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LOGiNJUS© - ein Newsletter der Gimmler Gruppe Nr. 05 / 2014
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VERANSTALTUNGSHINWEISE SEPTEMBER 2014
Praxisorientierte Seminare & Workshops mit und von der Gimmler Gruppe  

SPECIAL: Logistikimmobilienmietverträge in Häfen
03.09. Tagungsräume der Gimmler Logistik Stiftung, Koblenz mehr >>

SPECIAL: Logistisches Engagement in den Niederlanden
09.09. Tagungsräume der Gimmler Logistik Stiftung, Koblenz mehr >>

SPECIAL: Verträge in der Gefahrgutlogistik
11.09. Tagungsräume der Gimmler Logistik Stiftung, Koblenz mehr >>

Kompaktstudium Logistik (BVL Campus)
16./17.09. BVL Campus Seminare, Bremen mehr >>

Logistik Assistent (BVL Campus)
25.09. BVL Campus Seminare, Bremen mehr >>

LOGiNJUS-Tipp des Monats

 

Cost-Plus-Pricing – Was ist zu beachten, damit Cost-Plus-Pricing für alle Beteiligten zum Erfolg wird?


Die Ausgangslage:
Die große Herausforderung bei der Preisgestaltung für logistische Leistungen ist, eine akzeptable Ausgangsbasis zu finden und gleichzeitig die richtigen Anreize für die qualitative und wirtschaftliche Leistungsverbesserung über die (Vertragslauf-)Zeit zu setzen.

Cost-Plus-Pricing (auch: Open Book oder Cost plus Fee) ist eine Möglichkeit der Preisgestaltung, die häufig in der Kontraktlogistik Anwendung findet – besonders dann, wenn Unklarheiten bezüglich der zu erwartenden Kostenstrukturen bestehen. Dies ist beispielsweise gerade in der Anfangsphase eines Logistik-Outsourcings der Fall. Wie der Name sagt, setzt sich die Vergütung des Dienstleisters dabei zusammen aus: „Cost“ – der Erstattung der entstandenen Kosten und „Plus“ – der vereinbarten Marge des Dienstleisters.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Absolute Kostentransparenz für den Auftraggeber und Minimierung der Kalkulationsrisiken für den Dienstleister. Der Nachteil für Dienstleister kann sein, dass eine solche Transparenz nicht gewünscht wird, weil u.a. die Marge nicht offengelegt werden soll.

 
 
Das Problem:
Ein simples Rechenbeispiel erläutert eine Problematik, die häufig in Verträgen mit einfachen Cost-Plus-Regelungen anzutreffen ist:

Beispiel: Es wird Cost-Plus-Pricing mit 5% „Plus“-Marge für den Dienstleister vereinbart.
 
Kosten pro Monat    Marge Dienstleister pro Monat
200.000 € 10.000 €
400.000 € 20.000 €

Verdoppeln sich die Kosten des Dienstleisters, verdoppelt sich auch seine Vergütung.

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass von solchen Regelungen eine gewisse Anreizwirkung für das Logistikunternehmen entsteht; nach dem Prinzip: „Mehr Kosten produzieren - Mehr Gewinn erwirtschaften". Was kann der Auftraggeber also tun, um die Vorteile des Cost-Plus-Pricing zu nutzen und gleichzeitig unwirtschaftliche Verhaltensweisen des Dienstleisters nicht zu fördern bzw. zu unterbinden?

Lesen Sie unsere Tipps und Lösungen. >>
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Das Logistik-Zitat

„Was man erspart, ist gewonnen.“

Marcus Tullius Cicero
(*106 - †43 v. Chr.)
Römischer Redner und Staatsmann
LOGiTAX® - System zur steuerlichen und haftungsrechtlichen Optimierung

Von unserem geschützten System profitieren vor allem geschäftsführende GmbH-Gesellschafter sowie Einzelunternehmer und Gesellschafter von Personengesellschaften (auch Freiberufler). Bei gleichen Kosten kommt es vom ersten Monat an zu höheren Nettoauszahlungen. Zusätzlich werden die unternehmerischen Risiken minimiert. Die systematische Optimierung erfolgt selbstverständlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und aktuellster Steuer- und Haftungs-rechtsprechung. Sprechen Sie uns gerne für einen kostenfreien Pre-Check an. Die Gimmler Rechtsanwalts GmbH übernimmt den Auftrag nur, wenn Sie mit LOGiTAX® sicher gewinnen.

Sprechen Sie Frau Ass. jur. Stefanie Tiede per E-Mail an >>
 
SPECIAL: Seminar-Workshop des Monats
Weitere Zusatztermine auf Grund hoher Nachfrage
 

Erfolg mit Service Level Agreements und KPIs in der Logistik


Zeiten und Orte:
01. Oktober 2014, Koblenz
11. November 2014, Wien / Österreich


Zum Seminarinhalt: Fehlende bzw. nicht messbare Leistungsqualität ist für Dienstleister und Auf­traggeber in der Logistik riskant und teuer: Der Dienstleister riskiert letztlich das Ende der Logistikbeziehung wegen fehlender Leistungszufriedenheit des Auftraggebers, der Auftraggeber unzufriedene Kunden und Fehlerkosten.
 
Im ersten Teil des Seminar-Workshops werden die Ergebnisse einer breit angelegten Studie vorgestellt sowie die logistisch-betriebswirtschaftli­chen und fachjuristischen Grundlagen der Leistungssteuerung durch SLA-/KPI-Systeme erläutert und an praktischen Beispielen dargestellt. Im zweiten Teil werden diese Kenntnisse im Rahmen eines Workshops anhand eines typischen Schwerpunktfalles angewendet. Dabei steht die Gestaltung eines komplexen SLA-/KPI-Systems mit Bonus-/Malus-Regelung und den weiteren notwendigen speziellen Regelungen für den Vertrag im Fokus.
 
Aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, intensiv auf Fragen der Teilnehmer einzugehen. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, im Vorfeld bestimmte logistische Situationen hereinzugeben, die anony­misiert aufgearbeitet und unter Best Practice-Gesichtspunkten gelöst werden.

Weitere Informationen und Anmeldung >>
Aus dem Unternehmen
 

Drei Fragen an RA Karl-Heinz Gimmler


Was macht Ihnen bei Ihrer Unternehmensgruppe am meisten Spaß?
Das Schöne ist, dass ich mittlerweile ausschließlich Tätigkeiten machen kann, die mir Spaß machen. Ich mache nichts mehr, das mir nicht gefällt und zu dem ich mich überwinden muss. Diese Lage haben wir hauptsächlich durch unsere Spezialisierung auf Vertragssysteme in der Logistik und unseren Abschied aus der Welt der Gerichtsprozesse erreicht. Vertragschecks, Vertragsgestaltung, Beratung, Verhandlungscoaching, Vorträge, Seminare & Workshops – das alles bereitet mir viel Freude und hat einen messbaren Nutzen für unsere Mandanten. Mit meinem Team kann ich unsere Vision leben: Logistik durch gute Vertragssystemleistungen zu verbessern.

Wie war Ihr Weg zur Spezialisierung?
Mein Interesse an der Logistik-Branche war bereits „genetisch“ disponiert: Meine Eltern führten ein kleines Transport- und Speditionsunternehmen, in dem ich meine ersten praktischen Erfahrungen mit dem Gütertransport sammeln konnte. Daraus ergab sich später zwanglos die Mitgliedschaft in der BVL sowie in anderen logistischen Vereinigungen und – von mir besonders geschätzt – meine Referenten- und Dozenten-Tätigkeit. Schon während meines Jurastudiums hatte ich schnell die Erkenntnis, dass in einem solch komplexen Rechtssystem wie dem deutschen nur gut sein kann, wer sich konsequent und kontinuierlich spezialisiert. Aufgrund der weiteren Erkenntnis – dass man nur in dem gut sein kann, was einem Spaß macht – lag zwangsläufig die Spezialisierung auf Vertragssysteme in der Logistik nahe.

Was unternehmen Sie gerne außerhalb des Berufslebens?
Ich bin mit Herz und Seele Unternehmer und verbringe viel Zeit mit der fachlichen und strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. Meine arbeitsfreie Zeit nutze ich daher sehr gezielt und intensiv. Am besten kann ich bei gemeinsamen Aktivitäten mit meiner Frau und meinem kleinen Sohn (23 Monate) auftanken. Außerdem stehe ich regelmäßig als Major d.R. im Dienst der Bundeswehr. Meinen Reservedienst leiste ich dabei sowohl als Teilnehmer von Einsatzübungen als auch als Referent zu defence-logistischen Themen. Hieraus entwickelte sich sogar die Mitgliedschaft in der Wissenschaftskommission des österreichischen Bundesheeres.

Weitere Informationen zur Person RA Gimmler >>
Worst Practice – Geschichten aus dem LOGiLAND – Teil 3
 

Von Mengenillusionen und Exklusivitätsklauseln


Es war einmal im fernen LOGiLAND…

…als die Herrscher eines nicht unbekannten DIY-Logistikauftraggebers neue Logistikverträge verhandelten. Ihren Einkäufern machten sie natürlich die übliche Vorgabe: maximale Qualität zum minimalen Preis. So ergab es sich, dass mit den bekannten Dienstleistern zahlreiche Verhandlungen geführt wurden. Mit dem Wissen von bevorstehenden Liefervereinbarungsänderungen spielten sie den listigen Trumpf der Exklusivität aus. Vor allem ein Dienstleister war geblendet und konnte dieser Chance nicht wiederstehen. Wusste er doch um die angespannte Wettbewerbssituation auf dem Logistikmarkt im LOGiLAND. Pauschale Stückpreise mit Minimalmarge wurden mit der Gewissheit der Exklusivität und der somit zu erwartenden Mengen kalkuliert. Die Wettbewerber gaben sich geschlagen. Der Zuschlag, die Siegesfeier – und das Erwachen danach – traten bereits in Kürze ein.

Ein böses Erwachen? In der Naivität der Stunde übersah man die Notwendigkeit, Staffelpreise in Abhängigkeit der Auftragsmenge zu vereinbaren. So geschah es, dass nur ein sehr überschaubares x-tel der scheinbar garantierten Aufträge tatsächlich beim Dienstleister einging – trotz Exklusivität. Der Grund allen Übels war bald gefunden. Der Auftraggeber hatte zeitgleich mit der Fremdvergabe der Logistikleistungen einen Großteil seiner Liefervereinbarungen von „frei Haus“ auf „ab Werk“ umgestellt. Die „frei Haus“-Aufträge wurden gemäß der Exklusivitätsvereinbarung an den Dienstleister erteilt – die „ab Werk“-Aufträge natürlich nicht. Diese wurden ja von den Käufern beauftragt. Was dann geschah, ist sehr vorhersehbar und dennoch allzu gräulich, um hier erzählt zu werden. Eines war jedoch sicher, die Dienstleister mussten bluten, um ihre ungedeckten Fixkosten halbwegs decken zu können.

Und die Moral von der Geschicht: Vertraue Mengenillusionen bei der Preiskalkulation nicht!
Bildnachweise:
Geld © Knipseline / PIXELIO.de
Champagner © Rainer Sturm / PIXELIO.de

Kerze © Daniela Dirscherl  / PIXELIO.de
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