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Infolettre Nr. 13, April 2017

Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
«Tombé du nid» von Isabelle Matter. Prod. und Uraufführung: Théâtre des Marionnettes de Genève.
Foto: Carole Parodi.
 



Editorial


Zuerst die gute Nachricht: in Bern lichtet sich der Himmel über der Revision des Urheberrechtsgesetzes. Die von der Regierung einberufene Arbeitsgruppe hat einen solideren Kompromiss ausgearbeitet. Dieser sollte nun zu einem neuen, ausgeglicheneren und ausgereifteren Gesetzesentwurf führen. Mehr Details dazu im untenstehenden Artikel.
 
Ein Gewitter bedroht hingegen die kulturelle Vielfalt in der Schweiz, und insbesondere das Filmschaffen. Die Rede ist von der Initiative «NoBillag», welche zurzeit im Parlament diskutiert wird und mit welcher zahlreiche weitere Vorstösse einhergehen, die den Service public angreifen. Die privaten Medien haben wenig vorzuweisen, wenn es um die Förderung einheimischer Kulturproduktionen geht. Oder kennen Sie jemanden, der einen Werkauftrag von einem Privatsender erhalten hat? Es besteht jedoch kein Zweifel darüber, dass jegliche Budgetkürzung bei der SRG die Vielfalt und die Qualität des Angebots für das Publikum schmälert. Die SSA legt Ihnen daher nahe, sich zu mobilisieren. Zum Beispiel können Sie an zwei Veranstaltungen teilnehmen, welche die Organisation «Medien für Alle» am Salon du Livre in Genf am 28 und 29 April 2017 organisiert. Mehr Info dazu hier.
 
Nebst öffentlichen Debatten sei es jeder und jedem anheim gelegt, im persönlichen Umfeld, und vor allem in weniger mit der Materie vertrauten Kreisen darauf hinzuweisen, was eine Verarmung des Service public bedeuten würde. Es geht um das künstlerische Überleben zahlreicher Urheberinnen und Urheber.
 
Jürg Ruchti
Direktor der SSA

 

Aktuell

Erfreuliche Entwicklung bei der Revision des Urheberrechtsgesetzes

Die Revision des Urheberrechtsgesetzes entwickelt sich positiv...
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Das Jahr 2016 in Kürze

Die SSA konnte mehr Entschädigungen verteilen Dank einer Senkung der Kosten...
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Auch improvisierte Werke sind geschützt

Impro ist angesagt! Aber wie steht es mit den Rechten? Flash Mobs, Comedy Club, spontanes Schreiben…
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Unterstützung der internationalen Werbung für Bühnenwerke von SSA-Mitgliedern

Der Kulturfonds der SSA fördert die Werbung und dadurch die internationale Bekanntheit...
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World VR Forum: 30 Gratis-Pässe für SSA-Mitglieder

Das World VR Forum 2017 offeriert SSA-Mitgliedern 30 Pässe im Wert von über 1'000 Franken pro Pass, gültig für die Dauer des Festivals vom 11. bis 14. Mai...
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SSA-Generalversammlung 2017

Wir laden Sie ein, den Morgen des 17. Juni zu reservieren...
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Produzieren Sie Ihre Filme selber? Wichtige Info für Sie!

Ob Sie Ihren Film als Einzelperson oder über Ihren Verein oder Ihre Gesellschaft produzieren: Sie stehen in der Doppelfunktion...
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Zehn Regeln für Urheberverträge

Zehn einfache Regeln für Urheberverträge, in einer Tabelle zusammengestellt vom International Authors Forum (FIA)...
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Stipendien für die Entwicklung von Dokumentarfilmen

Der Kulturfonds der SSA verleiht in Form eines Wettbewerbs vier Stipendien...
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Stipendien für das Schreiben von Drehbüchern für Kino-Spielfilme

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Was eine Urheberin schrei(b)t
 

«Als Dramatikerin bin nicht nur ich für mein eigenes berufliches Glück verantwortlich. Für die Vollendung brauche ich geneigte Theaterschaffende; einen Dramaturgen mit guter Laune, eine empfängliche Regisseurin, ein Theater, welches an meinen Text glaubt. All das ist oftmals schwer genug zu finden. Idealismus liegt in der Luft. «Wofür mach ich das eigentlich?», könnte ich mich fragen. Aber ich tue es nicht. Eine Beantwortung aus ökonomischer Sicht würde mich zwingen, das Schreiben fürs Theater per sofort einzustellen.»
 
Rebecca C. Schnyder in «Obacht Kultur» vom 28.12.16.
Die in St. Gallen lebende Dramatikerin ist u.a. Preisträgerin des SSA-Preises für das Schreiben von Theaterstücken.

 
Publikation:                                                                                   
Société Suisse des Auteurs, société coopérative (SSA)
 
Redaktion:
Jürg Ruchti und Nathalie Jayet

Mitarbeit an dieser Ausgabe:
Sandra Gerber, Carlo Capozzi, Jolanda Herradi, David Busset

Allgemeine Hinweise                                             

Kontakt







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