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Echte Männer zahlen keine Alimente

Echte Männer zahlen keine Alimente, sie leisten ihren Beitrag, in dem sie ihre Kinder betreuen.
Seit fast zwei Jahren haben wir eine neues Familienrecht. Nur das Natürlichste, eine gleichteilige Betreuung der Kinder durch beide Elternteile ist nach wie vor gesetzlich verboten.

Der Gesetzgeber verbietet eine "Doppelresidenz" der Kinder und schreibt verpflichtend einen hauptsächlichen Aufenthalt vor, der faktisch automatisch bei der Mutter liegt. An diesem hauptsächlichen Aufenthalt hängt der "kleine" Unterschied, ob man(n) Unterhalt zu bezahlen hat, oder welchen bekommt, die Entscheidung ob man Familienförderungen bekommt oder leer ausgeht.
 Nach neuer Rechtslage haben Väter nun endlich die Möglichkeit ihre Kinder auch wochentags umfangreich zu betreuen. Diese mittags aus dem Kindergarten oder Schule abzuholen und Alltag mit ihren Kindern zu leben. Dies bedeutet mitunter auch die Reduktion des Dienstverhältnisses und des Einkommens.

Egal wie lange ein Kind in einem Haushalt betreut wird, es braucht Essen, ein Bett, ein Zimmer, Kleidung, Spielsachen, Sportartikel und vieles mehr. Da ist es egal, ob ein Kind zwei Tage oder fünf Tage die Woche in seinem Bett schläft, oder mit einem Spielzeug spielt. Das Zimmer, das Bett, das Spielzeug, das Kleidungsstück,...kosten in beiden Haushalten Geld.
 
Obwohl beide Elternteile die Kinder versorgen, betreuen und Kosten haben, hat der Vater automatisch Kindesunterhalt an die Mutter zu zahlen. Ein Vater muss auch in der Zeit Unterhalt an die Mutter zahlen, in der er seine Kinder in seinem Haushalt betreut. Umgekehrt hat die Mutter nicht einmal in der Zeit Unterhalt an den Vater zu zahlen, während dieser die Kinder in seinem Haushalt betreut.

Reduziert der Vater zur Betreuung seiner Kinder sein Dienstverhältnis, so wird nicht sein reduziertes Einkommen zur Bemessung des Unterhalts herangezogen, sondern jenes Einkommen dass er theoretisch in einem Vollzeitjob verdienen würde. 
 
Ein Vater zahlt also nicht nur Unterhalt während er seine Kinder betreut, er zahlt auch von dem Geld Unterhalt das er theoretisch verdienen würde während er seine Kinder betreut. 
Während beim Elternteil mit der hauptsächlichen Obsorge alle Leistungen finanziell anerkannt werden und dieser dafür die Familienförderungen und Alimente bekommt, gelten die gleichen Leistungen beim anderen Elternteil als Privatvergnügen, für die er nichts bekommt und sogar noch Alimente zu zahlen hat.
Beim einen Elternteil sind also Nahrung, das Zimmer, das Bett, die Kleidung, die Spielsachen, Fahrrad,...zu entlohnende Notwendigkeiten. Beim anderen Elternteil sind 
Nahrung, das Zimmer, das Bett, die Kleidung, die Spielsachen, Fahrrad,...nur Privatvergnügen ohne Abgeltung.
Diese Ungleichbehandlung ist vielfach der Grund, warum Vater und Mutter auf Mord und Totschlag um die Kinder kämpfen. Denn der Verlust der Kinder bedeutet nicht nur den Verlust der Familie, es bedeutet auch die Entscheidung, ob man künftig einen wesentlichen Teil seines Einkommens beim anderen Elternteil abliefert, oder bekommt. Der Kampf ums liebe Geld ist das, was am Ende eines Obsorge Verfahrens übrig bleibt und ein Garant für dauerhafte Konflikte zwischen den Eltern.
 
Die Justiz rechtfertigt den prozentualen Unterhalt damit, dass Kinder bei beiden Elternteilen den gleichen Lebensstandard vorfinden sollen. Die Rechnung stimmt aber nicht, wenn beide Elternteile die Kinder betreuen und immer nur ein Elternteil Alimente zahlt.
Wie ist es bei den Fällen, wo der Elternteil mit hauptsächlicher Obsorge über ein höheres Einkommen verfügt? Dieser bekommt dann alle Familienförderungen alleine und zusätzlich noch die Alimentezahlungen von dem Elternteil, der ohnedies schon weniger verdient.

Es ist an der Zeit, das Familienrecht endlich an die Realität anzupassen, beiden Elternteilen die gleichen Rahmenbedinungen bei der Betreuung ihrer Kinder zu bieten. Es ist an der Zeit, endlich das Unterhaltsrecht zu reformieren und Leistungen beider Elternteile als gleichwertig zu betrachten. Denn echte Männer leisten ihren Unterhalt (Alimente), in dem sie ihren Kindern Väter und Vorbilder sind, nicht in dem sie Alimente zahlen.

 
* Das Rechenbeispiel oben ist bezogen auf Eltern mit einem Medianeinkommen. Angenommen wurden zwei mittlalte Kinder (10Jahre). Bei der Berechnung der Fahrt kosten wurde eine Entfernung von 15km zwischen den Haushalten angenommen.
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