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Infolettre Nr. 27, Januar 2021

Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
«Je ne te voyais pas», Dokfilm, Drehbuch und Regie François Kohler.
Prod. P.S. Productions, Instant Film, RTS, ARTE G.E.I.E.


 

Editorial

 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,

Wie kann unter den gegenwärtigen Umständen die Zukunft kultureller Projekte ins Auge gefasst werden? Diese Frage treibt die gesamte Kulturbranche um, von der im Alleingang arbeitenden Autorin bis zum Grossveranstalter.
 
Viele Stimmen kritisierten das vermeintlich schwache Lobbyieren des Kultursektors im Vergleich zum Beispiel zur Hotellerie- und Gastrobranche. Andere beklagen den geringen Stellenwert, den der Staat der Kultur beizumessen scheint – dem überdies wenig bewusst zu sein scheint, dass ganze Bereiche des Kulturlebens kaum subventioniert sind. Die Urheberinnen und Urheber wissen, dass sich die Frage des Werts und der Anerkennung nur allzu oft auch im Umgang mit ihren Arbeitspartner/innen stellt, obwohl diese ja selbst Kulturschaffende sind.
 
An Kulturschaffenden, die zu finanziellen Opfern bereit sind, «nur» um ihren Beruf auszuüben, mit dem Publikum zu sein oder einfach der Gesellschaft dabei zu helfen, durch die sozial einschränkenden Pandemiezeiten zu kommen, mangelt es wahrlich nicht. Und hier schlagen wir Ihnen vor, sich zu fragen: Soll man deswegen jede Situationsverschlechterung hinnehmen, nicht nur finanziell, sondern auch künstlerisch? Trägt es nicht eben gerade zur Abwertung der Kultur bei, wenn man auf anständige Bedingungen für das Erbringen künstlerischer Leistungen verzichtet?
 
Wir hoffen, dass das neue Jahr Ihnen allen ermöglicht, Ihre Projekte unter bestmöglichen Bedingungen zu entwerfen und vor allem umzusetzen.
 
Jürg Ruchti
Direktor der SSA
 

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Was eine Urheberin schrei(b)t
 

«Dieses Virus zerstört unsere Projekte und unsere Träume.»
Pauline Bureau, Autorin, Regisseurin und Companieleiterin, in Le Monde, 30.11.20
 
Publikation:                                                                                   
Société Suisse des Auteurs, société coopérative (SSA)
 
Redaktion:
Jürg Ruchti und Nathalie Jayet

Mitarbeit an dieser Ausgabe:
Sandra Gerber, Carlo Capozzi, David Busset, Nalini Menamkat

Allgemeine Hinweise                                             

Kontakt







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