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KFFK N°16: Die Preisträger*innen
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Die Preisträger*innen des KFFK N°16 stehen fest

Das KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°16 ist vorbei und nach sechs außergewöhnlichen Festivaltagen stehen die Gewinner*innen der sechzehnten Ausgabe fest. In der Jury für den Deutschen Wettbewerb saßen dieses Jahr Hannah Stragholz, Rainer Nigrelli und Sebastian Seidler.

Auch der WDR-Preis (Jury: Andrea Hanke und Dr. Jessica Eisermann), die  Publikumspreise und der Preis für die beste Arbeit in der Sektion Virtual Reality (Jury: Žilvinas Lilas & Jung Saeyun) wurden vergeben.

Die ungekürzten Jurybegründungen finden sich auf unserer Website, ebenso wie weitere Informationen zu den Jurys.
Jurypreise im Deutschen Wettbewerb
1. Jurypreis
Will My Parents Come to See Me
 
Will My Parents Come to See Me von Mo Harawe ist ein Film, in dem eine Welt verschwindet. In ungemein präzisen Bildern, die sich im Rhythmus einer Erwartung stillstellen, bahnt sich der Tod an. Die Schlachtbank ist bereits vorbereitet. Die Anschuldigung des Terrorismus fällt. Aber es ist nicht von Bedeutung. Der junge Mann, um den es geht,  ist bereits verschwunden, noch bevor er gestorben ist. Die Eltern, sie kommen nicht, die Tür zum Besucherraum bleibt geschlossen. Dafür kommen die Tiere, deren gleichgültiger Blick keine Spur von Trost bietet. Der Tod ist eine Unerträglichkeit und diesem Film gelingt eine Formsprache der Schwere, deren Bilder nachhallen.

Der Preis in Höhe von 3.500 Euro wird in Kooperation mit der SK Stiftung Kultur vergeben.
2. Jurypreis
Subtotals
 
Zugleich ist Subtotals der Versuch einer politische Poetik, die sich in der Spannung zwischen den Wörtern und Bildern aufspreizt: Ein Bild vom Iran, von einem Land, das es so nicht mehr gibt – liegt hier in der Vergangenheit eine Zukunft? Ist die Zukunft ein Leben, in dem man auch scheitern darf? Mohammadreza Farzads Film ist ein Geschenk der Worte, die von Bildern umspielt werden.

Der zweite Preis über 2.600 Euro wird von den Produktionsfirmen Augenschein Filmproduktion, btf – bilduntonfabrik & Zeitsprung Pictures bereitgestellt.
3. Jurypreis
Unfertiges Land 

Jonathan Schallers Unfertiges Land kommt seinen Figuren unglaublich nah, ohne sich jemals in mitleidigen Kitsch und psychologisch-dramaturgischer Eindeutigkeit zu flüchten. Ein roher und gleichsam zärtlicher Sozialrealismus, der zeigt, was ist, und eine Spur in den Schmerz und die Einsamkeit dieser Menschen legt.
 

Der Preis wird gestiftet von WeFadeToGrey und beinhaltet einen Tag Colour Grading.
Der WDR-Preis

Kirschknochen

Kirschknochen hat die WDR-Jury beeindruckt durch seine präzise und dabei leichte Schilderung des Verhältnisses der Animationskünstlerin Evgenia Gostrer zu ihren Eltern. Für die Erzählung ihrer eigenen Zuwanderungsgeschichte nutzt Evgenia Gostrer in Kirschknochen eine Animation aus Knete in Verbindung mit realen Foto- und Filmaufnahmen. Ganz beiläufig erzählt die Regisseurin vom Verlust der Ausdrucksfähigkeit durch den Verlust der Sprache und den Brüchen der Biographien der Eltern, die sie für die Zukunft ihrer Kinder in Kauf genommen haben: früher Kardiologe und Bauingenieurin, dann Krankenpfleger und Büroaushilfe. Mit Dankbarkeit, aber ohne jeden Pathos, schildert Evgenia Gostrer, wie aus ihr eine Künstlerin werden konnte, weil ihre Eltern ihr die Freiheit ermöglichten und ließen.

Der Preis beinhaltet den Ankauf durch den WDR (in den vergangenen Jahren bis zu 5.000 EUR).

Der Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb
Der Publikumspreis im Deutschen Wettbewerb geht an Zoon von Jonatan Schwenk.

Der Preis wird gestiftet von den MMC-Studios und ist dotiert mit 800 Euro.
Der Publikumspreis im Kölner Fenster
Der diesjährige Publikumspreis im Kölner Fenster geht an Allen Zweifeln zum Trotz von Laurenz Otto

Als Preis stiftet FinderTV eine Technikbeistellung im Wert von TV 1.500 Euro.
Der Virtual Reality Wettbewerb
 

On the Morning You Wake (To the End of the World)

 

On the Morning You Wake (To the End of the World)

Was würde man tun, wenn man wüsste, dass einem selbst oder seinen Geliebten unmittelbar die Gefahr eines nuklearen Angriffs bevorsteht? Gibt es noch etwas zu tun? Der Film ist eine epische Rekonstruktion eines wenig bekannten historischen Ereignisses: eine falsche nukleare Angriffswarnung, die am Sonntagmorgen, den 13. Januar 2018, auf Hawaii (US) stattfand.

On the Morning You Wake Up (To the End of the World) von Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrovicz und Arnaud Colinard entfaltet eine faszinierende und spannende Geschichte, wirft wichtige existenzielle Fragen auf und sendet eine kraftvolle Botschaft über die drohenden Gefahren der nuklearen Vernichtung, denen kein Ort der Erde, selbst der "Garten Eden" - das tropische Hawaii, entkommen kann. Die gut entwickelte Dramaturgie und der innovative künstlerische Stil machten dieses Projekt zu einem Favoriten der Jurymitglieder.

Der Preis wird gestiftet von den btf – bildundtonfabrik und ist dotiert mit 500 Euro.

Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart 
Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart 
Mike Brett, Steve Jamison, Pierre Zandrowicz, Arnaud Colinart 
Die Preisträger*innen und Jurybegründungen finden Sie auch auf unserer Website.

Wir gratulieren den Gewinner*innen und bedanken uns ganz herzlich bei allen Filmemacher*innen und Besucher*innen für das große Interesse, die spannenden Diskussionen und inspirierenden Begegnungen. Es war uns ein Fest und wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr. Bis dahin erwartet Sie eine Reihe an Veranstaltungen, über die wir Sie über diesen Newsletter benachrichtigen werden.

Herzliche Grüße,

Johannes Duncker, Festivalleiter
& das Festivalteam

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