uns jedenfalls sehr über das Angebot und sind gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird.

Mehr Infos findest Du hier.

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