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LOGiNJUS© - ein Newsletter der Gimmler Gruppe Nr. 03 / 2014
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Aktuelle SPECIAL Seminar-Workshops der Gimmler Gruppe im Juli 2014

Erfolg durch optimierte PR-Systeme in der Logistik
10. Juli 2014, Gimmler Logistik Stiftung Koblenz, Mehr Informationen (PDF) >>

Haftungsrisiken aus logistikfremden Zusatzleistungen
in Produktion, Handel und Fulfillment erfolgreich managen

16. Juli 2014, Gimmler Logistik Stiftung Koblenz, Mehr Informationen (PDF) >>

LOGiNJUS-Tipp des Monats

 

Unvergleichbarkeit – Wie finden Logistikunternehmen die richtigen Ansatzpunkte für die zukunftsorientierte Unternehmensentwicklung/-ausrichtung?


Die Ausgangslage:
In den klassischen logistischen Tätigkeitsbereichen (TUL) stagnieren die Umsatzrenditen. So berichtete das SCI/Logistikbarometer im Februar, dass 29% der Logistikunternehmen lediglich eine Umsatzrendite von 0-2% erwirtschaften konnten – weitere 57% immerhin 2-4% . Für viele Unternehmen ist die Fokussierung auf die Kontraktlogistik seit jeher das Mittel der Wahl zur Verbesserung dieser Lage.

Tatsächlich besteht in diesem logistischen Leistungsbereich die Möglichkeit, weit höhere Umsatzrenditen zu erzielen als im Bereich der Standardtransporte. Es gilt jedoch auch in der Kontraktlogistik das Gesetz, dass Umsatzrenditen bei austauschbaren Leistungen gegen 0 tendieren. So genügt es in der Regel nicht mehr, zu der Transportleistung lediglich lagertypische Dienstleistungen wie beispielsweise Kommissionierung, Pick Pack, Labelung, einfache Transportverpackungen, o.ä. hinzuzufügen.

Auf welche Entwicklungsstrategie - Diversifikation vs. Spezialisierung - ein Anbieter in der Kontraktlogistik setzt, ist häufig die Gretchenfrage. Große Logistikunternehmen verfügen über Ressourcen, die es ihnen in ermöglichen, in vielen Branchen und Leistungsbereichen erfolgreich zu sein. Dank der hohen Kundenanzahl haben Investitionen in die Optimierung der Standardprozesse eine erhebliche Multiplikatorwirkung. Kleinen und mittelgroßen Logistikunternehmen fällt es schwer, Preiskämpfe in der standardisierten Kontraktlogistik zu gewinnen und dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Königsweg kann für diese Unternehmen in der Spezialisierung liegen. Hier geht es um die gezielte Entwicklung in eine oder jedenfalls wenige spezielle Nischen.  


Quelle: Die Top 100 der Logistik 2012/2013
(Werte für das Jahr 2011)

Das Problem:
Die Spezialisierung kann sich auf bestimmte Kundenbranchen / Kundenbranchensegmente oder branchenübergreifende Mehrwertdienstleistungen beziehen. Wie folgende Beispiele zeigen, kann beides durchaus erfolgsversprechend sein:

Branchenspezialisten sind beispielsweise Unternehmen wie Schnellecke im Automotivebereich, Chemion in der Chemielogistik oder Movianto im Pharmabereich oder Loxxess in nur wenigen Segmenten. Es sind genau die Branchen mit ihren speziellen Problemen und Anforderungen im Fadenkreuz des Business Developments. Die Entwicklung wird vorangetrieben, man wird hier immer besser und hebt sich immer mehr vom allgemeinen Wettbewerb ab.

Ganz neue Wege gehen andere innovative Logistiker durch Erweiterung des kontraktlogistischen Spektrums – bis weit hinein in die Welt der Produktion und des Handels. Hier sind zu nennen Fulfillmentleistungen durch gezielte Kombination mit Handels- oder Distributionsleistungen, wie beispielsweise in der Systemgastronomie durch Übernahme auch der Handelsfunktion. Im Falle von Simon Hegele wird durch Übernahme der Bestandsfinanzierung ein neuer Mehrwert im Rahmen der Lagerlogistik geboten. Hellmann bietet der Bundeswehr ein komplettes Bekleidungsmanagement mit der LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft mbH (LHBw).

Überall wurde hier Neuland beschritten. Dies birgt Risiken, aber auch die Chance der Unvergleichbarkeit: Von der systematischen Auswahl der optimalen Spezialisierung, über die rechtliche und betriebswirtschaftliche Absicherung und Umsetzung hin zur nachhaltigen Steigerung der Rendite.

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Simone Rechel, Fußballbegeisterter Senior Consultant

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Das Logistik-Zitat

„Vergütungsmaßstab des Ersten und Einzigen ist nicht allein der Kundennutzen, sondern die überwältigende Attraktivität des Ersten & Einzigen.“

Karl-Heinz Gimmler & Simone Rechel, 2014
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Worst Practice – Geschichten aus dem LOGiLAND – Teil 1
 

Die kommissionierte Komplettpalette


Es war einmal im fernen LOGiLAND…

…als die Herrscher eines kleinen und unrentablen Logistikstandortes beschlossen, den leeren Kassen und geringen Gehaltsschecks den Kampf anzusagen. Was waren die Alternativen?

Alternative 1: Kosten sparen. Prozesse verschlanken? Mitarbeiterproduktivität erhöhen? Oder gar Automatisieren? Das klang nach fremden Welten und reichlich Arbeit. Die Herrscher schraken zurück und entschieden sich – ohne groß nachzudenken – allzu rasch für Alternative 2: Umsatzpotentiale erschließen. Eine vielversprechende Methode, um mit möglichst wenig Aufwand eine rasche Ertragsverbesserung zu erzielen.

Die Idee war geboren – die Herrscher wurden aktiv. Sie begannen in Ihrem kreativen Tatendrang nach den besten Ansätzen für Ihren ungeheuerlichen Plan zu suchen. Die Komplettpalette, eine bisher sehr unscheinbare Gestalt in der Kommissionierlandschaft, rückte schnell in den Fokus. Das brachliegende Kommissioinerumsatzpotential von bis zu 50 Kartons pro Palette war einfach zu verlockend.

Die Herrscher befahlen sodann Komplettpaletten ab sofort auf Kartonbasis abzurechnen. So geschah es. Die Kassen des Logistikstandortes wurden zunehmend voller und die Kutschen der Herrscher zunehmend größer. Bis eines Tages ein höchst ungeliebter Zeitgenosse, der Controller eines misstrauischen Auftraggebers, durch LOGiLAND zog.

Die Herrscher wiegten sich in Sicherheit, wussten Sie doch von der Intransparenz ihrer Abrechnungen und den verzweifelten Versuchen voriger Controller. Dieser Controller war jedoch anders, er hinterfragte, erkannte, suchte Rat und berichtete an seine Herren. Was dann geschah ist allzu gräulich, um hier erzählt zu werden. Eines war dennoch klar – die Tage des Reichtums waren an diesem Logistikstandort Geschichte.

Und die Moral von der Geschicht: eine kommissionierte Komplettpalette gibt es nicht.
Bildnachweis Ritter: (cc) Hans Splinter / flickr.com CC BY-ND 2.0
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