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Pro Velo Thurgau Newsletter 9/14
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Veloroutennetz Amriswil gewinnt!

Das Konzept für das Veloroutennetz Amriswil überzeugte die Fachjury für den Thurgauer Energiepreis und gewinnt die Auszeichnung im Bereich Mobilität.


Schon drei Jahre sind vergangen, seit wir mit der Planung des Amriswiler Veloroutennetzes begonnen haben. Die investierte Zeit und umfassende Auseinandersetzung mit dem Veloverkehr in Amriswil haben dafür gesorgt, dass aus der damaligen Petition der Freien Gruppe ein Vorzeigeprojekt entstanden ist, das weit über die Region hinausstrahlt. Die Bemühungen der Arbeitsgruppe mit Einbezug der Bevölkerung wurden nun zum ersten Mal mit einem renommierten Preis honoriert. Nachdem mittlerweile bereits erste vorbereitende Massnahmen umgesetzt wurden, hat die Arbeitsgruppe ein Signalisationskonzept und weitere Massnahmen definiert, die sie nun mit dem Kanton verhandeln möchte. Bald sollte das Veloroutennetz nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch befahren werden können. Was das Velo anbelangt, steht Amriswil vor einer rosigen Zukunft!

Alle Infos zum Veloroutennetz findest Du hier.
 

Velo-Initiative lanciert!

Pro Velo will das Velo in die Verfassung bringen. Damit soll die Schweiz in Sachen Velo endlich auf Kurs gebracht werden.


Auf fast unerklärlicher Weise ist das Velo das einzige Massenverkehrsmittel, das in der Verfassung fehlt. Dieses Kuriosum steht der Veloförderung in vielerlei Hinsicht im Wege. So kann der Bund keine Koordinationsaufgaben übernehmen, keine Zielvorgaben machen und auf Kantone und Städte keinen Einfluss ausüben oder finanzielle Unterstützungen anbieten. Das Resultat ist ein Wildwuchs an Velofördermassnahmen mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Nur so wären auch Gesetze möglich, um Kantone, Städte und Private in die Pflicht zu nehmen. Gerade für den autolastigen Thurgau wäre der Rückhalt aus Bundesbern enorm wichtig und die Gemeinden wären nicht auf Agglomerationsprogramme angewiesen, um Unterstützung für Veloinfrastruktur zu erhalten. So könnten, gerade im ländlichen Thurgau, auch kleinere Gemeinden profitieren, die bislang die Kosten oft selber stemmen müssen. Der Verfassungsartikel für das Velo, der den Artikel 88 des Wanderwegnetzes ergänzen soll, ist Pro Velo schon lange ein Anliegen und äusserst wichtig, um die Grundlagen für den Veloverkehr in der Schweiz zu schaffen und zu verfestigen. Leider nahmen die Räte in Bundesbern dieses Anliegen noch nicht auf, weshalb wir nun die Öffentlichkeit mit der Initiative um Unterstützung bitten und ein klares Zeichen für mehr Velo nach Bern senden wollen. Unterschreiben kannst Du ab März.
 

Zwillingsinitiative im Thurgau

Mit den Kulturlandinitiativen erhofft sich Pro Velo Thurgau weniger Zersiedelung und damit Vorteile für das Velo.

Die Zersiedelung schreitet im Thurgau voran. Für das Velo ist dies in zweierlei Hinsicht eine schlechte Entwicklung. Einerseits wäre eine kompakte Siedlungsstruktur und kurze Wege für das Velo als Nahverkehrsmittel vorteilhafter, andererseits frisst sich die Zersiedelung in das Kulturland hinein, was die Attraktivität des Thurgaus als Veloland für Einheimische und Touristen mindert. Die beiden Kulturlandinitiativen, eine für die Verfassung und eine auf Gesetzesebene, sollen dieser Entwicklung wirksam entgegenhalten und eine weitere Ausweitung von Bauzonen zuungusten der freien Landschaft verhindern. Zudem sollen Gemeinden vorausschauender planen und Siedlungen besser organisieren. Pro Velo Thurgau hat an dem Initiativtext mitgewirkt und unterstützt das Anliegen als Teil eines breiten Bündnisses, das sich für einen nachhaltigen Thurgau einsetzt und die Kulturlandschaft schützen will. Näheres zu den Kulturlandinitiativen unter www.kulturlandinitiativen.ch

