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Infolettre Nr. 17, Mai 2018

Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
"Tokaïdo" von Fred Mudry und Pierre Mifsud. Prod. Cie Gaspard. Foto: Michael Abbet
 


Editorial


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,
 
Kaufen Sie Ihre Flugtickets noch im Reisebüro? Nein? Kaufen Sie sie online, «wie alle?» So ist es nur realistisch davon auszugehen, dass Lotteriespiele bald dieselbe Entwicklung durchlaufen. Falls das neue Geldspielgesetz am 10. Juni vom Volk abgelehnt wird, werden die Einsätze der Schweizer Spielerinnen und Spieler immer mehr von ausländischen Operateuren abgezapft. Genau diese Unternehmen halten sich aber nicht an die Schweizer Verfassung, wonach die Erträge gemeinnützigem Zwecken zufliessen müssen.  
 
Alle würden dabei verlieren: AHV und IV, Sport, Soziales und natürlich auch die Kultur. Schätzungen ergeben, dass innert 5 Jahren die Beiträge an gemeinnützige Zwecke um 40% sinken könnten. Für die Kultur wären das 83 Mio. Franken weniger – auf gegenwärtig 208 Mio., welche ihr insgesamt in allen Sprachregionen zugutekommen.
 
Daher: mobilisieren wir uns erneut mit aller Energie, auch wenn die letzten Umfragen auf einen positiven Trend hinweisen, denn noch ist das Rennen nicht gelaufen. Geben wir den Lotterien die gesetzlichen Mittel, sich dem digitalen Zeitalter anzupassen, verstärken wir den Schutz vor Spielsucht. Rufen wir zu einem Ja auf. Es gewinnen alle dabei. Jede Stimme zählt.
 
Jürg Ruchti
Direktor der SSA

 

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Was Sie für das neue Geldspielgesetz tun können

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Was eine Urheberin schrei(b)t
 

Zur Abstimmung vom 10. Juni über das Geldspielgesetz:
 
«Was wollen wir? Weiterhin den Reichtum unseres breiten Kulturlebens oder neu den Reichtum dubioser unkontrollierbarer Spielfirmen? Das JA ZUM GELDSPIELGESETZ schützt zentrale Werte der Schweizer Zivilgesellschaft und garantiert die Einhaltung des Volksentscheids von 2012.»

Käthi Gohl Moser, Musikerin und Co-Präsidentin Sonart, auf www.suisse-culture-ja.ch
 
Publikation:                                                                                   
Société Suisse des Auteurs, société coopérative (SSA)
 
Redaktion:
Jürg Ruchti und Nathalie Jayet

Mitarbeit an dieser Ausgabe:
David Busset, Carlo Capozzi, Sandra Gerber, Jolanda Herradi

Allgemeine Hinweise                                             

Kontakt







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