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Verwaltung der Urheberrechte für Bühnen- und audiovisuelle Werke
 

Nein zu No Billag


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,
 
Ein letztes Mal möchten wir betonen, wie wichtig diese Abstimmung nicht nur für unabhängige Information und Berichterstattung, sondern auch für das Schweizer Kulturleben ist. Ein „Ja“ hätte nachhaltig zerstörerische Auswirkungen, und dies in einem Ausmass, dessen man sich erst nach und nach bewusst wird.
 
Die letzten Umfragen könnten vermuten lassen, dass das Nein sicher Oberhand haben wird. Um jegliche böse Überraschung zu vermeiden, müssen wir aber sicherstellen, dass die Personen, dike gegen die Initiative sind, auch wirklich abstimmen. Und versuchen wir bis zur letzten Minute, die Unentschlossenen von einem NEIN zu überzeugen.
 
Wir wollen kein Grounding der Schweizer Kultur. Wir möchten, dass die von hier lebenden Künstlerinnen und Künstlern geschaffenen Filme, Serien, Theater- und Musikstücke auch weiterhin das hiesige Publikum bereichern. Nutzen Sie jede Gelegenheit, dies zu sagen.

Schockiert hat uns, mit welcher Verachtung die Befürworterinnen und Befürworter der Initiative geschützte Werke für ihre Propaganda abgeändert und benutzt haben. Sichtlich gegen die Meinung der Künstlerinnen und Künstler, die diese Filme geschaffen haben, im klaren Bruch des Urheberrechts, mit offenkundiger Unaufrichtigkeit vorgehend und das Gesetz nach Belieben interpretierend. Täuschen wir uns nicht: da wird nicht Freiheit gepriesen, sondern eine Rückkehr zum Faustrecht. Auf dass die Stärkeren wieder auf den anderen herumtrampeln dürfen.
 
Grossen Dank an alle, die sich bislang in dieser Kampagne engagiert haben.
 
Gehen wir abstimmen, laden wir unser Umfeld ein, NEIN zu stimmen. Jede Stimme zählt!
Marie-Thérèse Porchet née Bertholet sagt das auch zu Joseph Gorgoni hier...


Jürg Ruchti, Direktor der SSA  -  Nathalie Jayet, Redaktionssekretariat
 
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Was Schweizer Kulturschaffende zu No Billag sagen - ein paar Beispiele:
 
Die Initiative kommt mir vor wie ein Arzt, der seinen Patienten totschlagen will, um seinen Husten zu heilen.
Charles Lewinsky, Schriftsteller
 
Das Gefährliche an der No-Billag Initiative ist, dass sie so harmlos daherkommt. Sie verspricht uns mit einem «JA» Geld zu sparen, und blendet aus, wie teuer sie unserer Demokratie zu stehen kommen wird! Wer am liebsten Einheitsbrei frisst, wem Toleranz, Meinungsvielfalt und unabhängige Medien ein Gräuel sind, soll darum ja zu NO BILLAG stimmen. Wir stimmen NEIN.
Ursus und Nadeschkin, Theaterschaffende
 
Wir wollen keinen privaten Monopolsender, der aus Geldmangel oder Geldgier alle 20 Minuten Werbung schaltet und nur das programmiert, was ein privater Geldgeber für wichtig oder richtig hält. Eine Schweiz ohne Kultur? Sicher nicht! Wir sagen NEIN zu No-Billag!
Emil und Niccel Steinberger, Kabarettist und Autorin
 
Die No-Billag-Initiative gefährdet den Zusammenhalt der Schweiz. Ohne die SRG verlieren die sprachlichen Minderheiten und die Bevölkerung auf dem Land ein wichtiges Sprachrohr. Das ist extrem anti-patriotisch und schwächt die eidgenössische Identität. Das Resultat wird sein, dass sich unser Land sprichwörtlich aus den Augen verliert.
Sophie Hunger, Musikerin
 
Eine der wichtigsten Grundlagen der Freiheit ist, dass sich die Menschen eine freie Meinung bilden können. Und zwar anhand von Informationen, die nicht von einer politischen Agenda beeinflusst sind. Die No-Billag- Initiative fördert ein System, in dem nur noch der Meistzahlende entscheiden würde, welche Informationen die Bevölkerung erhält. Deshalb bin ich gegen die No-Billag-Initiative.
Dodo, Musiker / Produzent
 
