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Infolettre Nr. 22, Juli 2019

Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
"Tomatic", Drehbuch und Regie Christophe M. Saber, nach einer Novelle von Hervé Commère.
Prod. Box Productions-Capricci Films-SSR. Foto: Box Prod.

 
 

Editorial

 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,
 
Ohne das Schaffenstalent der Urheberinnen und Urheber wäre die Sommerzeit weniger schön. Wir freuen uns über die Anwesenheit, unter anderen, unserer Mitglieder François Gremaud, Antoine Jaccoud, Antoinette Rychner, Dorian Rossel, Trân Tran, Marco Delgado und Nadine Fuchs am Festival von Avignon und über die Vorführung der von Simon Guélat, Klaudia Reynicke, Patrick Muroni, Consuelo Frauenfelder und Stefan Lauper, Julietta Korbel, Fulvio Bernasconi, Francis Reusser sowie Alain Tanner realisierten Filme in Locarno.
 
Ohne das Schaffenstalent ihrer Mitglieder würde eine SSA keinen Sinn machen. Sie hätte keinen Grund, sich um den Verlauf der Urheberrechtsrevision Sorgen zu machen oder eine Stellungnahme zur Kulturbotschaft 2021-2024, dem Fahrplan der eidgenössischen Kulturpolitik, zu erarbeiten. Und ohne die von den Urheberinnen und Urhebern geschaffenen Werke hätte sie keinen Grund, das ganze Jahr über Verträge, Bewilligungen, Rechnungen und Abrechnungen zu erstellen, Rechtsberatung zu leisten und Förderprogramme für neue Werke auf die Beine zu stellen.
 
Urheberinnen und Urheber stehen an erster Stelle in der Schaffenskette der künstlerischen Tätigkeiten. Ihre Arbeit schafft wirtschaftlichen Mehrwert. Daran muss erinnert werden, immer wieder. Erinnern wir auch die schweizerischen Hotels bei unserem nächsten Aufenthalt daran – denn deren Lobby möchte, dass sie für den Empfang von TV- und Radioprogrammen in den Hotelzimmern keine Urheberrechts-entschädigungen mehr zu bezahlen haben.
 
Jürg Ruchti
Direktor der SSA
 

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Das Zitat

 
[…] Künstlerinnen und Künstler spielen sozial und wirtschaftlich eine Rolle. Man sagt manchmal, dass sich an der Kultur alle bereichern ausser der Künstlerin / dem Künstler. Man veranstaltet kein Konzert, ohne diejenigen zu anständig bezahlen, die sich um das Bier, den Saal oder das Licht kümmern. Die Künstlerinnen und Künstler haben genauso Anrecht auf ein korrektes Einkommen und es besteht absolut kein Grund, warum sie Rabatt gewähren sollten. Sie üben einen Beruf aus und ich denke, dass diese Sichtweise hier wie anderswo an Akzeptanz gewinnt.
 
Jacques Cordonnier, Chef der Dienststelle für Kultur des Kanton Wallis, in einem Artikel von Patrice Genet im Nouvelliste vom 19.1.17.
Publikation:                                                                                   
Société Suisse des Auteurs, société coopérative (SSA)
 
Redaktion:
Jürg Ruchti und Nathalie Jayet

Mitarbeit an dieser Ausgabe:
Carlo Capozzi, Sandra Gerber

Allgemeine Hinweise                                             

Kontakt







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