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Thurgauer Velokalender:


24. Februar 2015:
GV Pro Velo Thurgau


21. März 2015: Velobörse Bischofszell

28. März 2015: Velobörse Arbon

28. März 2015: Velobörse Weinfelden

29. März 2015: Frauenfelder Velo-Matinée

19. April 2015: GP Raiffeisen Dussnang

25. April 2015; Velobörse Frauenfeld

26. April 2015: Frauenfelder Velo-Matinée

2. Mai 2015; Velobörse Kreuzlingen


Weitere Termine findest Du auf unserer Homepage

Video der Woche


Was tun, wenn man jeden Tag mit dem Auto im Stau steht und irgendwie das Gefühl bekommt, dass man am Leben draussen nicht mehr so richtig teilnimmt? Vielleicht einfach den Gang höher schalten? Schön wäre es! Wie auch immer, dieser süsser Animationsstreifen inspiriert und verleitet zum Nachdenken.

Velostation Frauenfeld - wir taten, was wir konnten.


Die Velostation in Frauenfeld verzeichnet noch immer auffallend tiefe Nutzerzahlen. Gespräche mit Stadtrat Urs Müller handelten leider nicht mehr als Streit ein. So bleibt nur zu hoffen, dass die kontroversen Presseberichte wenigstens eine Debatte in der Bevölkerung auslösten und der Stadtrat irgendwann zur Einsicht kommt, dass bei einer Velostation nicht nur die Hardware, sondern auch die Software vorhanden sein muss. Wir bedauern sehr, dass die Petitionäre nicht das erhalten haben, wofür sie unterschrieben hatten.

P.S. Da die Stadt noch immer keine Informationen zur VS online gestellt hat, haben wir auf eigene Rechnung eine Homepage aufgeschaltet:

www.velostation-frauenfeld.ch

Helm- und Westenpflicht in Affeltrangen


Der tragische Tod eines 15jährigen Mädchens, welches auf dem Schulweg bei Märwil von einem überholenden Lieferwagen frontal erfasst wurde, schockierte und warf die Frage auf, wie solche Unfälle zu vermeiden wären. Vorschläge waren schon bald zu lesen. Ein Leserbrief-schreiber in der TZ forderte ein Traktorverbot, ein Leitartikel in der Weinfelder Anzeiger eine Helmpflicht. Wie genau ein Helm diesen Unfall vermieden hätte, blieb der "Journalist" uns schuldig. Umso mehr staunten wir, als ein Artikel der TZ verkündete, dass die Schule Affeltrangen genau diese Massnahme umgesetzt hatte. Stossend fanden wir, dass in allen Artikeln das Verschulden des Automobilisten und entsprechende Massnahmen wie Überholverbote oder Geschwindigkeitsreduktionen gänzlich unerwähnt blieben. Da aber niemand unfehlbar ist und ein Unfall mit einem Auto oder LKW fatal sein kann, können ausserorts nur Radwege wirklich eine Sicherheit bieten. Gegen Helm- und Westenpflichten bestehen diverse Argumente, weshalb sich Pro Velo auf Bundesebene immer erfolgreich dagegen gewehrt hat. Kleinräumige Pflichten wie in Affeltrangen gehören ebenso dazu, weshalb wir uns in der Öffentlichkeit geäussert haben. Mit einer Abmachung zwischen Schule, Eltern und Schülern in Affeltrangen hätten wir leben können. Aber die breite Bekanntmachung via Medien machte die Sache zu einem Politikum mit dem Charakter eines Präzendenzfalles, den wir durchaus hinterfragen.

Gesehen werden ist trotzdem wichtig!!!


Und weil das so ist, haben wir zum letztjährigen Aktionstag "See You - mach dich sichtbar" zwei Videos gedreht, welche den Unterschied zwischen einer "Schwarzfahrerin" und einer gut beleuchteten Velofahrerin deutlich aufzeigen. Bester Anschauungsunterricht um Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren:

Die Videos kannst Du hier anschauen.

P.S Damit sind auch die Männer gemeint.
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