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Infolettre Nr. 15, Oktober 2017

Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
Arbeit an "Station horizon", TV-Serie von Pierre-Adrian Irlé, Romain Graf und Léo Maillard.
Ko-prod. Jump Cut Prod. / RTS Pacte de l'Audiovisuel.
Foto: RTS/Rebecca BOWRING

 
 

Editorial


NEIN ZUR INITIATIVE «NO BILLAG»
#NEINzuNoBillag

Nun ist bekannt: Die No Billag-Initiative kommt am 4. März 2018 vors Volk. Eine Gefahr für unser Land und vor allem für seine Kultur.
 
Hinter dem irreführenden Titel verlangt die Initiative die Abschaffung von öffentlichem Radio und Fernsehen in der Schweiz. Die SSA engagiert sich mit aller Entschlossenheit gegen diese Initiative. Sie fordert alle ihre Mitglieder auf, es ihr gleichzutun und in ihrem Umfeld zu mobilisieren. Die Bedrohung ist ernst zu nehmen, denn die ersten Tendenzen scheinen zugunsten der Initiative auszufallen. Die SSA liefert ab jetzt regelmässig Informationen und Argumente auf allen ihren Kommunikationskanälen, namentlich über Facebook (s. unten).
 
Wird die Initiative angenommen, kann der Staat fortan weder Sender subventionieren noch betreiben, und auch keine Gebühr erheben. Das wäre das Aus für das Schweizer Filmschaffen. Über 13'000 Vollzeitstellen würden verschwinden, sicher doppelt so viele Personen wären davon betroffen.
 
Dies müssen wir alle ab jetzt unablässig, mit Geduld und überall erklären – auch ausserhalb unseres üblichen Bekanntenkreises. Reden wir darüber am Kiosk, im Laden und bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Die Initiative ist radikal und extremistisch. Sie lässt keinen Raum für Diskussionen über andere Finanzierungsformen oder über die Programme. Wenn das Stimmvolk ja zu «No Billag» sagt, gibt es «unser Fernsehen» und «unser Radio» nicht mehr.
 
Jürg Ruchti
Direktor der SSA


Die Initiative im Wortlaut:
https://www.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454.html

 
 

Aktuell

Was Sie gegen No Billag unternehmen können

Die SSA ruft die Kulturschaffenden auf, sich gegen die Initiative «No Billag» zu engagieren. Die Initiative verlangt schlicht und einfach die Abschaffung des öffentlichen schweizerischen Radios und Fernsehens...
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Abrechnungen der SSA neu in elektronischer Form

Ein grosser Schritt in Sachen Digitalisierung: Die Verteilungen wurden im September erstmals mittels elektronischen Abrechnungen für die Urheberrechtsentschädigungen abgewickelt...
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Melden Sie uns die Bereitstellung Ihrer Werke auf YouTube und Dailymotion

Die SSA arbeitet mit zwei französischen Urheberrechtsgesellschaften zusammen, um die Rechte der SSA-Mitglieder auf den Plattformen...
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Stipendien SSA – FARS 2018 für „Strassenkünstler“

In Zusammenarbeit mit der Fédération des Arts de la Rue Suisses (FARS) vergibt der Kulturfonds...
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Stipendien SSA – ProCirque 2018 für Urheberinnen und Urheber von Zirkuskunst

In Zusammenarbeit mit ProCirque schreibt der SSA-Kulturfonds jährlich...
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Die SSA zählt nun über 3000 Mitglieder

Ein bedeutender Moment für die SSA: Sie begrüsst Monica De Almeida, Autorin von Webserien...
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Quellensteuer und Ihre Entschädigungen aus dem Ausland

Um die Quellensteuer rückerstattet zu bekommen, welche bei Entschädigungen aus dem Ausland abgezogen wird...
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Zu welchem Zeitpunkt soll man mit seiner Produktionsfirma einen Drehbuchvertrag abschliessen?

Kurz gesagt: entweder verspricht Ihnen die Produktionsfirma die bedingungsfreie Zahlung und Sie können ihr die Nutzungs- und Verwertungsrechte an Ihrem Drehbuch einräumen, oder…
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Unterstützung zugunsten der internationalen Werbung für Bühnenwerke von SSA-Mitgliedern

Der Kulturfonds der SSA fördert die Werbung und den internationalen Bekanntheitsgrad der SSA-Mitglieder und ihrer Werke...
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Unterstützung für das Verfassen eines humoristischen Bühnenwerks

Der Kulturfonds der SSA fördert die Entwicklung und das Verfassen von humoristischen Originalwerken...
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Was ein Urheber schrei(b)t
 

Zum Thema No Billag:

«Mir ist es lieber, der Journalismus sei uns allen verpflichtet, als nur seinen Sponsoren. Gebühren für Radio und Fernsehen ermöglichen demokratische Vielfalt und Unabhängigkeit. Alle helfen mit, weil es alle angeht.»
 
Der Schriftsteller Pedro Lenz auf https://sendeschluss-nein.ch


 
Publikation:                                                                                   
Société Suisse des Auteurs, société coopérative (SSA)
 
Redaktion:
Jürg Ruchti und Nathalie Jayet

Mitarbeit an dieser Ausgabe:
David Busset, Carlo Capozzi, Sandra Gerber, Jolanda Herradi

Allgemeine Hinweise                                             

Kontakt







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