Für uns als Musiker ist klar, dass diese Initiative abgelehnt werden muss. Sie bedroht unsere kulturelle Vielfalt, unsere Individualität und dadurch die Identität der Schweiz.
Gotthard, Rockband
 
Je crois à un monde où chacun participe à sa construction, sa culture et son éducation. Ne plus laisser le peuple y participer, c’est donner du pouvoir à ceux qui en veulent toujours plus et à leur manière. Je vote Non à NoBillag.
Karim Slama, comédien, auteur et producteur
 
La diversité des opinions en Suisse est menacée par l’initiative No Billag. Notre démocratie a besoin de médias indépendants.
Franz Treichler, compositeur et chanteur du groupe «The Young Gods»
 
La RTS est un précieux partenaire pour les créateurs de ce pays. Sans la redevance Billag, le paysage audiovisuel suisse sera sérieusement mis en péril, c’est pourquoi nous votons CONTRE l’initiative No Billag.
Stéphanie Chuat et Véronique Reymond, scénaristes-réalisatrices
 
Pour se reconnaître, il faut un miroir, des histoires communes qu’on invente et qui se racontent à travers la télévision ou la radio. Si No Billag l’emportait, c’est tout un pays qui s’amputerait d’une partie de lui-même.
Ursula Meier, cinéaste
 
L’initiative «No Billag» est une trahison des valeurs fondamentales de la Suisse.  Je crois profondément à la diversité culturelle et linguistique, ciment de notre pays.
Soyons citoyens, balayons avec force cette initiative affaiblissant nos liens de confédérés.
Xavier Dayer, compositeur
 
Sans un service public indépendant, il deviendra impossible de faire de l’humour en toute liberté dans les médias.
Christophe Bugnon, humoriste
 
Io sono a favore di un servizio informativo pubblico, democratico, libero, aperto al mondo e che sappia essere fedele al paese ed alle culture che rappresenta, e per questo preferisco pagare un canone, e mantenere il più possibile un’indipendenza da gruppi editoriali privati.
Marco Zappa, musicista-cantautore
 
Iniziativa da bocciare e con convinzione! per la salvaguardia del servizio pubblico e della libertà di opinione, e per difendere la cultura svizzera e la sua produzione, la pluralità, le minoranze. La nostra democrazia dice “NO”.
Fabiano Alborghetti, poeta e promotore culturale
 
La musica svizzera nasce, si sviluppa e si diffonde anche grazie al Servizio pubblico. NO a No Billag, per un SÌ alla musica svizzera.
Zeno Gabaglio, musicista
 
L’iniziativa No-Billag vuole fare sparire la radio e la televisione pubbliche. L’iniziativa attacca l’idea stessa della democrazia partecipativa e del bene comune dei cittadini, due dei valori fondanti dell’identità svizzera.
Fulvio Bernasconi, regista
 
Senza la lingua italiana la Svizzera non è più svizzera: per questo sostengo il servizio pubblico della SSR che assicura unità nella diversità, anche linguistica. La diversità è ricchezza.
Alberto Nessi, scrittore
 
NoBillag muntass la fin dad in’ancra impourtonta pil romontsch e la fin dad in prezius bein cultural da nossa tiara.
Mario Pacchioli, Musiker und Schauspieler
 
‘No Billag’ è in assagl a la cultura plurilingua da la Svizra. Nus perdessan cun Radio Rumantsch la pli impurtanta plattafurma publica per la lingua e cultura rumantscha.
Manfred Koch, publicist, daspö 10 ons abitant da Sent in Engiadina bassa
 
Die No-Billag Initiative gefährdet massiv die kulturelle Vielfalt der Schweiz. Ich sage entschieden Nein zu No-Billag.
Arno Camenisch, Autor
 
No Billag ist die falsche Idee, mit fatalem Konzept, zum dümmsten Zeitpunkt
Gimma, Musiker, Autor

https://no-culture.ch/


https://www.facebook.com/groups/artistesnonanobillag/

 
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